Parteien in Ospor

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Sitzverteilung in der Staatsserma
Staatsserma OSP.png
Partei Sitze
Soziale (C) 22
Grüne (Z) 25
Torunisten (T) 24
Reformer (L) 57
Republikaner (I) 122
Gesamt 250

Die Liste der politischen Parteien in Ospor vermittelt einen Überblick der Parteienlandschaft der Republik Ospor. Nach Artikel 13 der osporischen Verfassung wirken die politischen Parteien und Gruppierungen bei den Wahlentscheidungen mit. Dabei müssen sie die nationale Souveränität und die Grundsätze der Demokratie achten.

Liste

Logo Partei Abkürzung Vorsitz Ideologie
Republikaner Logo OSP.png Republikanische Partei I Yehor Kovalenko Konservatismus, Nationalismus
Reformpartei Logo OSP.png Reformpartei L Iryna Romanivna Linksliberalismus, Zentrismus
Torunisten Logo OSP.png Torunistisch-Demokratische Partei T Oleksij Kryvenko Torunismus, Sozialdemokratie
Rodina Logo OSP.png Osporische Heimat R Zhanna Honcharenko Rechtspopulismus, Nationalismus, Rythanismus
Grüne Partei Logo OSP.png Grüne Partei Z Dimitro Stasyuk Umweltpolitik, Sozialismus, Tierrechte
Soziale Partei Logo OSP.png Soziale Partei Ospor C Yeva Nahorna Demokratischer Sozialismus, Antimilitarismus

Parteien

Republikanische Partei

Republikaner Logo OSP.png

Die Republikanische Partei (Ospori: ; bekannt vor allem unter ihrer Abkürzung I) ist eine konservative und halloistisch-demokratische politische Partei und einer der beiden etablierten Volksparteien in Ospor.

Die Republikanische Partei war 2478 eine Neugründung der Volksallianz (SN). Die neue Partei vereinte die konservative SN mit mehreren kleinen halloistisch-demokratischen und liberalen Parteien (die Partei nennt diese Fusion der Spektren "das konservative Zentrum"). Im Jahr 2408 erhielt Zynovij Iwantschenko den Ehrentitel "Gründungsvorsitzender". Die Jugendorganisation der Partei ist Neue Junge Republikaner (IFH).

Die Republikanische Partei ist Mitglied der Mitte-Rechts Akronoischen Volkspartei (AVP), und im Akronoischen Parlament sitzen ihre 9 Abgeordneten in der AVP-Fraktion. Die I ist auch Mitglied der Zentristisch-Demokratischen Internationale und der Konservativen Demokratischen Union.

Seit 2510 ist war Gordan Vukovic republikanischer Parteivorsitzender, mit seiner Wahl zum Staatspräsidenten trat er automatisch aufgrund des Neutralitätsgebots des Präsidenten aus der Partei aus. Seitdem wird das Amt des Vorsitzenden durch Yehor Kovalenko ausgeübt.

Innenpolitisch kann sich Vukovic auf viele Erfolge seiner bisherigen Amtszeit berufen. Unter seiner Präsidentschaft kam es zur lang ersehnten Rentenreform und durch Steuerkürzungen zur wesentlichen Entlastung der Arbeitnehmer. Mit seinem Projekt DAMBA30, bei dem riesige Flutschutzdämme errichtet werden sollen, konnten ebenso mehrere Tausende Arbeitsplätze geschaffen werden. Als Staatsoberhaupt des Nachbarlands Kharaniens war er auf diplomatischer Ebene mit für die Einstellung des kharanischen Raketenprogramms verantwortlich.

Außenpolitisch soll nach der Präsidentschaftswahl 2020 der bisherige Kurs beibehalten werden. Auch wenn der STAVA befürwortet wird, orientiert sich Ospor zunehmend nach Torassia und fordert eine stärkere Integration der ostakronoischen, insbesondere der ehemaligen rythanischen, Staaten in den Akronoischen Einigungsprozess.

Reformpartei

Reformpartei Logo OSP.png

Die liberale Reformpartei (Ospori:, bekannt unter ihrer Abkürzung L) ist neben der Republikanischen Partei eine der beiden Volksparteien in Ospor und wichtigste Partei des mittig-linken Spektrums.

