Kaltakische Sprache: Unterschied zwischen den Versionen

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Das kaltakische Nomen kennt neben den ererbten Kasus Nominativ, Genitiv und Akkusativ auch einen Dativ, hier scheint es sich um cherwenischen Einfluss zu handeln.
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Version vom 25. Juli 2020, 15:48 Uhr

Die kaltakische Sprache ist eine duvarische Sprache, die insbesondere im Südosten der VSN verbreitet ist. Vereinzelte Sprachinseln finden sich zudem auch in Kharanien, Grundistan und Nordrythanien. Obwohl das Kaltakische als eingenständige Sprache gelten kann, rechnet man es in den VSN zu den Dialekten des Davidischen.

Das Kaltakische kann mit Osporitsa, aber auch mit Qumun geschrieben werden.

Der vorliegende Artikel stellt nur einen groben Überblick über die wichtigsten Phänomene dar.

Lautlehre

Konsonanten

Art Bilabial Labiodental Dental Alveolar Postalveolar Velar Uvular
Plosiv b, p - - d, t - g, k G,q
Frikativ β,ɸ v,f ​ð, θ z, s ​sh ​ɣ, x ʁ,​χ
Nasal m, m: - - n, n: - ​ŋ, ​ŋ: -
Approximant w - - - - j Palatal! -
Trill - - - r - - -
Lateral - - - l - - -
  • v, f und sh kommen nur in cherwenischen Lehnwörtern vor

Vokale

kurz lang
a ā
e ē
i ī
o ō
u -
- ö
- ü

Betonung

Wie das Davidische und das Cherwenische kennt auch das Kaltakische drei Betonungsklassen, je nach dem, auf welcher Silbe der dynamische Akzent liegt:

  • Stamm
  • Letzte Silbe
  • Erste Silbe

Formenlehre

Nomina

Das kaltakische Nomen kennt neben den ererbten Kasus Nominativ, Genitiv und Akkusativ auch einen Dativ, hier scheint es sich um cherwenischen Einfluss zu handeln.

Kasus Singular Plural
Nominativ -
Genitiv -d -ābz (< -ābdh)
Dativ -ntok(o) -āntok(o)
Akkusativ -n -ān

Adjektive kongruieren in attributioneller position mit dem Nomen in Belebtheit und Numerus:

Genus Singular Plural
belebt za- nō-
unbelebt - ne-