Torunias Høvtbanken

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Torunias Høvtbanken AB
THB Logo.png
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2321 als Byrskårs Husbanken
2426 Fusion mit Torunias Banken zu Torunias Høvtbanken
Hauptsitz Norsbrôk, FRNX Flagge.png Torunien
CEO Tjøre Kauløff, FRNX Flagge.png Torunien
Mitarbeiter 456.000
Umsatz 571 Mrd. Balm
Branche Finanzen
Hauptsitz der Bank im THB Torn in Norsbrôk

Die Torunias Høvtbanken Aktiebolag, kurz THB, ist eine torunische Universalbank mit Sitz in Norsbrôk. Mit 13,2 Billionen Balm ist sie nach Bilanzsumme, die größte Bank auf Ultos. Nach Umsatz ist sie (hinter Uranial Cal Cawm Hasx) die zweitgrößte Bank auf Ultos. Weitere wichtige Niederlassungen befinden sich unter anderem in Doguloke, Lucziga-Aguresz, Urania und Fredriksburg.

Geschichte

Die Bank wurde 2321 in Mynden als Byrskårs Husbanken (BHB) gegründet. Initiatoren waren mehrere wohlhabende Geschäftsleute und Großgrundbesitzer aus Mynden und Umgebung, die mit dem zusammengetragenen Kapital in großem Stile Immobilien in Mynden, der damals größten und teuersten Stadt Neukanabiens, aufkauften. Nachdem das torunische Kartellamt 2346 den Erwerb weiterer Immobilien in Mynden unterband, begann die Bank überregional zu expandieren und stieg zudem in das Privatkundengeschäft ein. Die Investmentsparte wurde weiter diversifiziert. 2405 stieg die BHB zum größten Kreditinstitut des Landes auf. 2425 wurde die Torunische Staatsbank privatisiert, woraufhin sich die BHB die Mehrheit der Anteile sicherte und mit ihr 2426 schließlich zur heutigen THB fusionierte.

Geschäftsfelder

Privatkunden

Im Privatkundengeschäft ist die THB mit über 32.000 Filialen verteilt auf 10 Regionalbanken in über 40 Ländern tätig.

Investmentbanking

Neben Immobiliengeschäften konzentrieren sich die Investitionen vor allem auf Rohstoffe, Energie-, sowie High-Tech und Rüstungsindustrie.

Beteiligungen

Als Großaktionär tritt die THB u.a. bei folgenden Unternehmen auf:

Kritik

Allein durch ihre Größe und dem bedeutsamen Einfluss auf die globalen Finanzmärkte steht die THB immer wieder in der Kritik und wird mit Forderungen nach einer stärkeren Überwachung und Kontrolle konfrontiert.

Eine zentrale Rolle spielt der Handel mit Staatsanleihen. Hier gerät die THB auch immer wieder in die Kritik, da sie massenhaft vermeintlich günstige Kredite an Staaten mit niedriger Bonität vergibt und diese dadurch in finanzielle Abhängigkeit treibt. Diese werden dadurch genötigt, staatliche Aufträge (etwa für größere Infrastrukturprojekte), an (meist torunische) Unternehmen zu vergeben, an denen mehrheitlich die THB beteiligt ist. Ein Beispiel ist das Bauunternehmen Salskjaer, das ca. 80% des assamischen Autobahnnetzes gebaut hat und an dem die THB mit 55% beteiligt ist. Die Gesellschaft, die mit dem Eintreiben der Mautgebühren beauftragt ist, befindet sich zu 70% im Besitz der THB. Auch bei der Privatisierung staatlicher Unternehmen werden die THB und mit ihr verbundene Konzerne dadurch oft bevorzugt behandelt. Teilweise hat sie sogar direkten Zugriff auf Gesetzgebungsprozesse. Sie steht zu dem im Verdacht, Regierungsmitglieder und Parlamentsabgeordnete in den betroffenen Staaten, bestochen zu haben.

