Korangar: Unterschied zwischen den Versionen
K (Formatierung) |
(→Velyra-Hin (Nebelwälder)) |
||
| (32 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
|NAME = Korangar | |NAME = Korangar | ||
|AMTSSPRACHE = [[Paramurisch]] und [[Pharisch]] | |AMTSSPRACHE = [[Paramurisch]] und [[Pharisch]] | ||
| − | |HAUPTSTADT = | + | |HAUPTSTADT = [[Korangar-Stadt]] |
| − | |REGIERUNGSSITZ = [[Korangar Stadt]] | + | |REGIERUNGSSITZ = [[Korangar-Stadt]] |
|STAATSFORM = Unionsstaat der [[UAF]] | |STAATSFORM = Unionsstaat der [[UAF]] | ||
|REGIERUNGSFORM = Konkordanzdemokratie | |REGIERUNGSFORM = Konkordanzdemokratie | ||
| − | |STAATSOBERHAUPT = Begam [[ | + | |STAATSOBERHAUPT = Begam [[Lutanis Gulantir]] ([[Cearadas Eadil as Ancalim|CEaA]]) |
| − | |REGIERUNGSCHEF = | + | |REGIERUNGSCHEF = Statthalter [[Jandarato Runesi]] ([[Cearadas Eadil as Ancalim|CEaA]]) |
| − | |FLÄCHE = | + | |FLÄCHE = 5.100.836 km² |
|EINWOHNER = 6.236.000 (Stand: 1.I.2520) | |EINWOHNER = 6.236.000 (Stand: 1.I.2520) | ||
| − | |BEVD = | + | |BEVD = 1,22 Einw./km² |
| − | |WÄHRUNG = | + | |WÄHRUNG = [[Asco]] (1 Asco = 1,64 Ramil = 0,82 Balm) |
|LAGE = | |LAGE = | ||
}} | }} | ||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | + | [[Datei:Korangar.png|200px|thumb|right|Karte von Korangar]] | |
| − | Korangar | + | == Geografie == |
| + | '''Korangar''' ist eine der sogenannten Fernen Stätten der [[UAF]] und liegt im Nordosten des [[Murabien|murabischen Kontinents]]. Der Unionsstaat ist geprägt von weiten Hochlandregionen, ausgedehnten Flusssystemen und großräumigen, nur dünn besiedelten Landschaften. | ||
| − | Im | + | Im Norden dominiert das Hochland von Korangar. Dort entspringt der [[Hinboia]], der an [[Korangar-Stadt]] vorbeifließt und bei [[Moruca]] in den Ozean mündet. Südlich erstreckt sich die Bamberger Bucht, durchzogen vom [[Puttawar]] mit seinen Nebenflüssen, der bei [[Bamberg]] in den Golf von Bamberg mündet. |
| − | + | Im Süden Korangars liegt das Hochland von Antilitia. Dort stürzt der Antilita kataraktartig in mehreren Stufen in den [[Lake Antilita]], der kurz vor Bamberg in den Puttawar übergeht. | |
| − | + | == Velyra-Hin (Nebelwälder) == | |
| + | Ein prägendes und zugleich schwer zugängliches Landschaftsgebiet Korangars sind die '''Nebelwälder von Velyra-Hin''' (paramurisch: Velyra-Hin). Sie erstrecken sich über große Teile des nördlichen und zentralen Hochlands sowie entlang der oberen Zuflüsse von Hinboia und Puttawar. | ||
| − | + | === Charakteristik === | |
| + | Velyra-Hin ist gekennzeichnet durch: | ||
| + | * dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit | ||
| + | * häufige bodennahe Nebelschichten | ||
| + | * geringe direkte Sonneneinstrahlung | ||
| + | * dichte, lichtarme Vegetation | ||
| + | * eingeschränkte satelliten- und luftgestützte Erfassbarkeit | ||
| − | + | Große Teile gelten als nur unvollständig kartografiert. Expeditionen und Forschungsprojekte werden regelmäßig durchgeführt, jedoch nicht selten vorzeitig beendet. | |
| − | |||
| − | == Flora und Fauna == | + | === Flora und Fauna === |
| − | + | Die Nebelwälder weisen eine eigenständige Mikroökologie auf. Dominant sind ledrige Baumarten, moos- und flechtenreiche Stammzonen sowie ausgedehnte Pilz- und Sporenkolonien. Zahlreiche Pflanzen gelten als toxisch oder allergen für Menschen. | |
| − | + | Die Fauna ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Neben der murabischen Lachnatter existieren mehrere endemische Arten mit ausgeprägter Anpassung an geringe Sichtweiten und feuchte Umweltbedingungen. | |
| − | |||
| − | == | + | === Besiedlung === |
| + | Offiziell gelten die Kernzonen von Velyra-Hin als nahezu unbewohnt. Tatsächlich existieren verstreute, kleinräumige Siedlungs- und Aufenthaltsformen, die weder dauerhaft stationär noch vollständig nomadisch sind und sich weitgehend administrativer Erfassung entziehen. | ||
