Reich der Kcal

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Das Reich der Kcal war ein multinationales Großreich im Zeitraum 1350 bis 1550.

Grober Geschichtlicher Verlauf

  • Gründung um 1306 +zi - Zusammenschließung von zahlreichen Reitervölkern in der Gegend von Kaupó in Ostsival
  • Rasante Expansion nach Westen, ca. 1340 am Golf
  • Anschließend Feldzüge nach Osten, in Bangabandhu (?) (ca. 1350-1380)
  • Orientierung am Duvarischen Kaiserreich (?) ca. 1390
  • Vorstoß nach Xyllabien: 1390, Eroberungen bis 1405
  • Vorstoß in die Karpaten etwa 1410, diverse militärische Aktivitäten bis 1440
  • Zerbricht in verschiedene Teilreiche, ca. 1540
  • Diese herrschen weiter in den ursprünglichen Reichsteilen, bis auch sie in sich zusammenstürzen, ca. 1700/1800

Herrschaft

Die Herrschaft über die Kcal übernahm ein charismatischer Krieger, in der Anfangszeit "Niog" genannt, nach dem Kontakt mit dem duvarischen Kaiserreich "Duwar". Die Niog stammten aus einer einzigen Dynastie, den Laspiden, nach ihrem Gründer Laspa benannt. Die Laspiden wählten einen unter sich als Niog auf Lebenszeit aus, meist, aber nicht zwingend, den Sohn des vorangegangenen Niog. Der Niog war in erster Linie Heerführer, andere Funktionen variierten mit der Zeit: Am Anfang war der Niog auch oberster Priester, gab diese Funktion aber nach der Konversion der Laspiden zum Duvarismus auf. Nachdem die Mehrzahl der Krieger den Chronismus angenommen hatte, wurde das Amt des obersten Priesters obsolet.

Die Laspiden teilten die wichtigsten Posten untereinander auf, nach und nach konnten aber auch erfolgreiche Soldaten aufsteigen.

Die Kcal herrschten meist nicht direkt über das unterworfene Land, sondern sorgten dafür, dass ihnen ergebene Herrscher auf die Throne gesetzt wurden. Daraus entstand ein wechselseitiges Nutzverhältnis: Die Kcal griffen zugunsten ihrer Vasallen in dynastische und territoriale Auseinandersetzungen ein; von den Vasallen erhielten sie Tribut und Heeresfolge. Die Heeresfolge hatte einen besonderen Effekt: Soldaten aus einem Teil des Landes wurden in einem ganz anderen angesiedelt und so wurde verhindert, dass ein Fürst loyale Untertanen zu einem Aufstand gegen die Kcal sammeln konnte.

Anfangs zogen die Herrscher der Kcal von Gebiet zu Gebiet (auf dem Weg zu neuen Eroberungen und um Aufstände niederzuschlagen). um 1500 richteten sie ihren Hauptsitz in Shefrem (?) ein und setzten Statthalter in anderen Gebieten des Reiches ein, was als einer der Gründe gesehen wird, warum das Reich außeinander brach.

Bevölkerung

Die Bevölkerung im Reich der Kcal war ausgesprochen heterogen. Sie umfasste natürlich die lokale Bevölkerung, die von den Kcal erobert wurde. Daneben gab es den Kern der Krieger, der sich überall im Reich niederließ. Außerdem kämpften in den Reihen des Heeres viele Menschen, die nicht zu den Kcal gehörten, sondern in einem Gebiet mit Zwang oder freiwillig rekrutiert wurden und mit dem Heer in ein völlig anderes gelangten. Die meisten Einwohner sprachen eine der Kcal-Sprachen, die sich aber bereits damals stark unterschieden.

Da die Kcal ausgesprochen tolerant waren, gab es auch eine große religiöse Vielfalt: Die Oberschicht bekannte sich zum Duvarischen Glauben, die Krieger waren meist Chronisten bangabandhischer Prägung; die Landbevölkerung behielt ihren alten Glauben (karpatischer, balmanischer Chronismus, Halloismus).

So bildete das Reich der Kcal keine ethnische, sprachliche oder religiöse Einheit, worin schließlich auch seine Instabilität begründet lag.

Nachwirkung

Das Reich der Kcal begründete die große Ausbreitung der Kcal-Sprachen. Es sorgte für ein vereinheitlichtes Gewichts- und Längenmaßsystem, das die Basis für das Imperiale System bildete. Aus dem Reich und den Nachfolgestaaten gingen viele moderne Staaten hervor, wie das Kaiserreich Sival.