Die Partei setzt sich für eine Stärkere Orientierung des Landes nach Lenn ein. Sie befürwortet die Mitgliedschaft Ospors in der Währungsunion sowie im Zollraum und befürwortet den gemeinsamen Binnenmarkt. Gleichzeitig soll dieser Einsatz für eine akronoische Integration mit einer engen Kooperation mit Torassia einhergehen, mit dem das Land "kulturell und historisch eng verbunden" ist. Wichtiger Punkt dabei ist dennoch die Souveränität Ospors. Die Partei möchte das Land nicht erneut in die Abhängigkeit des großen Nachbarstaats führen.

Innenpolitisch priorisierte die Parteivorsitzende und ehemalige Bürgermeisterin Bugovinas, Iryna Romanivna, in ihrem Präsidentschaftswahlkampf 2020 die Gleichberechtigung der Geschlechter neben der Sozialen Sicherheit, mit der geschlechterspezifische Lohngefälle und finanzielle Unsicherheit für Familien abgebaut werden sollen.

Die L kritisiert jede Art von Nationalismus, "einschließlich des osporischen Nationalismus, den Frau Honcharenko verteidigt".

Eine der Hauptfragen, die von der Partei aufgeworfen werden, ist eine gründliche Reform des Wahlsystems mit dem Ziel, eine größere Proportionalität zu schaffen, die einzelnen Wahlkreisen weniger Gewicht verleihen würde. Sie unterstützen auch einige Änderungen in der Verfassung von 1981, insbesondere hinsichtlich der regionalen Organisation. Neben anderen Maßnahmen unterstützen sie auch Gesetze für die Legalisierung von Prostitution, Marihuana, Euthanasie und Leihmutterschaft.

Torunistisch-Demokratische Partei

Torunisten Logo OSP.png

Die Torunistisch-Demokratische Partei (Osporisch: , TD) ist eine sozialdemokratische und torunistische politische Partei. Sekretär (Vorsitzender) der Partei ist Oleksij V Kryvenko, der im Mai 2518 gewählt wurde.

Die TD wurde am 02. Januar 2501 durch den Zusammenschluss verschiedener Mitte-Links-Parteien gegründet, die bei den Sermawahlen 2500 auf der Freiheits-Liste und in der Koalition der Linksallianz vertreten waren. Dazu gehörten vor allem die Sozialen Demokraten der Linken (RD), Nachfolger der Narodistischen Partei Ospors und der Demokratischen Partei. Die wichtigsten ideologischen Strömungen der Partei sind also die Sozialdemokratie und der Torunismus. Die TD wurde auch vom Sozialliberalismus beeinflusst, der bereits in einigen der Gründungskomponenten der RD und DP präsent war, und ganz allgemein von einem Akronoischen Progressivismus.

Derzeitiger Vorsitzender ist der ehemalige Wirtschaftssekretär und spätere Premierminister Oleksij Kryvenko. Der 46-jährige war unter der Präsidentschaft des sozialistischen Tschaika mit für das Zorkin-Programm verantwortlich, dass Millionen Arbeitslosen im Land eine Lebensgrundlage verschaffte, derzeit aber erneut stark unter Druck steht.

Die Sozialistische Partei ist Hauptgegner des DAMBA30-Projekts des derzeitigen Staatsoberhauptes Vukovic, da es durch die Baumaßnahmen einen massiven Eingriff in bestehende Ökosysteme befürchtet. Nicht allein wegen dieser Positionierung verlor Kryvenkos Partei in den letzten Jahres massiv Zuspruch, da die Bevölkerung den Bau größtenteils befürwortet.

Auf Akronoischer Ebene will sich die Partei für einen akronoischen Mindestlohn einsetzen. Eine baldige Expansion des Staatenverbund nach Ostakronor sieht sie kritisch und bezeichnet diese als "verfrüht".

