Benutzer:Whatsfelix/AKOM

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Akronoische Agentur für Grenz- und Küstenwache
AKOM
AKOM Logo.png
Gründung 01.01.2521
Hauptsitz Luuv, Nationalflagge DZR.png Dianien
Vositz



  • FlaggeOspor.png Dmitro Kotenko, Exekutivdirektor
  • Wot.png Gunnar Kragh, Stellv. Exektutivdirektor
Mitglieder Mitgliedsstaaten des STAVA
Budget 100 Millionen Akron (geplant für 2521)

Die Akronoische Agentur für Grenz- und Küstenwache, auch bekannt als AKOM, ist eine Agentur des Staatenverbund Akronor mit Sitz in Luuv, Dianien, die mit der Grenzkontrolle des Akronoischen Zollraums und der Außengrenzen des Staatenverbundes in Koordination mit den Grenz- und Küstenwachen der Mitgliedstaaten beauftragt ist.

Als Dachorganisation der nationalen Behörden sorgt sie für die Organisation und die Koordinierung der Grenzsicherung und fördert darüber hinaus den internationalen Informationsaustausch. Ferner soll verbundsweit ein einheitlicher Standard für Grenzsicherung und Einreisebestimmungen geschaffen werden.

Geschichte

Akronoischer Zollraum (gelb) und restliche Mitgliedsstaaten des STAVA (grün)

2511 entführten mandhische Terroristen ein auf dem Lenn-Eline-Wenmerink-Flughafen geparkte Elderstal ED-30 der Lusk Aeroveje. Die Entführung konnte noch am Boden aufgelöst werden, zwei Zivilisten - ein Pilot sowie ein Sicherheitsbeamter - kamen dabei um Leben. Der Zwischenfall erfuhr eine große Aufmerksamkeit in der internationalen Presse, nachdem bekannt wurde, dass die drei Entführer bei der Planung einer Flugzeugentführung in Nordakronor von Ermittlern enttarnt wurden und auf einer Schwarzen Liste geführt wurden. Den Entführern gelang es jedoch, vor einer Festnahme das Land zu verlassen.

Der Vorwurf, die Entführung und der Verlust zweier Menschenleben hätte verhindert werden können, sorgte für ein aufkommendes Bestreben in Akronor, gemeinsam gegen mögliche zukünftige Täter vorzugehen. Im Gespräch waren dazu mehrere internationale Kontrollsysteme, durch die eine einheitliche Schwarze Liste geführt und ein Passagier mit dieser abgeglichen werden kann. Ein solches Programm wurde 2513 mit der THD-Liste aufgenommen, in der die Daten von 5 akronoischen Polizeibehörden gesammelt wurden.

Der nordakronoische Kommissionspräsident Ūzaj Īykt regte im Juli 2519 eine Erweiterung des bestehenden Programms an. Durch eine einheitliche Grenzschutzbehörde sollten die Außengrenzen des Staatenverbunds besser geschützt und die Art der Sicherung vereinheitlicht werden. Die Akronoische Agentur für Grenz- und Küstenwache wurde daraufhin per Beschluss des Akronoischen Gipfels am 25. Oktober 2520 ins Leben gerufen.

Wichtiger Streitpunkt vor Gründung der Behörde war das Hoheitsverhältnis innerhalb der Agenturstruktur. So weigerten sich beispielsweise Nordakronor sowie Ospor die Hoheit über das eigene Grenzpersonal an eine die Behörde in Luuv zu übertragen. Laut jetziger Verfassung des Beschlusses bleibt jegliches Grenzpersonal in seinen nationalen behördlichen Strukturen bestehen. Lediglich die Ausbildung wurde um eine weitere Auslandsphase erweitert, die für das bestehende Personal in den nächsten fünf Jahren nachgeholt werden soll. Der Agentur soll darüber hinaus hauptsächlich eine Organisations-, Unterstützungs- und Verwaltungsaufgabe zukommen, die nationale Programme ergänzen und entlasten soll.

Organisation

Luuv Tarn, Hauptsitz des AKOM

Nach Angaben des Akronoischen Kommissionspräsidenten Stan Gerovic wird die Akronoische Grenz- und Küstenwache "eine Akronoische Grenz- und Küstenwachagentur zusammenführen, die aus den für die Grenzverwaltung zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten gebildet wird", wobei das tägliche Management der Regionen an den Außengrenzen in der Verantwortung der Mitgliedstaaten verbleibt. Es ist beabsichtigt, dass die neue Akronoische Grenz- und Küstenwache in einer unterstützenden Rolle für Mitglieder, die Hilfe benötigen, agieren und den gesamten Grenzschutz an den akronoischen Außengrenzen koordinieren soll. Das Sichern und Patrouillieren der Außengrenzen des Staatenverbund Akronor (STAVA, in der Praxis der Akronoische Zollraum einschließlich der STAVA-Mitgliedstaaten, die dem Zollraum noch nicht beigetreten sind) liegt in der gemeinsamen Verantwortung der Agentur und der nationalen Behörden.

