Baviasmus

Aus Ultos
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Das baviassische Zeichen für "Bavia" ist das gemeinsame Symbol der Baviasten.

Der Baviasmus ist eine der kleineren Religionen auf Ultos. Sie ist besonders stark im Norden Armiliens sowie auf den Bavia-Inseln, auf Vigosso und in Kojaka verbreitet. Das Fenritum Bavia (auf den Bavia Inseln), war bis 2302 ein baviastischer Kirchenstaat.

Grundlegender Glaube

Der Baviasmus ist eine polytheistische Religion, bei der die Lehren der heiligen Schrift im Vordergrund steht. Die Baviasten glauben, dass viele Götter Einfluss auf die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens nehmen. Besonders die Göttin Bavia, die Mutter der Welt steht im Zentrum des Glaubens. Doch auch Dankbarkeit zu allen Göttern und der Schutz der Unschuldigen und Bedürftigen sind wichtiger Teil des Baviasmus. Das Leben des Tiwahkasso, des Religionsstifters des Baviasmus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im Leben der Baviasten.

Der Tiwahkasso

Der Tiwahkasso (Alt-Baviastisch für der-die-Weisheit/Erkenntnis-brachte), ursprünglich der Tetentiwahkassowesoltelig (Alt-Baviastisch für der-der-uns-die-Weisheit/Erkenntnis-brachte-wie-die-Sonne-das-Licht) ist der Religionsstifter des Baviasmus. Sein richtiger Name bleibt bis heute unbekannt, da er (seltsamerweise) nie in der heiligen Schrift erwähnt wird. Er soll nach seiner Aufopferung zu den Göttern geflogen sein.

Das Messatiwah

Das Messatiwah (Alt-Baviastisch für Botschaft-der-Weisheit) ist die heilige Schift der Baviasten. Sie wurde von Tiwahkasso verfasst und später von seinen Jüngern Fenro und Davi ergänzt.

Inhalt

Das Messatiwah lässt sich in zwei große Kapitel einteilen:

  1. Die Welt der Götter: Dieser Teil des Buches stammt vom Tiwahkasso selbst. Er beschreibt die Götter, ihre Aufgaben und ihre Bindung zu den Menschen. Der Gott/Göttin Wahan, der Gott/Göttin der Weisheit soll gemeinsam mit dem Tiwahkasso diesen Teil des Buches geschrieben haben.
  2. Das Leben des Tiwahkasso: Dieser Teil des Buches wurde von den Jüngern Fenro und Davi nach der Himmelfahrt des Tiwahkasso verfasst. Er handelt vom Leben des Tiwahkasso, seinen Lehren, seiner Aufopferung und Himmelfahrt.

Die Prüfung

Das Leben ist eine Prüfung. Wenn man stirbt wird man:

  • Wenn man den Göttlischen Geboten folge geleistet hat und als guter Mensch lebte, so darf man ohne Not und Beschwerden bei den Göttern leben.
  • Folgte man den Geboten nicht, schadete jedoch keinen Menschen, so wird man wieder geboren und die Prüfung beginnt erneut.
  • wenn man jedoch anderen Menschen schadete, mordete und das Gegenteil der Gebote wirkte, so wird man nach Biasell verbannt, in die Hölle, das dunkle Totenreich in dem Bias, der Gott der Unterwelt regiert.

Göttliche Unterstützung

Baviasten bitten die Götter um ihre Hilfe und Unterstützung (Segen), indem sie zu ihnen beten oder ihre Figuren aufstellen.

Das göttliche Gericht

Nach dem Tod steht man vor dem göttlichen Gericht. das Gericht besteht aus:

  • Der Richterschaft:

Die Richter beraten sich gegenseitig

Gegenüber der Richterschaft befinden sich die 3 Weltentore: Rechts (von der Richterschaft aus gesehen) befindet sich die Pforte

Götter (Godas)

Im Messatiwah (der heiligen Schrift der Baviasten) werden viele Götter und göttliche Wesen eine Rolle oder werden erwähnt. Hier eine Liste der wichtigsten Götter des Bavisamus:

Gott Geschlecht Besonderheiten / Rolle Gedenktag
Bavia weiblich Hauptgöttin, Mutter der Welt, der Sonne und der Zeit
Korinan männlich Gott der Zeit/Endlichkeit
Wahan ? Gott/Göttin der Weisheit und des Wissens und der Wissenschaft, Schutzpatron/in der Wissenschaftler/Gelehrten
Bias männlich Gott/Hüter des Biasell (Unterwelt)
Viaraba weiblich Göttin der Fruchtbarkeit, Schutzpatronin der Bauern/Landwirte
Erodogos männlich Gott des Bodens, des Steins, der Berge, Schutzpatron der Bergarbeiter/steiger, der Minenarbeiter
Wa weiblich Göttin des Wassers, des Meeres und der Fische, Schutzpatrone der Seefahrer und Fischer
Wenegos männlich Gott des Wetters, der Stürme und der Blitze
Onna weiblich Göttin der Liebe, Schutzpatronin der Paare, der Mütter, Väter und Schwangeren immer erster Mai-Sonntag
Janno ? Gott/Göttin der Jugend, Schutzpatron/in der Kinder/Jugendlichen (Janno Fest)
Wasanna weiblich Götttin der Gewässer und der Meere, Schutzpatronin der Seefahrer & Fischer 30. März
Barkaho männlich Gott des Weins, der Spirituosen
-(Barkaho-Fest)
Ellidija weiblich Göttin der Gesundheit, Schutzpatronin der Ärzte und Kranken
Gantobo männlich Göttin des Waldes, der Jagt, Schutzpatron der Jäger und Waldarbeiter Beispiel
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Der Fenri

Der Fenri ist das Oberhaubt der Baviastischen Religionsgemeinschaft. Er ist einer der Nachfolger des Fenro, dem (laut Messatiwah) klügsten direkten Jünger des Tiwahkasso, welcher auch das Messatiwah nach dem Tod des Tiwahkasso weiterführte. Der Fenri kann männlich oder weiblich sein, laut Fenro hat eine Frau sogar eine bessere Bindung zur weiblichen Haubtgöttin Bavia. Tatsächlich waren bis jetzt 59% der Fenris Frauen.

