Imagi Nation

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Imagi Nation
IN-Flagge.png


Amtssprache Trán
Hauptstadt Off-Beat
Regierungssitz Off-Beat
Staatsform Bundesrepublik
Regierungsform Konsensdemokratie
Staatsoberhaupt Emanuel Kjamon (provisorisch)
Regierungschef Emanuel Kjamon (provisorisch)
Einwohnerzahl 1.200.000
Währung Karp. Ötti
Gründung 01.05.2520 (GZR)
Nationalfeiertag 01.05.2520 (GZR)
Kfz-Kennzeichen IN
Internet-TLD .in
Telefonvorwahl +554

An den Osten der Trance Nation, der letzten Epikontinentalen Insel der Karpaten schließen sich fünf Sagenumwogene Inseln an. Einst boten die Imagiinseln ein beliebtes Versteck für Seeräuber der ganzen Welt, die die Meere der Karpaten unsicher machten doch bereits im 21. Jahrhundert wurden die Piraten von den Inseln vertrieben. Kolonialisten der Welt begannen die Kontrolle zu übernehmen, errichteten kleine Provinzen auf den Inseln und etablierten nach und nach eine gar zu einmalige kanabischdavische Kultur wie man sie sonst nur in einigen Kolonien Murabiens wiederfinden kann.

Geographie

Klimadiagram 2518
Küstenlinie entlang der Insel Off

Auf den Imagi-Inseln herrscht ein tropisches bis subtropisches Klima, die Inseln stehen aufgrund ihrer geringen Fläche unter ausgesprochen großem Einfluss des offenen Meeres. Doch bleiben sie aufgrund des breiten Seuf-Stroms meist von Sturmfluten und anderen Katastrophen erspart. Der Seuf-Strom bringt warme Luft aus Astolien, stabilisiert aber auch die Wetterlage im südöstlichen Bereich der Inselkette, also den dem offenen Meer zugewandten Areal. Auf den Inseln gibt es weder große Flüsse noch Seen. Das Frischwasser wird entweder aus dem Boden gewonnen oder aus verschiedenen Quellen und Mooren geschöpft. Das Verfahren des Moorschöpfens hat besonders auf den Imagi-Inseln eine sehr lange Tradition, welche von den Seefahrern dort perfektioniert wurde um auch große Menschengruppen versorgen zu können.

Geschichte

Vor dem zentralesischen Imperium

Historiker gehen davon aus, dass die Besiedelungsgeschichte der Imagi-Inseln ebensoalt ist wie die der Trance Island. Dort gefundene Relikte einer alten Kultur werden ungefähr auf das Jahr 3.000 vZI datiert. Doch bleiben Funde auf den Imagi-Inseln bisher aus. Auch wurden bisher keine Aufzeichnungen der damaligen Ureinwohner gefunden, die auf die Inseln hinweisen. Die sprinistische Kultur, die sich seiner Zeit auf der Trance Island stark verbreitete setzte aktuellem Kenntnisstand zufolge keinen hohen Wert auf topografische Arbeit. Die Völker wurden innerhlab ihrer Siedlungen ausgesprochen schnell Sesshaft.

