Tlueryth Maecham

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Tlueryth Maecham
Geburtsdatum 23.2.2227
Todesdatum 27.8.2278
Nationalität Flagge DVD.png Diktatistan
Tätigkeit Maler


Tlueryth Maecham war ein davischer Maler. Er selbst bezeichnete sich als dem Volk der Lithen (siehe Ethnien Daviens) zugehörig.

Maecham wurde in Alpaterowo geboren und wuchs dort auch auf. Sehr früh wurde sein Talent erkannt, sodass er bereits mit sechzehn Jahren an die Kunstakademie in Warcollm geschickt wurde. Zeit seines Lebens blieb er dem dort gelehrten Stil verpflichtet. Er entwickelte ihn weiter und gilt als einer der wichtigsten Vertreter.

In der ersten Phase seines Schaffens widmete er sich vor allen Dingen ländlichen Szenen, die ganz im Einklang mit dem erwachenden lithischen bzw. alldavischen Nationalgefühl in Einklang standen. Ab seinem 27. Lebensjahr wandte er sich mehr politischen Themen zu, in seinen Bildern stellte er die Grausamkeit und den Hochmut der Kolonialisten dar.

Das Gemälde "Mutter Heliagund" aus dem Jahr 2260

Diese Werke erlangten einige Berühmtheit und waren ein Dorn im Auge sowohl der Paramurischen als auch der Svalesischen Kolonialherren. Aus diesem Grund sah sich Maecham in seinem 31. Lebensjahr gezwungen, Davien zu verlassen. Als Exil wählte er Murabien, wohin es zu dieser Zeit lithische Auswanderer in Scharen zog. Er dokumentierte zahlreiche Sehenswürdigkeiten, also alte zentralesische Ruinen, wie auch das rauhe Leben der Siedler. Das bekannteste Werk dieser Zeit ist "Mutter Heliagund", eine Ansicht der heiligen Stadt Heliagund, welche Maecham wie viele Zeitgenossen für die Wiege der lithischen Kultur hielt (siehe Murabismus).

Nach seiner Rückkehr nach Davien im Jahre 2262 widmete er sich v.a. der Porträt-Malerei. Jedoch entwarf er mehr und mehr Karrikaturen, mit denen er die Obrigkeit gegen sich aufbrachte. Um zu vermeiden, dass sein Einfluss sich verbreiten könnte, wurde Maechar 2270 von der paramurischen Kolonialpolizei festgenommen und zwangsweise nach Sival umgesiedelt. Er verstarb am 27.8.2278 in Ptal-Kmrat.