Doch nicht alle Baviasten unterstehen dem Fenri. (Siehe Konfessionen)

Glaubensausübung

Götterbildnisse

Götterbildnisse, meistens in Form von kleinen Statuetten oder ihren baviassischen Schriftzeichen sind üblich für religiöse Baviasten. Diese gelten als Glücksbringer und das Schmücken und Ehren dieser Bildnisse soll die Götter gnädig zu der Person/den Personen stimmen, welche ihre Bildnisse ehren. Das Schmücken der Bildnisse ist ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber den Göttern, welche für bestimmte Aspekte des Lebens verantwortlich sind. Das Hervorheben eines bestimmten Bildnisses soll noch zusätzliche Gunst durch diese Gottheit bringen. So wird im Falle einer Krankheit das Bildniss der Eliidija, der Göttin der Gesundheit besonders geschmückt oder an einen hervorgehobenen Platz gestellt/gehängt.

Hausaltar

Die Stauetten werden meist in einem kleinen Hausaltar aufgestellt. Dieser Hausaltar besteht meitens aus einem kleinen, verziehrten Regal oder Schänkschen, welches an der Wohnzimmerwand aufgehängt wird, oft umgeben von eingeramten, baviassischen Schriftzeichen, welche unterschiedliche Götter und seltener auch gottähnliche Wesen symbolisieren. Manschmal ist es jedoch auch ein kleiner Tisch, auf dem die Figuren aufgestellt werden. Der Hausaltar ist meist mit Kerzen, Räuscherstäbschen, Blüten (jeh nach Jahreszet), Bunten Steinen und anderen Gegenständen geschmückt.

Gebet

Gebetet wird jeden Morgen und Abend. Die Gebete können unterschiedlich sein, doch meistens beginnen sie mit einem Gruß an die Muttergöttin Bavia, dann an die Götter und dann eine persönliche Bitte oder Dank, meist an nur einen bestimmten Gott. Das Morgen und Abendgebet richtet sich gen Twaninja, der Wirkungsstätte des Tiwahkasso.

Tempel

Die Tempel, auch Huadegodas (baviassisch für „Haus der Götter“) sind folgendermaßen aufgebaut:
Die Tempel sind meist quadratisch. In ihnen befinden sich 3 Altäre. Gegenüber des Eingangsportals steht der Bavia-Altar, welcher der Hauptgöttin Bavia gewittmet ist (meistens der größte), auf der rechten Wand befindet sich der Mehrgötteraltar, welcher sich an alle anderen Götter widmet und an der linken Wand steht der sogenannte „Widmungsaltar“, welcher sich an der Gottheit widmet der auch der Tempel gewidmet/geweiht ist.

Messen

Dunigoda

Konfessionen

Fenristischer Baviasmus

Die "Pfeile des Tiwahkasso", welche die Aufopferung des Tiwahkasso symbolisieren, ist das Symbol des fenristischen Baviasmus

Der fenristische Baviasmus ist die älteste ursprüngliche Form des Baviasmus. Diese untersteht dem Fenri, dem ursprünglichen Oberhaupt des Baviasmus. Ihr gehört der größte Teil des Baviasten an und hat auch die meisten Gotteshäuser.

Lembatrischer Baviasmus

Der lembatrische Baviasmus (, aus dem vigossischen lembatri, zu deutsch “jetzt frei“ oder “erkämpfte Freiheit“) ist ein Begriff für alle baviastischen Gemeinden, die unabhängig vom Fenri(, dem ehemaligen Oberhaupt des Baviasmus) agieren. Diese Form des Baviasmus entstand in Vigosso, da die Vigossen oft im Konflikt mit dem Fenritum Bavia standen, welches vom Fenri regiert wurde. Deshalb wendeten sich viele Vigossen vom Fenri ab. Diese Gemeinden sind heute allgemeihn akzeptiert und haben sogar eigene Gotteshäuser. Bei den „Lembatristen“ stehen auch andere Götter als Bavia stärker im Vordergrund.

Philosophischer Baviasmus

Der philosophische Baviasmus ist eine Form des Baviasmus, der nicht auf direktem "Glauben" oder Spiritualität basiert. Diese neuere Strömung des Baviasmus sieht die Götter nicht als wirkliche, übermächtige Wesen, sondern mit ihren Eigenschaften, Aufgaben und Charakteristiken als Allegorien und Personifikationen menschlicher Eigenschaften und Wünsche. So sehen viele das Messatiwah als philosophisches Werk oder moralischen Kodex/Kompass anstatt einer heiligen Schrift und den Tiwahkasso als Philosophen anstatt eines Heiligen. Viele sehen den Tiwahkasso selbst als eine von Fenro erfundene Hauptfigur des Messatiwah war und sehen dann sogar den Fenro als den ursprünglichen Glaubensstifter und Philosophen an.

Die meisten philosophisch Orientierten Baviasten treffen sich nicht in Gemeinschaften, beten nicht oder betreiben keine baviastischen Traditionen und Bräuche. Für sie steht das Studium des Messatiwah und das übertragen seiner Lehren in die persönliche Denkweise und Verhalten im Vordergrund.