Während des zentralesischen Imperiums

Ab dem Jahr 683 wZI begann das zentralesische Imperium sich systematisch auch auf den südkarpatischen Seeraum zu verbreiten. Dabei kam es zur Massenvernichtung der sprinistischen Kultur mindestens auf der Trance Island. Es gibt keine aktuell keine Zeichen die belegen, dass auch auf den Imagi-Inseln eine systematische Ausrottung der fremden Kultur seitens des zentralesischen Imperiums verübt wurde. Doch zeigen sich bereits mit den Anfängen der zivilisierten Besiedelung der Inseln einige seperatistische Züge auf, welche später zur Schwächung des zentralesischen Imperiums beitragen werden. Seiner Zeit duldete das Imperium keine seperatistischen Meinungen. Nachdem das Ausweisen der Aufständigen für das ZI zunehmend zu einer logistischen Belastung wurde und die Ressourcen dringender zur Ausweitung des Imperiums benötigt wurden, war schnell die Entscheidung getroffen, die Aufständigen zu exekutieren. Diese Entscheidung führte kurzweilig zum aus der Seperatisten, die sich nicht weiter politisch organisieren konnten. Doch formierten sich einige von ihnen im Untergrund zu einer Verschwörung. Sie infiltrierten das zentralesische Militär, ließen sich auf die Imagi-Inseln stationieren stärkten dort zunehmend seperatistisches Gedankengut und töteten anschließend all jene, die sich weiter zur loyalität dem zentralesischen Imperium gegenüber bekannten. Die Imagi Inseln waren ursprünglich als Versorgungslager für die Imperialisierungstruppen gedacht. Auf Ihnen wurde eine vielzahl an Belagerungswaffen und Lebensmitteln gelagert. Dies wurde den Heerführern des Znetralesischen Imperiums zum Verhängnis. Die Inseln waren leicht zu verteidigen. Nachdem mehrere Rückeroberungsversuche gescheitert waren, gab das zentralesische Imperium schließlich die Imagi-Inseln als Versorgungsstation auf und eroberte stattdessen in einer Blitzaktion die gesamte temkalische Insel. Die Seperatisten der Imagi-Inseln hingegen formierten sich im Zuge dieser Verteidigungsmission zum ersten mal als ein Volk. Bald waren sie auf den gesamten Karpaten bekannt und geachtet als Volk der tausend Flammen. Das Volk, dass es geschafft hat eine ganze Flotte des zentralesischen Imperiums mit einer Feuerpfeil offensive in die Flucht zu schlagen. Noch heute sind die Bewohner der Imagi-Inseln stolz auf den Sieg ihrer Vorfahren. Die Bezeichnung Volk der Tausend Flammen wird von Nationalisten immer wieder als Symbolbild des Stolzes und der Ehre verwendet.

Nach dem zentralesischen Imperium

Nach dem Untergang des zentralesischen Imperiums kehrte auch wieder Ruhe auf den Imagi-Inseln ein. So war der technische Fortschritt der Imagi-Inseln begründet auf dem technologischen Stand des zentralesischen Imperiums. Der Vulkaneinschlag, der das zentralesische Imperium vernichtete ließ nach und nach auch den technologischen Fortschritt der Imagi-Inseln erodieren. Desweiteren löste sich das einst so starke Bündnis des Volkes der tausend Flammen auf, nachdem die zentralesischen Eroberer verschwanden. Der Zusammenhalt der Imagi-Inseln begründete sich damals auf der Gefahr, welche vom zentralesischen Imperium ausging.

Soweit möglich distanzierten sich die Völker der Imagi Inseln von internationalen Konflikten. Sie waren den bereits früh entwickelten Nationalstaaten DVD und FRNX, welche sich zusehends machtpolitisch weiterentwickelten, stets unterlegen und kamen für beide Parteien nicht als Bündnispartner infrage, sowie aufgrund der Abgelegenheit nicht in Kampfhandlungen verwickelt. Auch wenn die Völker seit dem Untergang des zentralesischen Imperiums nie wieder so stark zusammengehalten haben wie zuvor, sind diverse Abkommen bereits auf die Jahre 12 nZI datierbar. Diese Verträge regelten hauptsächlich die Rechte auf Fischfang und Schifffahrt. Ferner ist aus verschiedenen Quellen darauf zu schließen, dass bereits im frühen 1. Jahrhundert nZI eine Art allgemeiner Fährbetrieb zwischen den Inseln bestanden haben muss, welcher auch für das einfache Volk erschwinglich gewesen sei.

In den Jahren der ersten Monarchien in den Karpaten (um ca 900 nZI) waren die Imagi-Inseln erstmals in verschiedene politische Angelegenheiten verwickelt. Bevor König XYZ im Jahr JJJJ nZI erstmals den gesamten südlichen karpatischen Seeraum für sich beanspruchte, führten die Imagi-Inseln unabhängig der Königreiche und aufkommenden Nationalstaaten ein Doppelbündnis einerseits mit defensiven Strukturen gegen die Seeräuberei, allerdings auch mit aggressiven Strukturen die eingesetzt wurden, um Freibeuter anzuheuern und mit Schiffen sowie verschiedenen Informationen zu versorgen, um verschiedene Feinde zu attackieren. Die Völker der Imagi-Nation verfügten zu diesem Zeitpunkt nicht über ein stehendes Heer, da sie für Unangreifbar galten. Ihre Marine bestand großteilig nicht aus eigenen Landsleuten sondern aus angeheuerten Kämpfern zu See. Verschiedenen Quellen zufolge, bestand die Marine der Imagi-Inseln zeitweise zu über 80% aus sogenannten Freien Seeleuten.