Osporische Heimat

Rodina Logo OSP.png

Die Osporische Heimat (Ospori: Rodina Osporitsa; R), ist eine rechtsextreme politische Partei. Seit ihrer Gründung ist die Partei in erster Linie eine Anti-Einwanderungs-Partei, die sich für deutliche Kürzungen bei der legalen Einwanderung einsetzt. Zu ihren weiteren Hauptpolitiken gehört der Widerstand gegen die osporische Mitgliedschaft in der IADN, dem Staatenverbund Akronor, dem Zollraum und der Währungsunion. Die Partei ist seit ihrer Gründung gegen den STAVA. Die Partei unterstützt auch wirtschaftlichen Interventionismus, Protektionismus und einen Null-Toleranz-Ansatz für Recht und Ordnung.

Die Parteivorsitzende Zhanna Honcharenko war 2520 die erste Präsidentschaftskandidatin, die durch ihre Partei jemals aufgestellt wurde.

Hauptbestandteil ihres Wahlkampfprogramms sind osporisch-rythanische Beziehungen. Honcharenko fordert eine engere Partnerschaft zu anderen rythanischen Staaten wie Torassia, Kharanien oder dem Nordrythanischen Reich. Mit dem Austritt aus dem Akronoischen Zollraum soll die Migration aus westakronoischer Staaten gänzlich gestoppt werden, stattdessen soll mehr auf ostakronoische bzw. ethnisch rythanische Arbeitskräfte gesetzt werden, die durch "physikalische Überlegenheiten" gegenüber Westakronorstämmige überzeugen.

Desweiteren fordert die Partei den Austritt aus dem Akron und die Wiedereinführung der Osporischen Krone.

Grüne Partei

Grüne Partei Logo OSP.png

Die Grüne Partei (Ospori: ; Z) ist eine grün-linke Partei, die 2402 aus mehreren grünen und umweltpolitischen Splitterparteien gegründet wurde. Die Partei beschreibt sich selbst als "grün", "sozial" und "tolerant". Derzeitiger Generalsekretär und Fraktionsvorsitzender in der Serma ist Dimitro Stasyuk. Die Partei befindet sich in der Opposition gegenüber dem regierenden Kabinett unter Ministerpräsident Kuzmin Danilowitsch.

Die Partei vereinigte grüne und linke Ideale. Dazu gehört der Schutz des Planeten, der Umwelt und der respektvolle Umgang mit Tieren sowie die faire Gleichverteilung aller Ressourcen an alle Völker und Generationen auf Ultos. Darüber hinaus spricht sich die Partei für die gleichen Chancen auf Bildung, Karriere und Pflege für alle Klassen aus und fordert eine Umverteilung des Wohlstandes. Aufgrund ihrer Forderung nach einer pluralistischen Gesellschaft mit mehr Beteiligung der Bürger, gehört die Einführung von mehr direkter Demokratie mit zu ihren Kernthemen.

Sie unterstützt außerdem eine weitere Integration in den STAVA, lehnt eine engere Zusammenarbeit mit anderen rythanischen Staaten (vor allem Nordrythanien und Kharanien) ab und positioniert sich als Gegner des von Präsident Vukovic verfolgten DAMBA30-Projekts.

Aufgrund eines Spendenskandals um die Parteispitze verzichtete die Grüne Partei auf die Aufstellung eines Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2520, unterstützte aber den von den Torunisten aufgestellten Kandidaten, Oleksij Kryvenko.

Soziale Partei Ospor

Soziale Partei Logo OSP.png

Die Soziale Partei Ospor (Ospori: ; C) ist eine linke und sozialistische Partei in Ospor. Sie wurde 2488 gegründet und befindet sich seitdem auschließlich in der Opposition. Vorsitzende ist seit 2515 Yeva Nahorna.

Die Partei beschreibt sich selbst als sozialistisch, wird aber auch als sozialdemokratisch eingestuft. In ihrem Parteiprogramm (offiziell: Prinzipienmanifest) strebt sie eine Gesellschaft an, in der menschliche Würde, Gleichberechtigung und Gleichheit sowie Solidarität die wichtigsten Prinzipien für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen. Ihre Kernthemen sind Arbeit, soziale Wohlfahrt und Investition ins Gesundheitssystem sowie öffentliche Bildung und Sicherheit.

Sie lehnt die Privatisierung öffentlicher Dienste ab und steht der Globalisierung sowie dem Akronoischen Projekt kritisch gegenüber.