Kind Nummer 1000

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Kind Nummer 1000 ist ein pahragrauscher Fantasiefilm, der im März 2521 produziert wurde.

Kind Nummer 1000
Logo des Films
Produktionsland Pahragrau
Originalsprache Neu-Pahragrausch
Erscheinungsjahr 2521
Länge 90 Minuten
Besetzung siehe hier

Handlung

In einem Staat, einer fiktionalen Diktatur, lebt der Protagonist Nummer 1000. Nummer 1000 wohnt in einem Kinderwohnheim. Er weiß nicht, woher er kommt, welche Eltern er hat und wann er geboren ist. Anders als andere Kinder macht er sich darüber Gedanken, wodurch er ausgegrenzt wird. Regiert wird der Staat vom Diktator Malum, ein ziemlich zorniger Herrscher. Malum wird von anderen Kindern seines Wohnheims bejubelt. Nummer 1000 selber weiß jedoch nicht, weshalb man ihn groß bejubeln soll. Schließlich gilt Malum als Kindermörder, nur diese Kritik wird im Staat völlig tabuisiert. Als im Kinderwohnheim die Erzieher und Kinder alle den Diktator anjubeln, als er im Fernseher kommt, jubelt Nummer 1000 nicht mit. Daraufhin wird er brutal zusammengeschlagen, bis er bewusstlos ist. Als er wieder zu sich kommt befindet er sich in seinem Zimmer und beschließt, aus dem Kinderwohnheim zu fliehen - in der gleichen Nacht. Als die Nacht hereinbricht, und alle tief und fest schlafen, wird Nummer 1000 von einem älteren Mädchen an seinem Fluchtversuch gehindert. Das Mädchen wurde, wie die Wunden in ihrem Gesicht belegen, auch brutal zusammengeschlagen und möchte mit Nummer 1000 fliehen. Dieser lehnt zunächst ab, akzeptiert dann jedoch, dass das Mädchen mitflieht. So fliehen beide um Mitternacht aus dem Kinderheim. Nach der Flucht, als die beiden kilometerlang laufen, beschließen die beiden, auf einem Feldweg zu übernachten. Am nächsten Tag werden die beiden Kinder von einem Bauern aufgeweckt. Nummer 1000 und das Mädchen denken, er sei böse und würde die Beiden wieder ins Kinderheim stecken. Voller Angst rennen beide davon. Auf ihrer erneuten Flucht wissen die Kinder nicht, wohin sie hinlaufen sollen. Die beiden beschließen, ein heimliches Lager im Wald aufzubauen. Als die beiden eine Hütte aufbauen wollen, fällt Nummer 1000 ein, seinen Rucksack auf dem Feldweg vergessen zu haben, wo ein Bild seines Vorbilds Bebrec drinnen war. Bebrec ist ein großer Staatskritiker und Lyriker. Sollte der Bauer das Bild entdeckt haben, würde das, wegen Staatsverrat, die Todesstrafe für beide kosten. Daraufhin wird das Mädchen wütend und schlägt Nummer 1000. Er flieht daraufhin. Das Mädchen weint, weil sie Nummer 1000 eigentlich gar nicht schlagen wollte. Nummer 1000 wandert den Weg zurück zum Feldweg, wo eigentlich sein Rucksack liegen sollte. Doch da liegt er nicht. Da es dunkel ist, sieht Nummer 1000 nicht viel. Plötzlich gehen vor ihm die Lichter an, und Nummer 1000 erschrickt sich. Es ist der Bauer, und Nummer 1000 befürchtet, ihn an die Behörden verpfiffen zu haben. Der Bauer beruhigt jedoch Nummer 1000, in dem er sagt, selber Sohn von Bebrec zu sein. Nummer 1000 freut sich und schläft in der Hütte des Bauern. Am nächsten Tag arbeitet Nummer 1000 viel für den Bauern, z.B. pflügt Nummer 1000 das Feld. Jeden Abend redet der Bauer und Nummer 1000 viel über Bebrec. Nach einer Woche, als Nummer 1000 das Feld pflügte, hörte er einen Streit im Schuppen des Bauern. Sofort rennt Nummer 1000 zum Schuppen und sieht, wie sich das Mädchen, mit dem er geflohen ist, und der Bauer streiten. Offenbar kennt der Bauer das Mädchen nicht mehr, weil er denkt, das Mädchen arbeitet bei der Geheimpolizei. Erst als das Mädchen Nummer 1000 sieht, und die beiden sich freundschaftlich umarmen, beruhigt sich der Bauer. Da der Bauer kein weiteres Zimmer hat, muss das Mädchen und Nummer 1000 zusammen in einem Zimmer