| − | == | + | == Bevölkerung == |
| − | Korangar | + | Abgesehen von Bamberg und seinem Umland, in dem etwa eine halbe Million Soldaten und Wissenschaftler des [[Bamberger Bund|BAMBU]] stationiert sind, ist Korangar dünn besiedelt. |
| − | Einwohner: | + | * [[Moruca]]: ca. 40.000 Einwohner |
| + | * [[Korangar-Stadt]]: ca. 265.000 Einwohner | ||
| + | * [[Antila]]: ca. 15.000 Einwohner | ||
| − | + | Ein erheblicher Teil der Bevölkerung Korangars besteht aus [[Haczinen]], deren Zahl auf etwa fünf Millionen geschätzt wird. | |
| − | |||
| − | |||
| − | + | == Haczinen == | |
| − | + | Die Haczinen sind eine indigene Bevölkerungsgruppe Korangars. Sie leben teils sesshaft, teils in karawanenartigen Strukturen und bewegen sich bis heute mit murabischen Kamelen durch große Teile des Landes. Seit der Übergabe Korangars an die UAF sind sie rechtlich gleichgestellt. | |
| − | + | Dies wurde im Vertrag von Antila zwischen Begam [[Nodecano Furyatan]] und der Haczinen-Matriarchin [[Nakasaner]] feierlich bekräftigt. | |
| − | |||
| − | + | == Infrastruktur == | |
| − | + | Zwischen Korangar-Stadt und Bamberg besteht eine Schnellbahnverbindung sowie eine parallel verlaufende Schnellstraße. Große Entfernungen werden zudem mit Raumsperbern überwunden. | |
| − | + | == Geschichte == | |
| − | + | Korangar gehörte bis zur Konferenz von Corinth 2520 als Teil von Aumen Nord zur [[DVD]]. Mit der Integration in die UAF wurde Korangar zu einem strategisch wie geopolitisch bedeutenden Unionsstaat. | |
| − | + | == Politik == | |
| − | + | === Verwaltungsgliederung === | |
| − | + | Korangar wird weitgehend zentral verwaltet. Aufgrund der enormen Entfernungen besteht eine mittlere Verwaltungsebene in Form von Präfekturen. | |
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | == | ||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | === | ||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | + | * Präfektur Hinboia (Moruca) – Präfekt: Seman Besilrá (CEaA) | |
| − | + | * Präfektur Bamberg – Präfekt: Frohir Peranion (CEaA) | |
| − | + | * Präfektur Antilitia (Antila) – Präfekt: Jawi N. Geuch (CEaA) | |
| − | + | === Sicherheit und Verwaltungspraxis === | |
| − | + | In den Randzonen Korangars, insbesondere im Umfeld von [[Velyra-Hin]], werden regelmäßig zivile Vertragskräfte und ortskundige Pfadkundige eingesetzt. Diese treten häufig nur situativ in Erscheinung und entziehen sich einer dauerhaften institutionellen Einbindung. | |
| − | [[ | + | Ein dokumentiertes Beispiel hierfür ist [[Ravel Teyrin]], der mehrfach als Pfadkundiger und Begleitperson bei Einsätzen in den Nebelwäldern geführt wird. |
| − | |||
| − | [[ | + | == Siehe auch == |
| − | + | * [[Velyra-Hin]] | |
| + | * [[Ravel Teyrin]] | ||
| + | * [[Bamberger Bund]] | ||
| + | * [[Haczinen]] | ||
[[Kategorie:Unionsstaat der UAF]] | [[Kategorie:Unionsstaat der UAF]] | ||
| + | [[Kategorie:Korangar]] | ||
| + | [[Kategorie:Geografie der UAF]] | ||
Aktuelle Version vom 12. Februar 2026, 16:21 Uhr
| Korangar | |
|---|---|
| Einwohner | 6.236.000 (Stand: 1.I.2520) |
| Fläche | 5.100.836 km² |
| Bevölkerungsdichte | 1,22 Einw./km² |
| Hauptstadt | Korangar-Stadt |
| Regierungssitz | Korangar-Stadt |
| Amtssprache | Paramurisch und Pharisch |
| Staatsform | Unionsstaat der UAF |
| Regierungsform | Konkordanzdemokratie |
| Staatsoberhaupt | Begam Lutanis Gulantir (CEaA) |
| Regierungschef | Statthalter Jandarato Runesi (CEaA) |
| Währung | Asco (1 Asco = 1,64 Ramil = 0,82 Balm) |
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Korangar ist eine der sogenannten Fernen Stätten der UAF und liegt im Nordosten des murabischen Kontinents. Der Unionsstaat ist geprägt von weiten Hochlandregionen, ausgedehnten Flusssystemen und großräumigen, nur dünn besiedelten Landschaften.
