Baviasmus

Aus Ultos
Version vom 12. September 2020, 23:02 Uhr von Larmillei (Diskussion | Beiträge) (Philosophischer Baviasmus)
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Der Baviasmus ist eine der kleineren Religionen auf Ultos. sie ist besonders stark im Norden Armiliens vertreten. Besonders stark auf den Bavia Inseln (ehemaliger Gottesstaat) , Vigosso und Kojaka.

Grundlegender Glaube

Der Baviasmus ist eine polytheistische Religion, bei der die Göttlichen Gebote im Vordergrund stehen. Besonders die Dankbarkeit und der Schutz der Unschuldigen und Bedürftigen gelten im Baviasmus als selbstverständlich. Auch das Leben des Tiwahkasso, der Religionsstifter des Baviasmus spielt eine Wichtige Rolle im Leben der Baviasten.

Der Tiwahkasso

Der Tiwahkasso (Alt-Baviastisch für der-die-Weisheit/Erkenntnis-brachte), ursprünglich der Tetentiwahkassowesoltelig (Alt-Baviastisch für der-der-uns-die-Weisheit/Erkenntnis-brachte-wie-die-Sonne-das-Licht) ist der Religionsstifter des Baviasmus. Sein richtiger Name bleibt bis heute unbekannt, da er (seltsamerweise) nie in der Heiligen Schrift erwähnt wird. Er soll nach seiner Aufopferung zu den Göttern geflogen sein.

Das Messatiwah

Das Messatiwah (Alt-Baviastisch für Botschaft-der-Weisheit) ist die heilige Schift der Baviasten. Sie wurde von Tiwahkasso verfasst und später von seinen Jüngern Fenro und Davi ergänzt.

Inhalt

Das Messatiwah lässt sich in zwei große Kapitel einteilen:

  1. Die Welt der Götter: Dieser Teil des Buches stammt vom Tiwahkasso selbst. Er beschreibt die Götter, ihre Aufgaben und ihre Bindung zu den Menschen. Der Gott/Göttin Wahan, der Gott/Göttin der Weisheit soll gemeinsam mit dem Tiwahkasso diesen Teil des Buches geschrieben haben.
  2. Das Leben des Tiwahkasso: Dieser Teil des Buches wurde von den Jüngern Fenro und Davi

nach der Himmelfahrt des Tiwahkasso verfasst. Er handelt vom Leben des Tiwahkasso, seinen Lehren, seiner Aufopferung und Himmelfahrt.

Die Prüfung

Das Leben ist eine Prüfung. Wenn man stirbt wird man:

  • Wenn man den Göttlischen Geboten folge geleistet hat und als guter Mensch lebte, so darf man ohne Not und Beschwerden bei den Göttern leben.
  • Folgte man den Geboten nicht, schadete jedoch keinen Menschen, so wird man wieder geboren und die Prüfung beginnt erneut.
  • wenn man jedoch anderen Menschen schadete, mordete und das Gegenteil der Gebote wirkte, so wird man nach Biasell verbannt, in die Hölle, das dunkle Totenreich in dem Bias, der Gott der Unterwelt regiert.

Göttliche Unterstützung

Gute Baviasten können die Götter um Hilfe fragen, indem sie zu ihnen beten oder ihre Figuren aufstellen.

Das göttliche Gericht

Nach dem Tod steht man vor dem göttlichen Gericht. das Gericht besteht aus:

  • Der Richterschaft:

Die Richter beraten sich gegenseitig

Gegenüber der Richterschaft befinden sich die 3 Weltentore: Rechts (von der Richterschaft aus gesehen) befindet sich die Pforte

Götter (Godas)

Im Messatiwah (der heiligen Schrift der Baviasten) werden viele Götter und göttliche Wesen eine Rolle oder werden erwähnt. Hier eine Liste der wichtigsten Götter des Bavisamus:

