Torgon Dacarin

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Torgon Dacarin
Torgon Dacarin 2025 C.jpg
Geburtsdatum 22. Luch 2479 (21.05. GZR)
Nationalität UAF-Wappen-neu.png Ancalim-Feanaro
Tätigkeit Generaloberst und Chef des Raumkorps (TEKO)


Torgon Dacarin (* 2479 in Kor-Mirandel, Forn-Vespera) ist ein ancalischer Offizier der Streitkräfte der UAF. Seit dem 12. Ykin 2525 (12.11. GZR) ist er Admiraloberst des Raumkorps (Tentara Kosmic, TEKO) und damit oberster militärischer Verantwortlicher für alle Raumoperationen der Unionsrepublik Ancalim-Feanaro.

Dacarin gilt als einer der prägenden Architekten der ancalischen Raumverteidigungsdoktrin und als herausragender Stratege. Sein persönliches Faible für das Brettspiel Bannbrett von Karrath ist in Militär- und Medienkreisen bekannt und bildet einen wichtigen Bestandteil seines Selbstverständnisses als Planer und Entscheider.

Frühes Leben und Ausbildung

Torgon Dacarin wurde 2474 in der Hafen- und Universitätsstadt Kor-Mirandel im Unionsstaat Forn-Vespera geboren. Sein Vater arbeitete als Ingenieur im zivilen Kristallkern-Sektor, seine Mutter war Lehrerin für Physik und Mathematik.

Prägend für seine Kindheit war die frühzeitige Begegnung mit dem Bannbrett von Karrath, das ihm von seinem Großvater beigebracht wurde. Dacarin bezeichnete dieses Spiel später als seine „erste Schule für das Zusammenspiel von Strategie, Zufall und Verantwortung“.

Mit 19 Jahren trat er in die Luftwaffenakademie Singollo ein und absolvierte dort ein Studium mit Schwerpunkt Navigation, Elektronische Kampfführung und taktische Operationsführung. 2496 schloss er die Akademie mit Auszeichnung ab.

Militärische Laufbahn in der Luftwaffe (TELO)

Leutnant bis Oberleutnant (2496–2499)

Nach Abschluss der Ausbildung wurde Dacarin als Navigator in einer elektronischen Aufklärungsstaffel der Luftwaffe (Tentara Lotnic, TELO) eingesetzt. In dieser Phase erwarb er sich den Ruf eines ruhigen, analytischen Offiziers.

Seine Neigung, komplexe Einsatzlagen anhand von Bannbrett-Stellungen zu erklären, brachte ihm in der Truppe den Spitznamen „Karrath-Denker“ ein.

Hauptmann (2499–2505)

Als Hauptmann übernahm Dacarin das Kommando über eine Staffel elektronischer Kampfflugzeuge. Er war an mehreren Operationen zur Sicherung von Konvois im Südlichen Meer beteiligt, darunter an der Operation Kristallwind.

Für die Entwicklung eines verbesserten Navigationsprotokolls zur Führung von Verbänden unter starker elektronischer Störung erhielt er die Medaille für Herausragende Flottenführung.

Major bis Oberstleutnant (2505–2509)

Im Rang eines Majors und später Oberstleutnants wurde Dacarin in den Stab der TELO-Zentrale versetzt. Dort war er schwerpunktmäßig mit der Analyse orbitaler Bedrohungsszenarien und der Koordination mit der Marine und dem BAMBU Korps befasst.

In dieser Zeit verfasste er ein internes Strategiepapier mit dem Titel Schattenpfad-Modelle in der modernen Luftkriegsführung, in dem er Prinzipien des Bannbretts von Karrath auf Luftoperationen übertrug.

Oberst (2509–2515)

2509 übernahm Dacarin als Oberst die Leitung der TELO-Abteilung „Orbitale Frühwarnsysteme“. Unter seiner Führung wurde die Integration kristallbasierter Sensorik in luft- und raumgestützte Plattformen vorangetrieben.

Parallel entwickelte er für die Luftwaffenschulung eine taktische Bannbrett-Simulation, die in Stabslehrgängen eingesetzt wurde, um Offiziere zum mehrdimensionalen Denken anzuregen.

Generalleutnant der Luftwaffe (2515–2518)

2515 wurde Dacarin zum Generalleutnant der Luftwaffe befördert und zum stellvertretenden Chef des Luftwaffenraumkommandos ernannt. In dieser Funktion arbeitete er eng mit dem Stab des damaligen Begam Nodecano Furyatan zusammen und war an der Ausarbeitung der Direktive zur Gründung eines eigenständigen Raumkorps beteiligt.

Während dieser Zeit testete er regelmäßig Bannbrett-Varianten gegen taktische KI-Algorithmen der Akademie und ließ deren Ergebnisse in die Ausbildungskonzepte einfließen.