Im Norden dominiert das Hochland von Korangar. Dort entspringt der Hinboia, der an Korangar-Stadt vorbeifließt und bei Moruca in den Ozean mündet. Südlich erstreckt sich die Bamberger Bucht, durchzogen vom Puttawar mit seinen Nebenflüssen, der bei Bamberg in den Golf von Bamberg mündet.
Im Süden Korangars liegt das Hochland von Antilitia. Dort stürzt der Antilita kataraktartig in mehreren Stufen in den Lake Antilita, der kurz vor Bamberg in den Puttawar übergeht.
Velyra-Hin (Nebelwälder)
Ein prägendes und zugleich schwer zugängliches Landschaftsgebiet Korangars sind die Nebelwälder von Velyra-Hin (paramurisch: Velyra-Hin). Sie erstrecken sich über große Teile des nördlichen und zentralen Hochlands sowie entlang der oberen Zuflüsse von Hinboia und Puttawar.
Charakteristik
Velyra-Hin ist gekennzeichnet durch:
- dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit
- häufige bodennahe Nebelschichten
- geringe direkte Sonneneinstrahlung
- dichte, lichtarme Vegetation
- eingeschränkte satelliten- und luftgestützte Erfassbarkeit
Große Teile gelten als nur unvollständig kartografiert. Expeditionen und Forschungsprojekte werden regelmäßig durchgeführt, jedoch nicht selten vorzeitig beendet.
Flora und Fauna
Die Nebelwälder weisen eine eigenständige Mikroökologie auf. Dominant sind ledrige Baumarten, moos- und flechtenreiche Stammzonen sowie ausgedehnte Pilz- und Sporenkolonien. Zahlreiche Pflanzen gelten als toxisch oder allergen für Menschen.
Die Fauna ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Neben der murabischen Lachnatter existieren mehrere endemische Arten mit ausgeprägter Anpassung an geringe Sichtweiten und feuchte Umweltbedingungen.
Besiedlung
Offiziell gelten die Kernzonen von Velyra-Hin als nahezu unbewohnt. Tatsächlich existieren verstreute, kleinräumige Siedlungs- und Aufenthaltsformen, die weder dauerhaft stationär noch vollständig nomadisch sind und sich weitgehend administrativer Erfassung entziehen.
Bevölkerung
Abgesehen von Bamberg und seinem Umland, in dem etwa eine halbe Million Soldaten und Wissenschaftler des BAMBU stationiert sind, ist Korangar dünn besiedelt.
- Moruca: ca. 40.000 Einwohner
- Korangar-Stadt: ca. 265.000 Einwohner
- Antila: ca. 15.000 Einwohner
Ein erheblicher Teil der Bevölkerung Korangars besteht aus Haczinen, deren Zahl auf etwa fünf Millionen geschätzt wird.
Haczinen
Die Haczinen sind eine indigene Bevölkerungsgruppe Korangars. Sie leben teils sesshaft, teils in karawanenartigen Strukturen und bewegen sich bis heute mit murabischen Kamelen durch große Teile des Landes. Seit der Übergabe Korangars an die UAF sind sie rechtlich gleichgestellt.
Dies wurde im Vertrag von Antila zwischen Begam Nodecano Furyatan und der Haczinen-Matriarchin Nakasaner feierlich bekräftigt.
Infrastruktur
Zwischen Korangar-Stadt und Bamberg besteht eine Schnellbahnverbindung sowie eine parallel verlaufende Schnellstraße. Große Entfernungen werden zudem mit Raumsperbern überwunden.
Geschichte
Korangar gehörte bis zur Konferenz von Corinth 2520 als Teil von Aumen Nord zur DVD. Mit der Integration in die UAF wurde Korangar zu einem strategisch wie geopolitisch bedeutenden Unionsstaat.
Politik
Verwaltungsgliederung
Korangar wird weitgehend zentral verwaltet. Aufgrund der enormen Entfernungen besteht eine mittlere Verwaltungsebene in Form von Präfekturen.
- Präfektur Hinboia (Moruca) – Präfekt: Seman Besilrá (CEaA)
- Präfektur Bamberg – Präfekt: Frohir Peranion (CEaA)
- Präfektur Antilitia (Antila) – Präfekt: Jawi N. Geuch (CEaA)
Sicherheit und Verwaltungspraxis
In den Randzonen Korangars, insbesondere im Umfeld von Velyra-Hin, werden regelmäßig zivile Vertragskräfte und ortskundige Pfadkundige eingesetzt. Diese treten häufig nur situativ in Erscheinung und entziehen sich einer dauerhaften institutionellen Einbindung.
Ein dokumentiertes Beispiel hierfür ist Ravel Teyrin, der mehrfach als Pfadkundiger und Begleitperson bei Einsätzen in den Nebelwäldern geführt wird.