Aufgabe

Die Hauptaufgaben der Agentur gemäß der Ratsverordnung vom 25. Oktober 2520 sind:

  • die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten bei der Verwaltung der Außengrenzen zu koordinieren
  • Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Ausbildung von nationalen Grenzschutzbeamten
  • Durchführung von Risikoanalysen
  • Durchführung von Forschungsarbeiten, die für die Kontrolle und Überwachung der Außengrenzen relevant sind
  • Unterstützung von Mitgliedstaaten, die technische und operative Unterstützung an den Außengrenzen benötigen
  • den Mitgliedstaaten die erforderliche Unterstützung bei der Organisation gemeinsamer Rückführungsaktionen zu gewähren
  • die enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Polizeibehörden

Personal

Mit der "Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Ausbildung von nationalen Grenzschutzbeamten" ist die Ausbildung von Personal Aufgabe der AKOM. Darüber hinaus regelt der Gründungsvertrag von 2520, dass die Hauptausbildung weiterhin Aufgabe der nationalen Behörden bleibt. Die Dauer der Grundausbildung ist dabei je nach Staat unterschiedlich und kann von eineinhalb Jahren (Ospor) bis zweieinhalb Jahre (Lusslien) umfassen. Novum des AKOM-Vertrags ist die darauffolgende verpflichtende achtmonatige Zusatzausbildung in einem Partnerstaat. Die Auszubildenden werden dabei im akronoischen Ausland von einem internationalen Team geschult. Dieses Zusatzprogramm soll zur Vereinheitlichung der nationalen Standards und der Förderung der internationalen Kommunikation beitragen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Grenzbehörden an allen Grenzkontrollstellen im Akronoischen Zollraum nach dem gleichen Standard vorgehen.

Grenzschutz

Die Aufklärungsdrohne des Typs Elderstal S-181 soll künftig die osporisch-kharanische Grenze aus der Luft überwachen

Das Personal des Akronoischen Grenzsschutzes (AKOMGV) ist für die Sicherung der Außengrenzen des STAVA verantwortlich, indem sie illegale Ausländer, Terroristen und terroristische Waffen entdeckt und daran hindert, über Land in den Akronoischen Zollraum bzw. den Staatenverbund einzureisen, und den illegalen Menschenhandel und Schmuggel verhindert.

Die Außengrenzen des Staatenverbund Akronor bestehen seit dem Beitritt Livoniens zu Lagland, Kharanien, dem Nordrythanischem Reich, Erkassien, Graufurd sowie der Sivalesischen Föderation.

Projektbild des vom KVK entwickeltes IDH-Systems zur Erkennung "psychologischer und physiologischer Indikatoren"

Hauptaugenmerk der Sicherung der Außengrenzen besteht an den Landgrenzen zu Kharanien, Lagland und Sivalesien. Kharanien ist wie auch Lagland Mitgliedsstaat des BAMBU, zu dem ein historisch angespanntes Verhältnis besteht. Darüber hinaus verfolgt Kharanien den Ausbau eines Atomprogramms und droht regelmäßig seinen Nachbarstaaten, weswegen die Grenze genauestens überwacht wird. Aus Bangabandhu kommen seit Ausbruch des Mandhischen Bürgerkrieges vermehrt Flüchtlinge nach Sivalesien, die versuchen über den Duvarischen Golf oder über Livonien in den Staatenverbund einzureisen.

Ein AKOM-Fahrzeug im Hafen von Homm

Eine 2518 vom osporischen Verteidigungsministerium angeschaffte Aufklärungsdrone S-181 des torunischen Rüstungskonzerns Elderstal soll mit der Gründung der AKOM in die neue Behörde integriert werden. Dies wurde durch einen Serma-Beschluss vom 10. November 2520 parlamentarisch bestätigt. Der Akronoische Gipfel kündigte darüber hinaus an, bis Ende 2521 zwei weitere Modelle derselben Klasse anzuschaffen. Diese sollen ebenfalls an der Landgrenze zu Kharanien und Nordrythanien eingesetzt werden.

