<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://ultos.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Yomaris-Effekt</id>
	<title>Yomaris-Effekt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://ultos.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Yomaris-Effekt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://ultos.de/index.php?title=Yomaris-Effekt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-11T16:41:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Ultos</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.32.0</generator>
	<entry>
		<id>http://ultos.de/index.php?title=Yomaris-Effekt&amp;diff=60674&amp;oldid=prev</id>
		<title>Feanaro: Die Seite wurde neu angelegt: „{| class=&quot;wikitable&quot; style=&quot;float:right; margin:0 0 1em 1em; width:320px; font-size:95%;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; style=&quot;font-size:125%; text-align:center;&quot; | Yomaris-Ef…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://ultos.de/index.php?title=Yomaris-Effekt&amp;diff=60674&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-09T10:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin:0 0 1em 1em; width:320px; font-size:95%;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:125%; text-align:center;&amp;quot; | Yomaris-Ef…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin:0 0 1em 1em; width:320px; font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:125%; text-align:center;&amp;quot; | Yomaris-Effekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fachgebiet&lt;br /&gt;
| Überdimensionale Physik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Entdecker&lt;br /&gt;
| [[Chugan Yomaris]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Grundlage&lt;br /&gt;
| [[Carnesit (Ct-315)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
| Veränderung der Materie-Raumzeit-Kopplung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Technische Nutzung&lt;br /&gt;
| Raumfahrt, Sensorik, Zielsysteme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Status&lt;br /&gt;
| experimentell bestätigt und technisch nutzbar&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Yomaris-Effekt''' bezeichnet eine physikalische Wechselwirkung zwischen den pseudomateriellen Konzentrationskernen des [[Carnesit (Ct-315)|Carnesits Ct-315]] und der gewöhnlichen Raumzeit. Er wurde von dem Physiker [[Chugan Yomaris]] theoretisch beschrieben und bildet heute eine der wesentlichen Grundlagen der überdimensionalen Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung ist der Effekt für die moderne bemannte Raumfahrt. Durch die kontrollierte Anregung von Ct-315 lässt sich die Kopplung von Materie an die Raumzeit verändern und damit insbesondere ihr Verhalten unter Beschleunigung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Yomaris-Effekt stellt dabei weder eine Aufhebung der Masse noch eine klassische Antigravitation dar. Auch entsteht kein vom normalen Universum getrennter „Hyperraum“. Die betroffene Materie verbleibt vollständig innerhalb der gewöhnlichen Raumzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalische Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt der Theorie sind die im Carnesit enthaltenen '''pseudomateriellen Konzentrationskerne'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einschlüsse zeigen bei konventionellen Messungen scheinbare Atomgewichte zwischen 208 und 513, besitzen jedoch keine vollständig nachweisbare gewöhnliche Kernstruktur. Zudem treten in Ct-315 Resonanzzustände auf, die mit klassischen Modellen der Festkörperphysik nicht vollständig beschrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yomaris deutete diese Eigenschaften als Hinweis darauf, dass die Konzentrationskerne nicht ausschließlich durch die bekannten vier Raumzeitkoordinaten beschrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Modell handelt es sich jedoch ausdrücklich nicht um Materie, die sich teilweise in einer anderen Welt oder einem parallelen Raum befindet. Vielmehr besitzt die physikalische Struktur der Konzentrationskerne zusätzliche Freiheitsgrade, die unter normalen Bedingungen nur indirekt messbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewöhnliche Raumzeit kann dabei vereinfacht als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{R}_4&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die vollständige Beschreibung pseudomaterieller Konzentrationskerne ist dagegen ein erweitertes Modell notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{R}_4 \subset \mathcal{R}_n&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei beschreibt &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{R}_n&amp;lt;/math&amp;gt; eine höherdimensionale Struktur mit mindestens einem zusätzlichen physikalischen Freiheitsgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele zusätzliche Freiheitsgrade tatsächlich existieren und ob diese im geometrischen Sinne als weitere Dimensionen verstanden werden können, ist ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materie-Raumzeit-Kopplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yomaris ging davon aus, dass die Trägheit eines Körpers nicht ausschließlich eine unveränderliche Eigenschaft seiner Masse darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Theorie entsteht das beobachtete Trägheitsverhalten auch durch die Kopplung der Materie an die geometrische Struktur der Raumzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnliche Materie besitzt diese Kopplung unter allen bekannten natürlichen Bedingungen denselben Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yomaris führte dafür den dimensionslosen '''Yomaris-Faktor''' ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnliche Materie gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Y = 1&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss angeregter pseudomaterieller Konzentrationskerne kann sich dieser Wert verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;0 &amp;lt; Y &amp;lt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vereinfachte Beschreibung der daraus resultierenden Bewegung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;F = m \cdot Y \cdot a&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;F&amp;lt;/math&amp;gt; die auf den Körper wirkende Kraft,&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;m&amp;lt;/math&amp;gt; seine