Herkus Iakta

Aus Ultos
Version vom 19. Januar 2025, 22:54 Uhr von Liam Schickes (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „ '''Herkus Iakta''' (gestorben 1989 in Kuronin, Republik Kuronin) war ein Seeräuber und ein Anführer der ''Merymorszkvārae''. =Leb…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Herkus Iakta (gestorben 1989 in Kuronin, Republik Kuronin) war ein Seeräuber und ein Anführer der Merymorszkvārae.

Leben und Wirken

Laut einigen Quellen gehörte Herkus Iakta dem namearischen Stamm der Vedaten an und wuchs dort als einfacher Bauernsohn auf. Details über seine Jugend sind jedoch spärlich bis gar nicht überliefert.

In späteren Jahren schloss sich Iakta einer Gruppe von Merymorszkvārae an, die im Silysiakrieg (1976–1978) im Auftrag der Alten Konföderation gegen die Republik Nali kämpfte. Innerhalb kurzer Zeit erlangte er eine führende Position und wurde eine der bekanntesten Persönlichkeiten unter den Piraten. Trotz des Friedensschlusses vom 18. Juni 1978 und der Zerstörung der Stadt Nali setzten die Merymorszkvārae ihre Raubzüge fort Zusammen mit dem pokesanischen Hauptmann Wykebold machte er ab 1979 die Meere weiterhin unsicher. Als Basis für seine Unternehmungen diente die Insel Treszā vor der namearischen Livitikküste, wo er eine Burg errichtete. Iakta erlangte einen Ruf als besonders grausamer Pirat, der Besatzungen überfallener Schiffe oft über Bord werfen ließ. Mit seiner berühmten Tschaike, der Plappernden Möwe, konnte er langsame Handelsschiffe leicht einholen und aufbringen. Die Alte Konföderation und das Kaiserreich Pulau rüsteten daher wiederholt Kriegsschiffe aus, um die Piraten zu bekämpfen.

Iakta wurde 1989 auf seiner Tschaike von einem Verband kuronischer Galeeren unter Ratsherr Idolvior Milla gestellt. Nach einem kurzen, aber heftigen Gefecht, bei dem acht Piraten starben, wurde er gefangen genommen. Er wurde nach Kuronin-Stadt gebracht und dort auf dem Alten Marktplatz zusammen mit mehreren Gefährten gehängt.

Herkus Iakta wird als imposante Erscheinung mit wildem Haarwuchs beschrieben. Zeitgenössische Berichte heben seine körperliche Stärke und Trinkfestigkeit hervor – angeblich konnte er bis zu 2 Fässer Bier auf einmal trinken. Es werden für diese Anekdoten jedoch keine verlässlichen Quellen aufgeführt.

Rezeption

Ein konföderierter Hilfskreuzer, der während des Zweiten Kanalkriegs zum Einsatz kam, wurde nach ihm benannt (Barbarus Iakta, übersetzt: „Schlächter Iakta“).

Des Weiteren ist das Leben des Herkus Iakta Thema eines Theaterstückes von Anacletus Askānor.

Die Ruinen seiner Burg auf der Insel Treszā sind bis heute eine touristische Attraktion.