Gott Geschlecht Besonderheiten / Rolle Gedenktag
Bavia weiblich Mutter der Welt, der Sonne und der Zeit 1. Januar
Kronan männlich Gott der Zeit/Endlichkeit 31. Dezember
Wahan ? Gott/Göttin der Weisheit und des Wissens und der Wissenschaft, Schutzpatron/in der Wissenschaftler/Gelehrten 3. März
Bias männlich Gott/Hüter des Biasell (Unterwelt) 13. Juli
Viaraba weiblich Göttin der Fruchtbarkeit, Schutzpatronin der Bauern/Landwirte 20. März
Erodogos männlich Gott des Bodens, des Steins, der Berge, Schutzpatron der Bergarbeiter/steiger, der Minenarbeiter 11. Dezember
Wa weiblich Göttin des Wassers, des Meeres und der Fische, Schutzpatrone der Seefahrer und Fischer 23. Mai
Wenegos männlich Gott des Wetters, der Stürme und der Blitze 1. April
Onna weiblich Göttin der Liebe, Schutzpatronin der Paare, der Mütter, Väter und Schwangeren 31. Januar
Janno ? Gott/Göttin der Jugend, Schutzpatron/in der Kinder/Jugendlichen 24. April
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Der Fenri

Der Fenri ist das Oberhaubt der Baviastischen Religionsgemeinschaft. Er ist einer der Nachfolger des Fenro, dem (laut Messatiwah) klügsten direkten Jünger des Tiwahkasso, welcher auch das Messatiwah nach dem Tod des Tiwahkasso weiterführte. Der Fenri kann männlich oder weiblich sein, denn laut Fenro hat eine Frau sogar eine bessere Bindung zur weiblichen Haubtgöttin Bavia.

Doch nicht alle Baviasten unterstehen dem Fenri. (Siehe Konfessionen)

Konfessionen

Fenristischer Baviasmus

Der fenristische Baviasmus ist die älteste ursprüngliche Form des Baviasmus. Diese untersteht dem Fenri, dem ursprünglichen Oberhaupt des Baviasmus. Ihr gehört der größte Teil des Baviasten an und hat auch die meisten Gotteshäuser.

Lembatrischer Baviasmus

Der lembatrische Baviasmus (, aus dem alt-Baviastischen lembatri, zu deutsch jetzt frei) ist ein Begriff für alle baviastischen Gemeinden, die unabhängig vom Fenri(, dem ehemaligen Oberhaupt des Baviasmus) agieren. Zu Beginn wurden diese Gemeinden verboten und verfolgt, allerding sind diese Gemeinden heute allgemeihn akzeptiert und haben sogar eigene Gotteshäuser.

Die "Lembatristen" sollen sogar eine deutlich engere gemeinschaftliche Bindung in der Gemeinde haben.

Philosophischer Baviasmus

Der philosophische Baviasmus ist eine Form des Baviasmus, der nicht auf direktem "Glauben" oder Spiritualität basiert. Diese neuere Strömung des Baviasmus sieht die Götter nicht als wirkliche, übermächtige Wesen, sondern mit ihren Eigenschaften, Aufgaben und Charakteristiken als Allegorien und Personifikationen menschlicher Eigenschaften und Wünsche. So sehen viele das Messatiwah als philosophisches Werk oder moralischen Kodex/Kompass anstatt einer heiligen Schrift und den Tiwahkasso als Philosophen anstatt eines Heiligen. Viele sehen den Tiwahkasso selbst als eine von Fenro erfundene Hauptfigur des Messatiwah war und sehen dann sogar den Fenro als den ursprünglichen Glaubensstifter und Philosophen an.

Die meisten philosophisch Orientierten Baviasten treffen sich nicht in Gemeinschaften, beten nicht oder betreiben keine baviastischen Traditionen und Bräuche. Für sie steht das Studium des Messatiwah und das übertragen seiner Lehren in die persönliche Denkweise und Verhalten im Vordergrund.