Orojizo (Titel)

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Orojizo (armilisch Armilisches O -A.pngArmilisches R.pngArmilisches O.pngArmilisches J(ji).pngArmilisches I.pngArmilisches Z.pngArmilisches O -E.png) war ein seit dem 20. Jahrhundert nZI. existierender Titel im Kaiserreich Armilien. Er wurde vom Kaiser an für ihn als ehrwürdig geltene Personen überreicht. Personen mit diesem Titel trugen "Orojizo" zwichen ihren Vor- und Nachnamen. Der Titel war nicht mit einem Adlestitel gleichzusetzen. Der Gebrauch des Titels verschwand mit der armilischen Monarchie im Jahre 2454.

Etymologie

Orojizo stammt von armilischen Adjektiv oroji ab, was ehrwürdig bedeutet.

Verleihung

Der Titel wurde vom Kaiser an eine für ihn als ehrwürdig betrachtete Person gegeben. Der Verleih unterlag dabei frei seiner Wahl. Meistens handelte es sich dabei um hohe Militärs, Adelige oder Gelehrte, in vielen Fällen aber auch um Berater oder an Auserwählte aus dem einfachen Volk. Diese erhielten den Titel meistens nach einer besonderen Tat, wie einem militärischen Sieg, besonderen Treue oder einer Heldentat. Seltener ging der Titel auch an Ausländer.

In seltenen Fällen wurde der Titel auch postmortum verliehen, wodurch er an seinen Nachkommen überging. Darauhin wurde auf dem Grabstein der Name „Orojizo“ nachträglich beigefügt.

Privilegien eines Orojizo

Der Titel bedeutete für den Träger einen höhreren Stand in der Gesellschaft. Er galt als Schützling des Kaisers. Dies brachte dem Träger die Ehre priorisierter, persönlicher Audienzen mit dem Herrscher, welcher diesen auch gerne einlud. Auf Veranstalltungen wie Audienzen wurde sein Name hinter dem Adeligen und jedoch vor den Titellosen angekündigt.

Der Kaisers sorgte sich, wenn nötig, um die Bedürfnisse des Titelträgers und seiner Familie. Würde zum Beispiel die Unterkunft eines Orojizos abbrennen, würde der Kaiser für seine Unterkunft und den verlorenen Besitz aufkommen. Es war auch üblich dass der Kaiser die Beisetzung eines Titelträgers finanzierte oder dieser in einigen Fällen sogar persönlich beiwohnte. Starb der Kaiser, durften die Orojizo seiner Beerdigung beiwohnen.

Der Kaiser beschenkte manchmal die Kinder eines Orojizos.

Orojizo-Feder

Das Wappen des Grafen Gabriji Orojizo Anerji mit Orojizo Feder

War ein Orojizo im Besitz eines persönlichen Wappens (z.B. durch den Besitz eines Adelstitels), durfte dieser der Rangkrone seines Wappen die fünffache Feder, die sogenannte „Orojizi-Feder“ beifügen.

Erblichkeit

Der Titel blieb in der Regel für drei Generationen in der Familie. Das heißt, der älteste Sohn des ursprünglichen Trägers erbte den Titel nach dessen Tod. Das Gleiche galt für den Enkel des ursprünglichen Trägers nach dem Tod seines Vaters. War kein männlicher Erbe vorhanden, ging der Titel an die älteste Tochter, welche sich dann "Orojiza" nennen durfte. Nach der dritten Generation verviel der Titel und seine Privilegien.

Frühzeitiger Verlust des Titels

Ein Träger und seine Nachkommen konnten den Titel auch vor dem Ableben der dritten Generation verliehren: Würde ein Orojizo Verrat gegen den Kaiser oder ein schwehres Verbrechen begehen, würde der Kaiser ihm den Titel entziehen.

Verleihungszeremonie

In der Regel wurde der Verleihungskandidat durch einen Boten oder Brief in den Kaiserpalast in Traltis gerufen. Dort angekommen nimmt er vom Kaiser eine offizielle Urkunde und einen Orojizo-Ring entgegen. Dieser Ring variierte von Jahrhundert zu Jahrhundert, meistens waren auf im der Familienname des Orojizos, der Name des Kaisers und das Jahr eingraviert. Dieser soll den Status des Orojizo im öffenlichen Leben ausweisen. Danach legte er einen Treueschwur ab. Oftmals erhielt der Orojizo bei seiner Ernennung ein Geschenk von Kaiser, früher oft Rüstungsteile oder Waffen, später meistens Luxusgegenstände wie Schmuck oder manchmal auch etwas Land.