Wechsel zum Raumkorps (TEKO)

Mit der durch Direktive des Begam Nodecano Furyatan angeordneten Gründung des Raum Korps (Tentara Kosmic, TEKO) im Jahre 2518 wurde Dacarin als Admiralleutnant in die neue Teilstreitkraft übernommen. Er gehörte zu den vier Gründungsstabschefs des TEKO.

Zu seinen Aufgaben in der Aufbauphase zählten:

  • Mitwirkung an der Formulierung der TEKO-Grunddoktrin,
  • der Aufbau der TEKO-Offiziersschule in Nur-Feyan,
  • die Standardisierung von Uniformen, Dienstgraden und Einsatzprozeduren,
  • die Definition von Einsatzregeln für Kristallkern-Schiffe und orbitale Plattformen,
  • die Einführung eines taktischen Bannbrett-Simulationsmodells als Bestandteil der Stabsausbildung.

Aufstieg zum Admiraloberst des Raumkorps

In den Jahren 2522 bis 2525 führte Dacarin als Kommandeur der 1. Orbitstrategie-Division das Raumkorps in eine Phase weitgehender operativer Eigenständigkeit. Zu den bekanntesten Einsätzen seiner Kommandoperiode zählt die Operation „Schildwächter“, bei der ein unerlaubter orbitaler Test Norboks aufgeklärt und politisch neutralisiert werden konnte.

Unter seiner Führung wurde ferner das Frühwarn- und Überwachungsnetz „Tri-Sentinel“ etabliert, das als entscheidende Komponente der strategischen Raumverteidigung der UAF gilt. In mehreren internen Studien setzte Dacarin die Analyse komplexer Verbandsbewegungen mit dem Karrath-Duplex-Modus moderner Bannbrettvarianten in Beziehung und ließ entsprechende Modelle in die Operationsplanung einfließen.

Am 12. Ykin 2525 (12.11. GZR) ernannte der Begam Dacarin offiziell zum Admiraloberst des Raumkorps und damit zum obersten militärischen Befehlshaber aller Raumoperationen der UAF.

Persönlichkeit und Führungsstil

Torgon Dacarin gilt als ruhiger, analytischer und eher introvertierter Offizier, der Entscheidungen sorgfältig abwägt und selten emotional reagiert. In Stabsbesprechungen ist er für seine präzisen, klar strukturierten Fragen und seine Bereitschaft bekannt, abweichende Meinungen anzuhören, bevor er eine Linie festlegt.

Binnen der UAF-Streitkräfte wird er häufig als „stiller Architekt“ des Raumkorps beschrieben. Dacarin selbst weist solche Zuschreibungen zurück und betont die kollektive Leistung des TEKO-Stabes.

Faible für das Bannbrett von Karrath

Ein zentrales, öffentlich bekanntes Element von Dacarins Persönlichkeit ist seine enge Beziehung zum Bannbrett von Karrath. Er spielt das Bannbrett regelmäßig, sowohl privat als auch im Kreis seiner Stabsoffiziere. Inoffiziell gilt eine Einladung zu einer Bannbrettpartie mit dem Admiraloberst als besondere Form der Wertschätzung.

Dacarin nutzt das Spiel nicht nur als Freizeitbeschäftigung, sondern auch als didaktisches Werkzeug. In internen Schulungen setzt er Bannbrett-Stellungen ein, um Offiziersanwärtern das Zusammenspiel von Planbarkeit und Zufall, von Bannung und Befreiung, zu verdeutlichen.

Ihm wird das häufig zitierte Bonmot zugeschrieben:

„Wer versteht, wie man eine Seele durch den Schattenpfad führt, versteht auch den Weltraum.“

Privates

Dacarin ist seit 2502 mit der Wissenschaftlerin Marely Dacarin verheiratet, einer Expertin für Kristallwellen-Feldtheorie. Das Ehepaar hat zwei Kinder. In seiner knappen Freizeit widmet er sich neben dem Bannbrett der Sammlung historischer Sternenkarten und der Lektüre klassischer Strategiewerke aus verschiedenen Kulturen Ultos’.

Rezeption

Im Verteidigungsministerium der UAF und im Oktogon wird Torgon Dacarin als verlässlicher, nüchterner und unbestechlicher Stratege beschrieben, dessen Analysen weit über kurzfristige politische Zyklen hinausreichen. Partnerstaaten im BAMBU schätzen ihn als sachlichen, kompromissfähigen, aber in sicherheitsrelevanten Fragen konsequenten Verhandlungspartner.

Innerhalb des Raumkorps hat sich das Bild eines Kommandeurs etabliert, der weder auf Lautstärke noch auf persönliche Inszenierung setzt, sondern auf sorgfältige Planung, klare Strukturen und die Fähigkeit, unter Unsicherheit zu entscheiden – Eigenschaften, die nicht selten mit den Prinzipien des Bannbretts von Karrath in Verbindung gebracht werden.