Neu Weimar

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Mitten auf dem murabischen Kontinent, an der Quelle der Elda, liegt die Freie Republik Neu Weimar. Dort lebt ein besonderes Völkchen von Aussteigern aller Nationen, welches sich selbst Eldaner nennt. Die rund 110.000 Eldaner haben sich Mitte des letzten Jahrhunderts selbst zur „Freien Republik Neu Weimar“ erklärt. Um 799 wzi wurde, zur Kolonisation eines kleinen Bergvolkes durch das Zentralesische Imperium, die Provinzstadt Viamars gegründet. Sie wurde sehr reich, berühmt im ganzen Imperium für Edelsteine und Goldschmiedekunst. Sie verfiel mit dem Untergang des Zentralesischen Imperiums, und stand seitdem im Zentrum zahlreicher Legenden. So wurde sie als die „Versunkene Stadt“ – zur Strafe ihres Hochmuts im Erdboden verschwunden – bezeichnet. Der Sage nach wurde sie von einem Hirtenjungen in all ihrem Reichtum wiederentdeckt. Fakt ist, dass hier etwa 600 nzi ein schmölkisches Kloster entstand, um welches sich wieder eine kleine Siedlung bildete. Es wurde 1500 nzi in ein chronistisches Kloster umgewandelt. Etwa 2100 kamen auch Apormönche. Der religiöse Ort zog einige Pilger an. Zu diesen mischten sich aber ab 2400 Aussteiger aus aller Welt, entschiedene Pazifisten, Ideologen der freien Liebe, die gegen die herrschenden Lebensweisen vor allem in der DVD und FRNX und insbesondere gegen den Krieg zwischen beiden Staaten protestierten.

Seitdem hat dieses Territorium, das zunächst aus einer losen Ansammlung von Dörfern bestand, etwa 110.000 Einwohner, 60.000 davon in Neu Weimar. Der Rest verteilt sich auf die acht Dörfer Surion, Kängdorf, Amroth, Elrodienberg, Geildorf, Galmerode, Liebesfelde und Lobelien. Viele Eldaner leben aber auch in abgeschiedenen Gehöften und Kommunen. Aufgrund der Besiedlungsverhältnisse und der starken (Binnen-)Migration ist die Einwohnerzahl hingegen sehr schwierig zu bestimmen. Damit hat das Territorium der FRNX eine Fläche von 1304,94 km².

Die Eldaner haben vor einigen Jahrzehnten eine Bürgermiliz gegründet, die aber lediglich dafür sorgt, dass die vielfach unaufmerksamen Dörfler nicht Opfer von Hackviehattacken werden oder sich im dichten und unwegsamen Quellwald des Eldatals verlaufen. Es gibt eine Art Rat, dem 25 Eldaner angehören. Diesem Rat steht ein fünfköpfiges Trifolium vor, welches traditionell von je einem Aporisten, einem Chronisten, einem Halloisten und zwei Vertretern der Dörfer gebildet wird. Jedes Mitglied des Trifoliums wird auf 5 Jahre gewählt; jedes Jahr scheidet ein Mitglied aus und wird auf Vorschlag der jeweiligen Gruppierung neu gewählt. Selten kommt es zu Kampfkandidaturen; in der Regel wählen sich aber die im Amt bleibenden Trifolen das neue Mitglied selber aus. Das Trifolium hat seinen Wohn- und Dienstsitz im Drogenturm, der diese Bezeichnung aus früherer Zeiten heute zwar nicht mehr offiziell trägt, im Volksmund aber immer noch so genannt wird. Die Stadt und die Dörfer sehen von weitem wie ganz alternative Kommunen aus; kommt man allerdings näher, bemerkt man einen historischen Charme, den man so auf Ultos höchst selten findet. Die Häuser selbst sind sauber und von schlichter Eleganz. Das Land treibt entsprechend seiner Idee eines Refugiums für Aussteiger nahezu keinen Außenhandel. Die Produktionsweise beruht auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Natürlichkeit - und ist im Wesentlichen geradezu mittelalterlich. Der Anbau von leichten pflanzlichen Drogen blüht, insbesondere für den Eigenbedarf.

Aktuell besteht das Trifolium aus:

  • Trifol Andras (Halloist) - seit 2515
  • Trifol Fingon (Aporist) - seit 2516
  • Trifol Zasema (Chronist) - seit 2517
  • Trifol Jacgri (Galmerode) - seit 2513 (Wiederwahl 2518)
  • Trifol Rohtma (Kängdorf) - seit 2519

Trifol Fingon ist 25 Jahre alt, von stattlicher Statur und trägt sein langes schwarzes Haar offen. Dank seiner strahlend grünen Augen verfügt er über ein schon hypnotisch anmutendes Charisma, welches er dem Vernehmen nach auch schamlos ausnutzt. Ihm offenbar hoffnungslos verfallen ist Trifol Andras, der Fingon nicht von der Seite weicht. Trifol Jacgri hält regelmäßig Kontakt zu den Hirten in den Dörfern. Trifol Zasema hingegen durchstreift ruhelos das Eldatal und den Quellwald auf der Suche nach sich selbst.

Die alte Forderung "Freiheit für Neu Weimar" wird zur Zeit nicht verfolgt, da Trifol Rohtma strikt gegen eine Unabhängigkeit ist. In einigen Staaten, die einer Unabhängigkeit zustimmen, wird vermutet, dass die FRNX und die DVD aus territorialem Interesse hinter Rohtma stehen.