Kanabische Sprache: Unterschied zwischen den Versionen

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* Infinitiv: -''a''
 
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* Präteritum: -''en''
 
* Präteritum: -''en''
* Futur: -''sh'' (-''esh'' wenn Aussprache zu schwierig)
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* Perfekt: ''har'' + Partizip
* Plusquamperfekt: ''hant'' + Partizip
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* Futur: ''vill'' + Grundform
* Konjunktiv: zwei Möglichkeiten:
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* Plusquamperfekt: ''har'' + Partizip
** ''han'' + Infinitiv (''hanen'' + Infinitiv im Präteritum, ''hanar'' + Infinitiv im Futur, ''hehanen'' + Infinitiv im Plusquamperfekt)
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* Futur II: ''vill har'' + Partizip''
** -''e'' anhängen (''hane'' + Partizip im Präteritum)
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* Konjunktiv: ''e''
 
* Imperativ: Grundform
 
* Imperativ: Grundform
  
Beispiel: ''daila'' (sagen):
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Beispiel: ''tala'' (sagen):
* ''sje dail'' - er sagt
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* ''han tal'' - er sagt
* ''sje dailen'' - er sagte
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* ''han talen'' - er sagte
* ''sje dailsh - er wird sagen
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* ''han har hetal'' - er hat gesagt
* ''sje han daila'' oder ''sje daile'' (ugs. '''n dail'') - er würde sagen
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* ''han vill tal'' - er wird sagen
* ''dail'' - sag!
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* ''han har hetalen'' - er hatte gesagt
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* ''han vill har hetal'' - er wird gesagt haben
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* ''han tale'' - er würde sagen
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* ''tal!'' - sag!
  
 
Es gibt ein unregelmäßiges Verb: ''ben'' - "sein"
 
Es gibt ein unregelmäßiges Verb: ''ben'' - "sein"
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**Superlativ: -''aste''
 
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*so...wie wird umschrieben durch "ma...ak"
 
*so...wie wird umschrieben durch "ma...ak"

Aktuelle Version vom 13. September 2019, 14:09 Uhr

Die Kanabische Sprache ist hauptsächlich im nördlichen Balmanien, Altmeerland sowie auf Akronor verbreitet. Mit ca. 300 Millionen Muttersprachlern ist sie die meistgesprochene Sprache auf Ultos, sowie erste Verkehrssprache auf internationaler Ebene (soll jedoch laut ITUF-Beschluss in Diplomatie und Wissenschaft durch die Plansprache Ultan ersetzt werden). Kanabisch ist eine gertanesische Sprache und hat seinen Ursprung im Kanabischen Reich.

Durch die seit Jahrhunderten existierende weite Verbreitung der Sprache haben sich starke regionale Varietäten entwickelt, die z.T. als eigene Sprachen klassifiziert werden können. Am verbreitetsten sind die Varietäten Neukanabisch und das in Kanabien beheimatete "Reichskanabisch". Letzteres wird, obwohl Neukanabisch über mehr Muttersprachler verfügt, meist als Standardkanabisch gelehrt und ist auch in seiner Rolle als internationale Verkehrssprache gebräuchlicher. Dennoch hat Neukanabisch besonders durch seine dominierende Rolle in Film und Musik stark an internationaler Popularität gewonnen.

Gebrauch

Kanabisch ist alleinige offizielle Amtssprache von:

Offizielle Amtssprache (neben anderen) von:

Laute

Buchstabe [A, a] Aussprache
A, a [a]
Å, å [ɔ], vor g als [oː]
Ä, ä [ε:]
B, b [b]
D, d [d]
E, e [ε]
Ê, ê [e]
F, f [f]
G, g [g], vor ä, e, ê, i, î, ø als [j]
H, h [h]
I, i [ɪ]
Î, î [i]
J, j [j]
L, l [l]
Lj, lj [ʎ]
M, m [m]
N, n [n]
O, o [u], vor zwei Konsonanten [oː]
Ô, ô [o]
Ø, ø [ø]
P, p [p]
R, r [ʁ]
S, s am Wortanfang vor Vokalen und im Wortinneren zwischen zwei Vokalen [z], sonst [s]
Cj, cj [ç]
Sj, sj [ʃ]
Sk, sk [x]
T, t [t]
Th, th [tʃ]
Ts, ts [ts]
U, u [ʏ], vor zwei Konsonanten [u]
V, v [v]
X, x [ks]
Y, y [yː]
Z, z [z] (im Reichskanabischen ungebräuchlich)

Grammatik

Substantive

Substantive unterscheiden sich nur nach dem Numerus. Diese sind der Singular, Dual und Plural. Außerdem gibt es noch einen unbestimmten Artikel. Wenn Wörter ohne Artikel stehen, sind sie bestimmt.

Singular Plural
Wort endet im Singular auf Konsonant -er
Wort endet im Singular auf Vokal -ner

Der unbestimmte Artikel ist 'en'. In einigen Dialekten wird, so ein Artikel verwendet wird, und das Wort in der jeweiligen Form auf einen Konsonanten endet, ein -s angehangen. Dies ist jedoch nicht hochsprachlich. Beispiele:

  • Dåga - der Tag
  • Dåganer - die Tage
  • en Dåga - ein Tag
  • Ljuter - der Stern
  • Ljuterer - die Sterne

Pronomen

Deutsch Pronomen Possessivpronomen
ich jåg mej
du du dej
er han hans
sie (Sg) hyn hyns
es tet tets
wir skuner
ihr joi skoier
sie (Pl) sjem sjemer
wer? vem? wêres
was? våd? wêres
der (Relativpronomen) som vårs

Weitere Pronomen:

  • jin – „jener“, entspricht von der Bedeutung her er dem englischen „that“, kann allerdings auch substantivisch verwendet werden
  • det – „dieser“
  • ingmon – niemand, kein
  • jemon – (irgend-)jemand, irgendein
  • allmon – jeder

Verben

Verben können in vier Zeiten konjugiert werden. Diese sind Präsens, Futur, Präteritum und Plusquamperfekt, deren Verwendung genau wie im Deutschen ist (nur dass das Präteritum auch die Aufgabe des Perfekts erfüllt). Es gibt die Modi Indikativ, Imperativ und Konjunktiv. Es existert nur ein Partizip, welches die Funktion des Partizip II erfüllt.

  • Infinitiv: -a
  • Partizip: he-
  • Präteritum: -en
  • Perfekt: har + Partizip
  • Futur: vill + Grundform
  • Plusquamperfekt: har + Partizip
  • Futur II: vill har + Partizip
  • Konjunktiv: e
  • Imperativ: Grundform

Beispiel: tala (sagen):

  • han tal - er sagt
  • han talen - er sagte
  • han har hetal - er hat gesagt
  • han vill tal - er wird sagen
  • han har hetalen - er hatte gesagt
  • han vill har hetal - er wird gesagt haben
  • han tale - er würde sagen
  • tal! - sag!

Es gibt ein unregelmäßiges Verb: ben - "sein"

  • Infinitiv: byn
  • Präsens: sin, außer 3. P. Sg., dort: esh (jå sindå sinsje esh, wî sin, joi sin, sjem sin)
  • Präteritum: vår
  • Futur: versh
  • Konjunktiv: wyre, byne (am häufigsten)

Adjektive

Adjektive kongruieren nicht mit dem Substantiv.

  • Komparation:
    • Komparativ: -ara
    • Superlativ: -aste
  • so...wie wird umschrieben durch "ma...ak"
  • djo für "sehr"