Gold-Pekaka

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Die GOLD-PEKAKA ist eine ultosweit verbreitete Delikatesse und gilt als Paradebeispiel einer seltenen transnationalen Synergie im Genussmittelsektor. Sie entstand aus der Kombination mehrerer struktureller Überproduktionen und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Lebensmittelprodukte der 2510er-Jahre.

Entstehung

Ausgangspunkt war die ausgeprägte Abneigung von Alfons Gularsk gegen Pellkartoffeln jeglicher Art sowie ein chronischer Kronkorkenstaubüberschuss in Espinien. Parallel dazu bestand in Amranien eine massive Überproduktion von Müffelfußkwark.

Die bis dahin übliche Praxis, überschüssige transnationale Pellkartoffeln im Meer von Taonga zu verklappen, hatte wiederholt Proteste der Anrainerstaaten ausgelöst und wurde mehrfach bei der ITUF thematisiert. Auch die aggressive Dumpingpolitik in Bezug auf Kronkorkenstaub und Müffelfußkwark stand zuletzt verstärkt in der Kritik.

Im Jahr 2517 trafen sich Vertreter der beteiligten Industriezweige zufällig am Rande einer Ausstellung im espinischen Dritzin. Dort entstand die Idee, die problematischen Überschüsse nicht länger zu entsorgen, sondern einer kulinarischen Verwertung zuzuführen.

Der neu ernannte TN-Nationalsekretär Emanuel Kjamon unterstützte das Projekt im Rahmen seiner Strategie zur Liberalisierung des internationalen Auftretens der Trance Nation und des Staatenbundes karpatischer Staaten. Infolge seines politischen Einwirkens auf Direktor Gularsk wurde beschlossen, Pellkartoffeln künftig nicht mehr zu verklappen, sondern zur Weiterverarbeitung nach Elusund (Amranien) zu liefern.

Herstellung

Die Produktion erfolgt in einer spezialisierten Fertigungsstraße des Unternehmens Elu-Food:

  • Die Pellkartoffeln werden maschinell rundgelutscht, bis sie einen Durchmesser von etwa 2–4 cm erreichen.
  • Anschließend werden sie mit einer rund 3 mm starken Schicht amranischen Müffelfußkwarks ummantelt, der in mehreren Farbvarianten angeboten wird.
  • Abschließend erfolgt die Veredelung mit einer hauchdünnen Schicht original espinischen Kronkorkenstaubs.

Markterfolg

Bereits wenige Tage nach Markteinführung entwickelte sich die GOLD-PEKAKA zu einem ultosweiten Verkaufsschlager. Selbst Alfons Gularsk äußerte sich öffentlich lobend über das Produkt.

Kritik kam lediglich aus Nörgelstan, wo Prinz Lilabart angab, sich „an den Dingern überfressen“ zu haben.

Genuss

Sterneköche empfehlen zur GOLD-PEKAKA ein Gläschen feanarischen Eichelbrand sowie ein kleines Schälchen handgeernteten davischen Straßenkaugummis.

Abgrenzung

Die GOLD-PEKAKA ist nicht zu verwechseln mit einem äußerlich ähnlichen Vorläuferprodukt, das aus einem Kartoffelbreikern mit Blechdosengranulat-Ummantelung bestand. Dieses Produkt wurde 2512 nach dem Enthüllungsbericht Die Dose macht das Gift des NN vom Markt genommen, nachdem gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe nachgewiesen worden waren.

Plagiate wie Gold-Rochen verwenden keinen original espinischen Kronkorkenstaub, sondern zumeist Rostabrieb aus Schmollschen Holzschrauben. Diese Produkte gelten als preiswerter, sind jedoch ebenfalls gesundheitsschädlich.