Conrol

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Conrol G.A.
Conrol Logo.png
Rechtsform Gsellschop op Akken
Gründung 2464
Sitz Eekt, FlagKGL.png Lusslien
Leitung
  • Adje Schopman
    (Vorstandsvorsitzender)
  • Marloes Goorhuis
Mitarbeiter 19.721
Umsatz 231,35 Mrd. Akron (2518)
Branche Erdöl und Erdgas, erneuerbare Energien

Conrol G.A. (ehemals LusskOlie) ist ein lussisches multinationales Energieunternehmen mit Sitz in Eekt, Lusslien. Es handelt sich um ein Erdöl- und Windenergieunternehmen, das in 14 Ländern tätig ist. Dem Umsatz nach ist das Unternehmen der größte Energiekonzern Lussliens und gehört zu den größten Unternehmen des Landes sowie Akronors. Das Unternehmen beschäftigt etwa 19.700 Mitarbeiter.

Das heutige Unternehmen entstand durch die Fusion von LusskOlie 2403 mit der Erdöl- und Gassparte von OSH Nijvernhies.

Seit 2506 ist die lussische Regierung mit 69,6% der Aktien der größte Aktionär, während der Rest öffentliche Aktien sind. Die Beteiligung wird vom lussischen Ministerium für Energie und Bodenschätze verwaltet.

Geschichte

Die LusskOlie G.A. wurde am 13. Mai 2464 durch einen einstimmigen Beschluss der Folkforsamling, dem lussischen Parlament, als Aktiengesellschaft im Besitz der lussischen Regierung gegründet. Intention war es, an der Ausbeutung der in den 2450er Jahren entdeckten Erdölvorkommen im lussischen Pechbusen teilzuhaben und die Basis für eine nationale Erdöl- und Erdgasindustrie zu schaffen. LusskOlie war so mit der Gewinnung, dem Transport, der Verteilung und dem Vertrieb von Erdöl und Erdgas sowie davon abgeleiteten Produkten beauftragt. Im Zuge der Gründung wurde gleichzeitig eine jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Parlament sowie eine Reportpflicht gegenüber dem Energieministerium festgelegt.

Nachdem es 2498 mit dem Untergang der Golfbreker 57 zum größten Ölunglück in der Geschichte Groß-Lussliens gekommen war, erfolgte nach 2501 ein wirtschaftliches Umdenken des Unternehmens. 2501 wurde die hundertprozentige Tochter Conrol Neo, später umbenannt in C.NEO, gegründet, die auf die Erzeugung von elektrischem Strom durch erneuerbaren Energien ausgerichtet ist.

C.NEO

Logo der C.NEO

Die C.NEO G.A. (ehemals Conrol NEO G.A.) ist eine börsennotierte, 2501 gegründete Tochtergesellschaft der Conrol G.A.. C.NEO betreibt Verteilnetze, vertreibt Energie und erzeugt elektrischen Strom zum größten Teil aus erneuerbaren Energien.

Das Unternehmen baut und betreibt Stromerzeugungsanlagen, vor allem Windkraftanlagen (On- und Offshore), Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen.

Astolia Hydrogen

Hauptartikel: Astolia Hydrogen

Conrol beabsichtigte seine Produktion auf die Herstellung von Wasserstoff aufgrund der wachsenden Nachfrage zu erweitern. Mit dem bündischen Wasserstoffhersteller H1 war 2520 ein geeigneter Partner gefunden. Im Mai 2520 wurde das das gemeinsame Joint-Venture Astolia Hydrogen in Homm gegründet, das den astolischen Wasserstoffmarkt erschließen soll.

Kritik

Eine Conrol Bohrinsel im lussischen Pechbusen

Explosion der Golfbreker 57

Das Ölunglück der Golfbreker 57 gilt als die schlimmste Ölpest in der Geschichte des Königreichs Lusslien. Innerhalb weniger Tage nachdem eine schwerer Sturm die Plattform beschädigt hatte, kam es aufgrund mehrerer Fehlfunktionen am 07. August 2498 zu einer Explosion und dem Untergang der Golfbreker 57 Ölplattform im surischen Pechbusen. Das Unglück tötete 9 Menschen, später enthüllten Unterwasserkameras, dass das Conrol-Rohr Öl und Gas auf dem Meeresboden etwa 38 Meilen vor der Küste von Surland freigab. Als das Bohrloch erst etwa drei Monate später geschlossen werden konnte, waren schätzungsweise 2,78 Millionen Fass Öl in den Pechbusen gelangt.

Am 8. September 2501 entschied das surische Provinzgericht, dass Conrol grobe Fahrlässigkeit und vorsätzliches Fehlverhalten nach dem Gesetz zum Schutz von Naturgewässern vorzuwerfen sei. Es beschrieb die Handlungen von Conrol als "rücksichtslos", während die Handlungen von Gweterform, der Leasingagentur und Betreiber der Plattform, als "fahrlässig" einzuschätzen seien. Es teilte zwei Drittel der Schuld Conrol zu, 33% entfielen auf Gweterform. Conrol verfasste eine Erklärung, aus der hervorging, dass sie mit dem Ergebnis nicht einverstanden sei, und verkündete, dass die Entscheidung des Gerichts angefochten werden würde.

Im Mai des Folgejahres wies der Königliche Gerichtshof Lussliens die rechtliche Klage von Conrol auf eine Entschädigungsvereinbarung über die Ölpest im Pechbusen 2498 ab. Die Vergleichsvereinbarung hatte keine Obergrenze, aber Conrol schätzte zunächst, dass sie etwa 48 Milliarden Luss-Mark (2,6 Milliarden Akron) für die Entschädigung der Opfer zahlen würde.