Die 2te Armilische Revolution

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Die 2te Armilische Revolution oder auch „6 Tage Revolution“ genannt, war ein millitärischer und gesellschaftlicher Konflikt in Armilien und vorallem auf der armilischen Insel Vigosso, der vom 7.8.2454 bis zum 13.8.2454 andauerte.

Konfliktparteien

Konfliktparteien Kaiserreich Armilien Flagge.pngKaiserreich Armilien FIV Flagge.pngFreie Insel Vigosso
Armilische demokratische Union
AWR Flagge.pngArmilische Arbeiterfront
Ausgang und Folgen •Zersplitterung des Armilischen Kaiserreiches

•Beginn des Armilischen Sezessionskrieges

Hintergrund

Seit Mitte Juli 2454 demonstrierten Tausende Menschen in Vigosso vor allem in Karossa(Provinzhauptstadt Vigossos) und in Armilien in Traltis für:

  • die Gleichberechtigung der Vigossen (Bewohner Vigossos) mit anderen Bürgen Armiliens
  • Faire Gerichtsprozesse für Vigossen
  • Anerkennung vigossischer Traditionen
  • Abschaffung Vigossischer Arbeitslager

Denn vor Wochen hatte es ein bestimmtes Buch durch die Kaiserliche Zensurmaschinerie geschafft: Das Buch „Mari Karossa“ (schönes Karossa) des vigossischen Schriftstellers Fabo Gabrisso das Buch enthielt die pikannten Details über die Unterdrückung der Vigossen und über die Straflager im vigossischen Bergland. Diese Umstände waren vielen armilischen Mittelständlern unbekannt. Das Buch wurde tausendfach verkauft und es wirkte wie ein Pulverfass in der mittelständigen Gesellschaft, die schon mit der Geld und Steuerpolitik der Kaisers Probleme hatten und sich spätestens seit der Dürreperiode Mitte Juni 2454 der Unfähigkeit des Kaisers bewusst waren. Als Fabo Gabrisso am 12.7.2454 festgenommen und am 14.7.2454 wegen vermeitlicher Spionage und Hochverates hingerichtet wurde, entzündete sich das Pulverfass und in Karossa begannen die Menschen zu demonstrieren.

Anfangs ingnorierte der Kaiser die Demonstrationen, bis sich pro-demokratische Bewegungen unter die Demonstranten mischten. Sich sicher die Demonstrationen beenden zu können, befahl er am 5.8.2454 auf alle zu schießen, die dem Aufruf die Demonstrationen zu beenden nicht folge leisten. Dies tat er vermutlich auch im Vorfeld des sogenannten „Marsch auf Traltis“ (heute Newa-Traltis), eine geplante Großdemonstration in der Hauptstadt des Reiches. Die Situation eskalierte, als die Kaisergarde (Polizei) begann auf die Demonstranten zu schießen und einige dieser das Feuer erwiderten. Einige Kaisergardisten schlossen sich den Demonstranten an und begannen ebenfalls auf ihre Kameraden zu schießen. Innerhalb von 3 Stunden sollen ~250 Menschen gestorben oder verwundet worden sein.

Verlauf

7.8.2454

Vigosso erklärt sich für Unabhängig

Nach schweren nächtlichen Straßenschlachten in Karossa, Halia, Weskay und weiteren großen Städten der vigossischen Insel stürmten Mitglieder der "Fria vigossi Battarafront" (Freie vigossische Kämpferfront oder FVBF) und desertierte Mitglieder der Kaiserlichen Armee das für Vigosso zuständige Verwaltungsgebäude in Karossa. Die Kämpfer nahmen den damaligen Verwalter Vigossos Gabero Zeroji und einige seiner Mitarbeiter gefangen. Diese wurden später hinter dem Gebäude erschossen.

Am Morgen nahmen die Rebellen die Radio II Sendestation auf der anderen Seite Karossas ein. Unter ihnen ist auch der Anführer der FVBF, Eduardo Gersako. Kurz darauf sendet der Sender in Dauerschleife folgende Botschaft Eduardos:

Sehr geehrte Damen und Herren. So wie ihnen bewusst sein wird, leben wir in schwierigen Zeiten, verursacht durch einen Tyrannen, einen Verräter an der Spitze der Nation. Doch für jeden toten Demonstranten wird das Volk wie aus 1000 Gewehren antworten. Doch so soll das Vigossische Volk nicht enden. Deshalb rufe ich, im Namen der mir Folgenden, feierlich die Freie Insel Vigosso aus, frei von Tyrannei und ihrem Leid. Möge sie euch Sicherheit und Frieden ermöglichen, euch, meinen Brüder und Schwestern der Freiheit.

Kurz darauf flüchteten alle Kaiserlichen Soldaten und Polizisten, die nicht zu den Rebellen übergelaufen sind, mit Booten von der Insel.

Die Vigossen dagegen erbeuteten aus den verlassenen Kasernen mehrere gepanzerte Fahrzeuge und Geschütze.

In Traltis (heute Newa-Traltis) hat Kaiser Barujia II inzwischen auf die Radiobotschaft der Übernahme Vigossos reagiert und ruft den Generalstab in den Palast, um zu einem schnellen militärischen Gegenschlag auszuholen.

8.8.2454

Vorbereitungen für „Operation Imperiali“

Die ganze Nacht lang haben die kaiserlichen Generäle an einem militärischen Gegenschlag gearbeitet. Am Morgen des 8.8.2454 wurde die Versammlung beendet und „Operation Imperiali“ konnte anlaufen. Die Kaiserliche Armee wurde daraufhin nach Norden, südlich Von Vigosso verlegt, weshalb im ganzen Land teilweise der Straßenverkehr zum erliegen kam.

Operation Imperiali

Operation Imperiali war eine geplante schnelle Rückeroberung der Vigossischen Insel. Zuerst wurden die Städte bombardiert , um die Moral der Rebellen auf ein Minimum zu senken, ehe dann die Infanterie, unterstützt von Fallschirmjägern auf der Insel landen und die geschwächten Rebellen überwältigen sollten.

Die Rebellen befürchten jedoch den harten Gegenschlag und beginnen sich im Süden Vigossos zu sammeln. Straßensperren werden errichtet und die Geschütze in Stellung gebracht. Besonders an der Kaiser-Karojio-Brücke (heute Einheitsbrücke)

9.8.2454

An diesem nebeligen morgen begannen die ersten Bombardements Vigossischer Städte, besonders der südlichen. Bassao, die Stadt die an die Kaiser Karojio Brücke grenzt wird jedoch verschont, da man durch zerstörung der Infrastrucktur die Truppen nicht behindern will.

Schlacht vor Bassao

Zeitgleich stürmten die kaiserlichen Truppen auf die Kaiser Karojio Brücke. Dabei wurden sie unerwartet von beiden Flanken aus beschossen, erleiden jedoch nur wenige Verluste. Vor der vigossischen Stadt Bassao trafen die kaiserlichen Truppen schließlich auf die verschanzten vigossischen Kämpfer vor und in der Stadt Bassao.

10.8.2454

11.8.2454

12.8.2454

13.8.2454