Korangar

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Korangar
Einwohner 6.236.000 (Stand: 1.I.2520)
Fläche 5.100.836 km²
Bevölkerungsdichte 1,22 Einw./km²
Hauptstadt Korangar-Stadt
Regierungssitz Korangar-Stadt
Amtssprache Paramurisch und Pharisch
Staatsform Unionsstaat der UAF
Regierungsform Konkordanzdemokratie
Staatsoberhaupt Begam Lutanis Gulantir (CEaA)
Regierungschef Statthalter Jandarato Runesi (CEaA)
Währung Asco (1 Asco = 1,64 Ramil = 0,82 Balm)


Karte von Korangar

Geografie

Korangar ist eine der sogenannten Fernen Stätten der UAF und liegt im Nordosten des murabischen Kontinents. Der Unionsstaat ist geprägt von weiten Hochlandregionen, ausgedehnten Flusssystemen und großräumigen, nur dünn besiedelten Landschaften.

Im Norden dominiert das Hochland von Korangar. Dort entspringt der Hinboia, der an Korangar-Stadt vorbeifließt und bei Moruca in den Ozean mündet. Südlich erstreckt sich die Bamberger Bucht, durchzogen vom Puttawar mit seinen Nebenflüssen, der bei Bamberg in den Golf von Bamberg mündet.

Im Süden Korangars liegt das Hochland von Antilitia. Dort stürzt der Antilita kataraktartig in mehreren Stufen in den Lake Antilita, der kurz vor Bamberg in den Puttawar übergeht.

Velyra-Hin (Nebelwälder)

Ein prägendes und zugleich schwer zugängliches Landschaftsgebiet Korangars sind die Nebelwälder von Velyra-Hin (paramurisch: Velyra-Hin). Sie erstrecken sich über große Teile des nördlichen und zentralen Hochlands sowie entlang der oberen Zuflüsse von Hinboia und Puttawar.

Charakteristik

Velyra-Hin ist gekennzeichnet durch:

  • dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit
  • häufige bodennahe Nebelschichten
  • geringe direkte Sonneneinstrahlung
  • dichte, lichtarme Vegetation
  • eingeschränkte satelliten- und luftgestützte Erfassbarkeit

Große Teile gelten als nur unvollständig kartografiert. Expeditionen und Forschungsprojekte werden regelmäßig durchgeführt, jedoch nicht selten vorzeitig beendet.

Flora und Fauna

Die Nebelwälder weisen eine eigenständige Mikroökologie auf. Dominant sind ledrige Baumarten, moos- und flechtenreiche Stammzonen sowie ausgedehnte Pilz- und Sporenkolonien. Zahlreiche Pflanzen gelten als toxisch oder allergen für Menschen.

Die Fauna ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Neben der murabischen Lachnatter existieren mehrere endemische Arten mit ausgeprägter Anpassung an geringe Sichtweiten und feuchte Umweltbedingungen.

Besiedlung

Offiziell gelten die Kernzonen von Velyra-Hin als nahezu unbewohnt. Tatsächlich existieren verstreute, kleinräumige Siedlungs- und Aufenthaltsformen, die weder dauerhaft stationär noch vollständig nomadisch sind und sich weitgehend administrativer Erfassung entziehen.

Bevölkerung

Abgesehen von Bamberg und seinem Umland, in dem etwa eine halbe Million Soldaten und Wissenschaftler des BAMBU stationiert sind, ist Korangar dünn besiedelt.

Ein erheblicher Teil der Bevölkerung Korangars besteht aus Haczinen, deren Zahl auf etwa fünf Millionen geschätzt wird.

Haczinen

Die Haczinen sind eine indigene Bevölkerungsgruppe Korangars. Sie leben teils sesshaft, teils in karawanenartigen Strukturen und bewegen sich bis heute mit murabischen Kamelen durch große Teile des Landes. Seit der Übergabe Korangars an die UAF sind sie rechtlich gleichgestellt.

Dies wurde im Vertrag von Antila zwischen Begam Nodecano Furyatan und der Haczinen-Matriarchin Nakasaner feierlich bekräftigt.

Infrastruktur

Zwischen Korangar-Stadt und Bamberg besteht eine Schnellbahnverbindung sowie eine parallel verlaufende Schnellstraße. Große Entfernungen werden zudem mit Raumsperbern überwunden.

Geschichte

Korangar gehörte bis zur Konferenz von Corinth 2520 als Teil von Aumen Nord zur DVD. Mit der Integration in die UAF wurde Korangar zu einem strategisch wie geopolitisch bedeutenden Unionsstaat.

Politik

Verwaltungsgliederung

Korangar wird weitgehend zentral verwaltet. Aufgrund der enormen Entfernungen besteht eine mittlere Verwaltungsebene in Form von Präfekturen.

  • Präfektur Hinboia (Moruca) – Präfekt: Seman Besilrá (CEaA)
  • Präfektur Bamberg – Präfekt: Frohir Peranion (CEaA)
  • Präfektur Antilitia (Antila) – Präfekt: Jawi N. Geuch (CEaA)

Sicherheit und Verwaltungspraxis

In den Randzonen Korangars, insbesondere im Umfeld von Velyra-Hin, werden regelmäßig zivile Vertragskräfte und ortskundige Pfadkundige eingesetzt. Diese treten häufig nur situativ in Erscheinung und entziehen sich einer dauerhaften institutionellen Einbindung.

Ein dokumentiertes Beispiel hierfür ist Ravel Teyrin, der mehrfach als Pfadkundiger und Begleitperson bei Einsätzen in den Nebelwäldern geführt wird.

Siehe auch