Horla
Der Horla ist mit 27.649 Piet (9.281 m) über NN der höchste Berg auf Ultos und erhebt sich im Zentrum des gewaltigen Horlamassivs im Inneren Murabiens. Der Gipfel liegt im ehemaligen DVD-Territorium Aumen und zählt zu den unwirtlichsten Regionen des Planeten.
Der Horla prägt das Klima Zentralmurabiens ebenso wie die Geographie des gesamten Kontinents. Seine eisbedeckten Hochregionen speisen das weit verzweigte Horla-Canyonsystem, das als eines der außergewöhnlichsten Naturgebilde Ultos' gilt.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Das Horlamassiv erhebt sich nahezu isoliert aus den trockenen Stein- und Sandwüsten Aumens. Bereits oberhalb von etwa 10.000 Piet beginnt ein lebensfeindliches Hochplateau mit extrem dünner Atmosphäre, starken Temperaturschwankungen und intensiver Sonneneinstrahlung.
Während die Hochlagen weitgehend vegetationslos sind, sammelt sich Schmelz- und Quellwasser in tief eingeschnittenen Schluchten. Über Millionen Jahre entstand dadurch das Horla-Canyonsystem – ein Labyrinth aus bis zu mehreren Kilometern tiefen Schluchten, steilen Felswänden und fruchtbaren Talsohlen.
Klima
Die klimatischen Gegensätze gehören zu den stärksten auf Ultos.
Auf den Hochflächen herrschen selbst im Sommer Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Starke Fallwinde und Staubstürme machen längere Aufenthalte nahezu unmöglich.
Im Canyonsystem dagegen bildet sich durch Wasser, Schatten und Windschutz ein überraschend mildes Mikroklima. Entlang der Flüsse wachsen Wälder, Obsthaine und ausgedehnte Auenlandschaften.
Flora und Fauna
Das Horlamassiv weist eine ausgeprägte Höhenzonierung auf.
- Stein- und Eiswüsten der Gipfelregion
- alpine Flechten- und Moosgesellschaften
- trockene Gebirgssteppen
- Galeriewälder entlang der Canyonflüsse
- fruchtbare Auen mit außergewöhnlich hoher Artenvielfalt
Zahlreiche Tierarten kommen ausschließlich im Horla-Canyonsystem vor.
Erschließung
Der Gipfel des Horla wurde erstmals von Dietmar Tuberlone bestiegen und gilt bis heute als eine der anspruchsvollsten Expeditionen Ultos'.
Nur wenige wissenschaftliche Expeditionen erreichen jährlich die Gipfelregion. Die meisten Forschungsstationen befinden sich deutlich tiefer in den geschützten Tälern.
Horla-Canyonsystem
Das bedeutendste landschaftliche Merkmal des Horlamassivs ist das Horla-Canyonsystem.
Ausgehend vom Horla schneiden sich zahlreiche Haupt- und Nebenschluchten fächerförmig durch das Gebirge. Das System erstreckt sich über mehrere hundert Kilometer und gehört zu den größten Canyonlandschaften Ultos'.
Besondere Bekanntheit erlangte das Gebiet durch die dort entstandenen Schluchtstädte des Horla, eine seit Jahrtausenden bewohnte Felsenmetropole, deren monumentale Architektur unmittelbar mit der Landschaft verschmilzt. Gemeinsam bilden Natur und Baukunst eines der eindrucksvollsten Ensembles Ultos'.
Bedeutung
Der Horla besitzt sowohl geographisch als auch kulturhistorisch herausragende Bedeutung. Er gilt als Wahrzeichen Zentralmurabiens und ist Gegenstand zahlreicher Expeditionen, wissenschaftlicher Untersuchungen und Legenden.
Zusammen mit dem Horla-Canyonsystem und den Schluchtstädten bildet das Horlamassiv eines der spektakulärsten Landschaftsgebiete des Planeten.
Galerie
- Horla-Massiv.jpg
Das Horlamassiv aus der Luft
- Horla-Gipfel.jpg
Der Gipfel des Horla
- Horla-Canyon.jpg
Das zentrale Horla-Canyonsystem
- Schluchtstaedte-Horla.jpg
Die Schluchtstädte des Horla