Masse,&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; die Beschleunigung und&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;Y&amp;lt;/math&amp;gt; den Yomaris-Faktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinkt der Yomaris-Faktor, reagiert der betroffene Körper auf eine äußere Kraft mit einer stärkeren Beschleunigung als im normalen Kopplungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Masse des Körpers verändert sich dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seine Ruheenergie bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Yomaris-Effekt verändert ausschließlich die Art, in der Materie auf eine Änderung ihres Bewegungszustandes reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Resonanz des Ct-315 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Erzeugung des Yomaris-Effekts beruht auf den besonderen Schwingungseigenschaften des Carnesits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pseudomateriellen Konzentrationskerne können durch exakt abgestimmte Energieimpulse in definierte Resonanzzustände versetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um gewöhnliche Gitterschwingungen des Kristalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Yomaris-Modell verändert sich während der Resonanz vielmehr der Zustand, in dem die Konzentrationskerne an die gewöhnliche Raumzeit gekoppelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht wird dieser Vorgang als Übergang zwischen zwei Kopplungszuständen dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;K_0 \rightleftarrows K_Y&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;K_0&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet den natürlichen Zustand eines Konzentrationskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;K_Y&amp;lt;/math&amp;gt; beschreibt einen angeregten Zustand mit veränderter Raumzeitkopplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei geringer Anregung bleibt der Effekt weitgehend auf den Kristall selbst beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb einer bestimmten Resonanzschwelle beeinflusst der angeregte Konzentrationskern jedoch auch die Kopplung gewöhnlicher Materie in seiner unmittelbaren Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yomaris-Feld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von entscheidender technischer Bedeutung war die Erkenntnis, dass mehrere Ct-315-Kristalle phasengleich angeregt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die Resonanzzustände mehrerer Kristalle aufeinander abgestimmt, überlagern sich ihre Wirkungsbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch entsteht ein räumlich begrenztes '''Yomaris-Feld'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb eines ausreichend homogenen Yomaris-Feldes unterliegen alle materiellen Bestandteile annähernd demselben Yomaris-Faktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um metallische Bauteile, biologische Organismen, Flüssigkeiten, Gase oder andere gewöhnliche Materie handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Raumfahrzeug können somit gleichzeitig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schiffskonstruktion,&lt;br /&gt;
* Antriebssysteme,&lt;br /&gt;
* Besatzung,&lt;br /&gt;
* Atmosphäre,&lt;br /&gt;
* Treibstoff und&lt;br /&gt;
* Ladung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in denselben veränderten Kopplungszustand versetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade diese Eigenschaft machte den Yomaris-Effekt für die bemannte Raumfahrt technisch nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschleunigung und Trägheitsbelastung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei konventioneller Raumfahrt wirken hohe Beschleunigungen unmittelbar auf Besatzung und Konstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb eines homogenen Yomaris-Feldes wird dagegen die gesamte eingeschlossene Materie gemeinsam beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fahrzeug kann deshalb äußerlich eine wesentlich höhere Beschleunigung erreichen, während die innerhalb des Feldes auftretenden Trägheitsbelastungen entsprechend geringer ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Yomaris-Faktor von beispielsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Y = 0{,}2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beträgt die wirksame Trägheitskopplung nur noch ein Fünftel des normalen Wertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine äußere Beschleunigung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;5g&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
würde innerhalb eines ideal homogenen Feldes daher einer physiologischen Belastung von ungefähr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;1g&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In realen technischen Systemen treten jedoch Feldabweichungen und Verluste auf, weshalb die tatsächlichen Werte von diesem idealisierten Modell abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Yomaris-Effekt ermöglicht keine beliebige Verringerung der Trägheitskopplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Y \neq 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Entkopplung von Materie und Raumzeit ist nach dem gegenwärtigen Stand der Theorie nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit abnehmendem Yomaris-Faktor steigt zudem der notwendige Energieaufwand überproportional an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für technische Abschätzungen wird häufig näherungsweise angenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E_Y \sim \frac{1}{Y^2}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beziehung stellt keine fundamentale Naturgleichung dar, beschreibt jedoch die praktische Leistungsentwicklung vieler gegenwärtiger Feldgeneratoren ausreichend genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr niedrige Yomaris-Faktoren sind deshalb technisch außerordentlich aufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Begrenzung ergibt sich aus der notwendigen Homogenität des Feldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Yomaris-Faktoren innerhalb eines zusammenhängenden Körpers führen zu erheblichen mechanischen Spannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders gefährlich sind rasche lokale Feldschwankungen, da einzelne Teile eines Raumfahrzeuges unterschiedlich stark auf dieselbe Beschleunigung reagieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei schweren Feldinstabilitäten kann dies zur strukturellen Zerstörung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energiebedarf und Wärmeentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ct-315 stellt selbst keine Energiequelle dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung eines Yomaris-Feldes muss externe Energie zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Teil dieser Energie wird während der Resonanz als Wärme innerhalb der Kristallmatrix freigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerem Betrieb können dadurch Temperaturgradienten entstehen, die das Kristallgitter beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders starke thermische Belastungen können zur dauerhaften Veränderung der Einbettung pseudomaterieller Konzentrationskerne führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Kristalle verlieren einen Teil ihrer Resonanzfähigkeit und werden als '''ermüdetes Carnesit''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühlung der Resonatoren gehört daher zu den wichtigsten technischen Problemen leistungsfähiger Yomaris-Systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Anwendung des Yomaris-Effekts ist der moderne [[Raumsperber]]antrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verringerung der wirksamen Trägheitskopplung können Raumfahrzeuge über lange Zeiträume stark beschleunigen, ohne dass Besatzung und Konstruktion entsprechenden Belastungen ausgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Technik ermöglichte unter anderem bemannte Missionen zum [[Tracon]] und in den [[Asteroidengürtel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aurelion-Mission]] des Jahres 2526 gilt als bislang bedeutendste praktische Anwendung entsprechender Systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsfähigere Generationen sollen künftig bemannte Reisen zu den äußeren Planeten des [[Solas-System]]s ermöglichen. Besondere Bedeutung besitzt dabei die geplante Erschließung von [[Folven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Raumfahrt wird der Yomaris-Effekt auch in hochentwickelten Sensor- und Zielsystemen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine gekoppelte Ct-315-Strukturen besitzen außergewöhnlich kurze Reaktionszeiten und ermöglichen eine nahezu unmittelbare Rückkopplung zwischen Sensorik und Steuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies bildet die Grundlage der sogenannten '''lichtschnellen Zielerfassung''' und moderner Zielautomatiken für Laserwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „lichtschnell“ ist dabei historisch und technisch zu verstehen. Eine Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit wurde bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zur Gravitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Yomaris-Effekt wird gelegentlich mit Antigravitation gleichgesetzt. Diese Bezeichnung ist physikalisch unzutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yomaris-Feld hebt kein Gravitationsfeld auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Körper innerhalb eines solchen Feldes besitzt weiterhin Masse und bleibt der Gravitation unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verändert wird vielmehr seine dynamische Kopplung an die Raumzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das genaue Verhältnis zwischen schwerer und träger Masse unter starken Yomaris-Feldern gehört zu den intensiv untersuchten Bereichen der modernen Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang konnte keine stabile Situation erzeugt werden, in der schwere und träge Masse vollständig voneinander entkoppelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überdimensionale Interpretation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mathematische Beschreibung des Yomaris-Effekts lässt sich durch zusätzliche Freiheitsgrade der Raumzeit besonders elegant formulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die populäre Vorstellung, Yomaris habe die Existenz einer „fünften Dimension“ nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yomaris selbst widerspricht dieser Interpretation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Auffassung nach zeigt der Effekt lediglich, dass die bekannten vier Raumzeitkoordinaten zur vollständigen Beschreibung der pseudomateriellen Konzentrationskerne möglicherweise nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der zusätzliche Freiheitsgrad tatsächlich räumlichen Charakter besitzt, ist nicht bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird deshalb meist von '''überdimensionaler Kopplung''' oder '''transversaler Raumzeitkopplung''' gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner technischen Nutzung ist der Yomaris-Effekt theoretisch nicht vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeklärt sind insbesondere die genaue Struktur der pseudomateriellen Konzentrationskerne, die Zahl und Natur ihrer zusätzlichen Freiheitsgrade sowie die Bedingungen ihrer Entstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Herkunft des [[Carnesit (Ct-315)|Carnesits]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Ct-315 nicht synthetisch hergestellt werden kann und sowohl in den [[Isil Mountains]] als auch in einem Asteroiden des Solas-Systems gefunden wurde, wird zunehmend ein außerultischer oder sogar außersolarer Ursprung des Materials diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte sich bestätigen, dass die pseudomateriellen Konzentrationskerne unter astrophysikalischen Bedingungen entstehen, die im heutigen [[Solas-System]] nicht vorkommen, könnte ihre Erforschung erhebliche Auswirkungen auf das Verständnis der grundlegenden Raumzeitstruktur haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chugan Yomaris selbst bezeichnet diesen Bereich als den wissenschaftlich interessanteren Teil seiner Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Beherrschung des Effekts betrachtet er lediglich als ersten Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Chugan Yomaris]]&lt;br /&gt;
* [[Carnesit (Ct-315)]]&lt;br /&gt;
* [[Raumsperber]]&lt;br /&gt;
* [[Aurelion-Mission]]&lt;br /&gt;
* [[Asteroidengürtel]]&lt;br /&gt;
* [[Solas-System]]&lt;br /&gt;
* [[Folven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überdimensionale Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Feanaro</name></author>
		
	</entry>
</feed>