Otxas

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Odass
BrueckeOtxas.jpg
Staat Paramur Flagge.png Paramur
Provinz Provinz Odass
Einwohner 5.803.000
Gegründet 804

Otxas, oft besser bekannt unter seinem internationalen Namen Odass, ist die größte Stadt Paramurs.

Geographie

Otxas liegt an der Straße von Otxas, einer Meerenge, die Große Qasx und Kleine Qasx im Westen verbindet.

Die Stadt hat ein warmgemäßigtes, maritimes Klima. Im Gegensatz zum im Sommer sehr heißen Paramur-Stadt hat Odass das angenehmere Klima und gilt daher als beliebter Rückzugsort für die Sommermonate. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -1° und 9° im Winter respektive zwischen 21° und 32° im Sommer. Schneefall ist extrem selten.

Bevölkerung

Die knappe Mehrheit der Bevölkerung ist paramurisch. Daneben gibt es zahlreiche Angehörige von Ethnien der Heuinsel sowie Einwanderer von allen Gegenden von Ultos (selbst als Migranten gekommen oder mit Wurzeln jenseits des Erzherzogtums). Die Stadt ist im gesamten Erzherzogtum diejenige mit dem höchsten Anteil von Menschen, die keine paramurische Staatsbürgerschaft besitzen.

Karpatisch-Reformierte Chronisten stellen hier - eine weitere Besonderheit - mit 46% nicht die absolute Bevölkerungsmehrheit. Zum einen ist dies durch zahlreiche davische (murabisch-orthodoxe) und bangabandhische (bangabandhisch-orthodoxe) Einwanderer bedingt. Zum anderen wurde Otxas nie übermäßig stark von den Missionierung zum karpatisch-reformierten Chronismus erfasst.

Geschichte

Offiziell wurde Otxas 804 +zi gegründet; jedoch existieren die Ruinen weitaus älterer Städte an der Meerenge.

Lange Zeit war Otxas Hauptstadt eines eigenen Königreiches, 1734 fiel es an das Erzherzogtum Paramur.

In der Zeit des Raganismus schlug die Stadt mit ihrem Umland einen besonderen Weg ein: Man nutzte die Revolution in Paramur 1879, um eine eigene "Vernunftrepublik" auszurufen und sich unabhängig zu machen. Ab 1892 befand sich diese im Krieg mit der "Raganistischen Vernunftrepublik Bedlam", also dem raganistischen Paramur. 1896 ging die Macht an das alte Adelshaus, die wieder das "Königreich Otxas" ausriefen - und sich nach 1899 weigerten, sich wieder dem Erzherzogtum anzuschließen.

Erst 1987 wurde das "Königreich Otxas" im Zuge von Bestechungen und Heiratspolitik wieder in Paramur eingegliedert. Seitdem wird die Stadt vonseiten der Erzherzöge konsequent gefördert. Sie gilt inzwischen als eine der konservativsten und monarchistischsten Städte des Erzherzogstums.

Infrastruktur

Die Stadt liegt an der Karpatenstraße K43, die die Heuinsel mit Paramur-Stadt verbindet. Die Straße ist als vierspurige Fernverkehrsstraße ausgebaut und kreuzt die Straße von Otxas südlich der Stadt in einem unterseeischen Tunnel. Über weite Strecken parallel verläuft die Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke von Gone-Valley (Kingdom of Desire) nach Paramur-Stadt.

Durch ihre Lage an der Straße von Otxas kontrolliert Odass die Einfahrt in die Kleine Qasx und damit den gesamten Schiffverkehr zwischen Davien sowie den Westkarpaten einerseits und den Hochseehäfen von Qiltxur und Asqur andererseits.

Der Flugverkehr wird über den nördlich der Stadt gelegenen internationalen Flughafen Otxas abgewickelt, der als das größte Frachtdrehkreuz der zentralen Karpaten gilt.

Sonstiges

Die Bibliothek (einst Hauptgebäude) der Nautischen Universität Otxas

In Otxas befindet sich die berühmte "Nautische Universität Otxas".