„Xasa“-Affäre

2519 veröffentlichte die torunische Investigativjournalistin Anne Jalys im NN einen Artikel, der die weitreichenden Verflechtungen zwischen THB-Vorstand und Föderalregierung näher beleuchtete. In ihrem Fazit schrieb sie unter Anderem: „Die finanzielle Versklavung ganzer Staaten durch die THB wird von der Föderalregierung nicht nur geduldet, sondern von einigen Regierungsmitglieder sogar aktiv vorangetrieben. Wurden Regierungen früher hauptsächlich militärisch „auf Linie gebracht“, macht man sie heute vermehrt durch finanzielle Abhängigkeit gehorsam. Die in den Entwicklungsländern weit verbreitete Korruption macht diese Praktik zu allem Überfluss noch lächerlich einfach.“ Im Februar 2520 leitete die Vorsitzende der oppositionellen XVP-Fraktion, Line Karunku, im Torunal einen Untersuchungsausschuss zu den Vorwürfen ein. Dabei konnte aufgedeckt werden, dass zahlreiche hochrangige Regierungsmitglieder im Finanz- und Innenministerium, Druck auf Ermittlungsbehörden ausübten, Hinweisen auf illegale Geschäftsaktivitäten im Ausland, nicht nachzugehen. Im Gegenzug erhielten sie oder nahestehende Angehörige finanzielle und materielle Zuwendungen, durch Briefkastenfirmen der THB. Die Ergebnisse führten schließlich zur Anklage mehrerer hochrangiger Regierungsmitglieder wegen des Verdachts auf Korruption, Falschaussage und Behinderung der Justiz. Die linksgerichtete BAP zog daraufhin ihre Minister ab und trat aus der Koalition aus. Der Skandal erhielt in den Medien den Titel „Xasa-Affäre“ nach der assamischen Millionenstadt, in der erste Beweise für illegale Geschäftsaktivitäten insbesondere im Königreich Assasam, sichergestellt werden konnten. Die Xasa-Affäre war schließlich auch eine der entscheidenden Gründe für die Abwahl von Präsident Jack Hahn und Premierminister Breok Ynata auf dem TPU-Parteitag im August 2520, auch wenn ihnen keine direkte Beteiligung nachgewiesen werden konnte.

HKP Spendengeld-Affäre

Im Wahlkampf 2509 soll die Kampagne des damaligen Präsidenten Xaver Cubriano sowie die der HKP, illegale Spendengelder von der THB in Gesamthöhe von über 200 Millionen Balm erhalten haben. Während Cubriano einer Verurteilung entging und bis heute seine Unwissenheit beteuert, mussten sein Wahlkampfleiter, der damalige HKP-Vorsitzende sowie ein Vorstandsmitglied der THB eine 2-jährige Haftstrafe verbüßen. Weitere Akteure wurden zu Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Die Umfragewerte der HKP befanden sich danach im freien Fall und konnten sich bis heute nicht vollständig erholen.

Manager-Gehälter

Kritisiert werden auch immer wieder die Manager- und Vorstandgehälter der Bank. Kein anderes Unternehmen auf Ultos zahle seinen Vorständen so hohe Jahresgehälter. Vorstandsvorsitzender Tjøre Kauløff, „Ultos bestbezahlter Angestellter“, erhielt 2520 ein Jahresgehalt von 204 Millionen Balm (inklusive Boni).

Image

Die THB hat spätestens seit der Xasa Affäre ein extrem schlechtes Image in der Allgemeinbevölkerung. Daher tritt die Bank im Privatkundengeschäft kaum noch mit ihrem eigentlichen Namen auf und verlagert dieses zunehmend an ihre regionalen Tochtergesellschaften. Bei Großanlegern und Personen mit großem Privatvermögen, besitzt die Bank aufgrund ihrer erfolgreichen Investmentgeschäfte und damit verbundenen zuverlässig hohen Renditen, ein enormes Standing. Kaum eine andere Bank genießt im Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung so hohes Vertrauen und kann jährlich so hohe Zugewinne garantieren wie die THB. Auch bei Unternehmern wird die Bank als Kreditgeber und Investor überwiegend positiv gesehen.