Häfen und Flughäfen im Staatenverbund Akronor sind von einem hohen Sicherheitsniveau geprägt, für das die AKOMGV verantwortlich ist. Alle Passagiere werden dazu befragt, warum sie nach Akronor reisen, gefolgt von mehreren allgemeinen Fragen zur Reise, um nach Ungereimtheiten zu suchen. Diese Befragung kann bis zu einer Minute dauern, oder bis zu einer Stunde, wenn ein Passagier für eine zusätzliche Kontrolle ausgewählt wird. Auch Gepäck- und Körperdurchsuchungen können durchgeführt werden. Passagiere, die den Staatenverbund verlassen, werden anhand einer computergestützten Liste überprüft. Die Listen, die vom AKOM-Hauptquartier in Luuv gewartet werden, sind mit den nationalen und internationalen Polizeibehörden, dem lussischen Nachrichtendienst KVK und dem torunischen KFEK abgeglichen, um Verdächtige oder andere Personen, die das Land illegal verlassen, zu fassen.

Alle Autos, Taxis, Busse und Lastwagen durchlaufen eine vorläufige Sicherheitskontrolle, bevor sie das Flughafengelände betreten. Bewaffnete Wachen kontrollieren die Fahrzeuge stichprobenartig, indem sie in Autos, Taxis und Busse hineinschauen und ein paar Worte mit dem Fahrer und den Passagieren wechseln. Bewaffnetes Sicherheitspersonal, das an den Terminaleingängen stationiert ist, beobachtet aufmerksam diejenigen, die die Gebäude betreten. Wenn jemand ihren Verdacht erregt oder nervös aussieht, können sie ein Gespräch aufnehmen, um die Absicht der Person weiter zu beurteilen.

Küstenwache

Maritime Rettungszonen Ospors und Einsatzgebiet der AKOMGV vor der osporischen Küste

Die Akronoische Küstenwache (AKOMKV) wird von der Agentur AKOM selbst sowie von den Grenz- und Küstenwachen der Mitgliedstaaten des Akronoischen Zollraums gebildet. Die nationalen Behörden üben weiterhin die tägliche Verwaltung ihrer Abschnitte der Außengrenzen des Zollraums aus.

Die der AKOM unterstellten Einheiten der Küstenwache sollen bis Ende September 2521 mit drei neuen hochmodernen Patrouillenbooten-Klassen ausgestattet werden. Die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten erteilten der dianischen Reederei Icandoor hierzu einen Auftrag in Höhe von 92,7 Mio. Akron. Der Auftrag umfasst zwei Boote einer 203-Piet-Klasse, fünf Boote einer 158-Piet Klasse sowie elf Einheiten einer mobilen 75-Piet-Klasse.

Entgegen der ursprünglichen Planung und nach zahlreichen Protesten in der internationalen Presse wurde von einer Bewaffnung der beiden größeren Schiffsklassen mit dem 140mp-Artillerieschiffsgeschütz VO AG2 des bündischen Rüstungsunternehmens Valde & Osberg abgesehen.

Das Operationsgebiet der Küstenwache konzentriert sich vor allem auf die Rythanische See, soll künftig aber auch auf den Duvarischen Golf und (im Falle eines Beitritts Torassias) den Livitischen Ozean östlich Torassias und Erkassiens erweitert werden. Hauptaufgabe ist der Schutz der Seegrenzen vor illegaler Überquerung von Unbefugten. Das bezieht sich zum Einen auf ostakronoische Fischer, die in Vergangenheit auf der Suche nach neuen Fischgründen bereits mehrfach die Hoheitsrechte der STAVA-Staaten verletzten. Auf der anderen Seite soll so eine illegale Immigration von bangabandhischen Flüchtlingen verhindert werden, die über Sivalesien an die Westküste des Duvarischen Golfs und über Ostakronor an die Westküste der Rythanischen See gelangen.

AKOMKV-Flotte
Klasse Länge Anzahl Indienststellung
N.N. 203 Piet 2 Q3 2521
N.N. 158 Piet 5 Q3 2521
N.N. 75 Piet 11 Q3 2521

Kampagnen

ENHET

Das Programm zur Modernisierung und Vereinheitlichung der Arbeitstechnologie (lussisch Enterstort vir Hykainiseer en Ensartet Teknologië, kurz ENHET) beschreibt ein von der AKOM gefördertes Projekt zur Modernisierung des Arbeitsmaterials und der Einrichtungen der akronoischen Grenzschutzbehörden. Durch Investitionen von über 60 Millionen Akron soll bis Mitte 2521 sichergestellt werden, dass sämtliche Grenzkontrollpunkte umfassend modernisiert und standardisiert werden.

Davon betroffen sind über 580 Einrichtungen wie z.B. Mautstellen, Flughäfen, Fracht- und Personenhäfen und Personenübergange. Die Standardisierung bedeutet die einheitliche Installation von Überwachungsanlagen, Ganzkörperscannern und Mautanlagen sowie die Erweiterung kleinerer Grenzposten für erweiterte Kontrollsysteme. Darüber hinaus erfolgt die Installation einer neuen Organisationsstruktur, durch die die Außengrenzen des Zollraums zentral in Luuv verwaltet werden können.