schlafen. Nummer 1000 redet mit dem Mädchen, und es kommt heraus, dass das Mädchen Nummer 999 heißt. Die Beiden müssen lachen, doch sie werden durch Schreie gestört. Heimlich beobachten sie, wie der Bauer von der Geheimpolizei verhaftet wird. Als das Mädchen - Nummer 999 - und Nummer 1000 feststellen, dass die Polizei die beiden nicht bemerkt, fliehen sie. Wieder wissen sie nicht, wohin. Die beiden kommen an ein See an und bauen sich erneut ein Lager auf. Als ein Wanderer die beiden bemerkt, verpfeifft er sie an die Militärpolizei - weil die beiden nicht in der Schule sind. Dies klingt jedoch wie eine Ausrede. Nummer 1000 und Nummer 999 werden festgenommen. Die Polizei bringt die beiden Kinder in das Militärgefängnis der Hauptstadt. Dort teilen sich Nummer 1000 und Nummer 999 eine Zelle. Im Gefängnis weinen die beiden Kinder durchgehend. Eines Nachts sperrt ein Wärter die Zelle auf und zwingt die Kinder zu fliehen. Verwirrt tun dies Nummer 1000 und Nummer 999. Als die beiden Kinder vor dem Eingangstor des Gefägnisses stehen, werden sie in ein Auto gezerrt. Nummer 1000 und Nummer 999 denken, sie werden entführt, doch der Fahrer klärt auf, dass die beiden Kinder von Bebrec freigekauft wurden und sich gerade zu der Hinfahrt zu seinem geheimen Wohnhaus befinden. Dort angekommen, empfängt Bebrec die Kinder mit weinenden Augen. Er sagt, dass er wisse, wer die beiden sind, weil sein Sohn im das erzählt habe. Seinen Sohn hat Beberc zu der Zeit nämlich auch freigekauft, und von der Verhaftung der Kinder weiß Beberc durch Spionage seiner Agenten. Beberc warnt die beiden Kinder jedoch, weil in den Medien wurde von der Flucht der Kinder aus dem Kinderwohnheim berichtet. Nummer 1000 wird klar, dass der Wander, der die beiden verpfiffen hat, wahrscheinlich wirklich eine Ausrede genannt hat, weil er ihn und Nummer 999 aus den Medien kennt. Mit seinem Sohn, dem Bauern, und den Kindern plant Beberc eine große Revolution. Dazu wird es jedoch nicht kommen. Beberc und sein Sohn werden von der Militärpolizei erschossen. Die beiden Kinder fliehen ein drittes Mal. Als die Kinder auf ihrer Flucht Zeitung lesen, erfahren sie, wie das ganze Land wegen der Erschießung Beberc' in Aufruhr ist. In der Zeitung steht auch vieles über die Kinder; dass die Militärpolizei die Kinder suche. Die beiden Kinder haben keine Lust mehr auf Flucht. Sie klauen heimlich ein Auto und fahren in die Hauptstadt. Weil dort kriegsähnliche Zustände herrschen, verstecken sich die Kinder in der Kanalisation. Durch ein Versehen gelangen die Kinder in das Büro des Diktators Malum. Malum erschrickt und möchte die Kinder erschießen. Nummer 1000 kommt die Erinnerung hoch, dass Malum ein Kindermörder ist. Malum sagt jedoch, dass er diese kriegsähnliche Zustände nicht aushalte und erschießt sich spontan selber. Als Aktivisten von Bebrec sich Zugang zum Büro von Malum verschafft haben, können sie ihr Glück kaum fassen. Malum wurde erschossen. Die Aktivisten machen Nummer 1000 zum Präsidenten und Nummer 999 zur Präsidentin des Landes. Nummer 1000 hält dies jedoch nicht aus. Er möchte kein Präsident sein, sondern wissen, woher er kommt, welche Eltern er hat und wann er geboren ist. Die Aktivisten besorgen einen Genealogen, und dieser findet heraus, dass er aus einer Vorstadt nahe der Hauptstadt kommt, sein Vater Bebrec ist, und er 19 Jahre alt ist. Er ist erschüttert, schließlich war er mit seinem Vorbild verwandt. Gleichzeitig wird ihm klar, weshalb Bebrec ihn wirklich freigekauft hat und weshalb der Bauer ihn kannte und aufnahm. Danach sieht man eine Szene, in dem Nummer 1000 der Präsident des Landes ist, und Nummer 999 seine Frau. Gemeinsam haben sie Kinder bekommen und das Land wurde durch die beiden demokratisch.

Darsteller