Königreich Oe Kapakut

Palastgarten des Oe Kapakut

Der einst vom Königshause Naria stammende Kronprinz Pehea 'oe wurde im Alter von 16 Jahren von Widerständlern entführt und einer umfassenden Gehirnwäsche unterzogen, infolgedessen er Naria im Jahr 985 nZI verlies und mit einer Truppe von 500 starken Männern gen Süden Zog, um dort gegen einen Drachen zu kämpfen, der sich auf einer der Imagi-Inseln befinden sollte. Während dieser tollkühnen Mission stellten sich zwei gravierende Dinge heraus: Zunächst einmal wussten die Völker der Imagi-Inseln nichts von einem Drachen auf ihrer Insel - und außerdem hielten sie auch nichts vom Königssohn 'oe und seiner stolzen Überzeugen, die Inseln retten zu müssen.

Überrascht und schockiert von dieser Wendung wollte der Königssohn seinem Vater nicht unter die Augen treten und beschloss sein eigenes Königreich zu Gründen. Die Imagi-Inseln (zu denen damals auch die Inseln Trance und Temkalien zählten) wurden kurzer Hand in Königsinseln umbenannt, die erste Burg der Südkarpaten wurde in Temkalien errichtet, die Imagi-Inseln kurzerhand in Königsinseln umbenannt und erstmals in ihrer Geschichte zentral verwaltet. Das Königreich Oe Kapakut (König Pehea 'oes Land der Südkarpaten) wurde errichtet.

Ära Pehea 'oe (985 - 1040)

Politisch kam diesem Königreich jedoch zunächst keine größere Bedeutung zu. Zunächst deshalb, weil es König Pehea 'oe nicht vermochte, das physisch getrennte Land überhaupt zu regieren. Besonders die kleinsten Inseln, die heute noch als Imagi-Inseln bekannt sind, forderten regelmäßig ihre Unabhängigkeit ein, ignorierten die königlichen Gesuche und zahlten keine Steuern. Pehea 'oe versuchte zunächst kriegerisch gegen dieses Verbrechen vorzugehen, aber aufgrund der Überlegenheit der Imaginären Marine, liefen seine Versuche stets ins Leere oder auf eine Niederlage hinaus. Erst nach 50 Jahren seiner Regierung (Im Jahr 1035) waren die Imagi-Inseln gezwungen, sich pehea 'oe zu ergeben. Dies jedoch nicht aufgrund einer militärischen unterlegenheit, sondern aufgrund einer Missernte infolge einer Hackviehplage. Es wird vermutet, dass in dem Winter zuvor Starke Winde das Hackvieh über tausende Kilometer vom Festland auf die Inseln getrieben hat. Da die Imagi-Inseln ihrerzeit die einzigen Inseln im Süden waren, auf denen eine bestimmte Art Korn angebaut wurde, die dem Hackvieh als Nahrung dienen konnte, waren andere Inseln durch diese Plage nicht betroffen. Es gibt in der Tat auch Berichte, dass im Jahr 1034/1035 Totes Hackvieh an die Strände von Varnum und Draghen gespült wurde. Lebende Exemplare wurden dort allerdings nie gesichtet.

Illustration des Hackvieh.

Die bis vor kurzem unter Historikern ebenfalls viel diskutierte Theorie, dass Pehea 'oe gezielt Hackvieh auf die Imagi-Inseln bringen lies, gilt inzwischen als widerlegt, seit im Jahr 2519 die geheimen Naria'schen Doppelarchive über das Werk Pehea 'oe offengelegt wurden. Die Archive weisen eindeutige und lückenhafte Berichte von diversen Amtshandlungen des Königs auf. Es gibt jedoch keinen einzigen Hinweis, der darauf schließen könnte, dass Pehea 'oe eine Hackviehplage angeordnet hätte. Zumal inzwischen bekannt ist, dass zur damaligen Zeit noch nicht klar war, was dem Hackvieh als Nahrung dienen könnte. Eine Plage auf den Imagi-Inseln auszulösen hätte demnach ein großes Risiko für König Pehea 'oe dargestellt.

Nachdem sich die Imagi-Inseln dem Königreich Oe Kapakut unterworfen haben, regierte König Pehea 'oe noch fünf weitere Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1040. Er starb im damals stattlichen Alter von 71 Jahren, was wahrscheinlich der maritimen Ernährung zuzuschreiben war und der heute noch bekannten Imaginären Diät. Seine Erbfolgen trugen allesamt den Namen 'oe und galten großteilig als weise Könige, die sich darauf verstanden, die Außenpolitik auf das nötigste zu beschränken.

Ära Paka 'oe (1040 - 1080)

Der erste Erbfolge des Pehea war Paka 'oe. Es ist überliefert, dass Paka 'oe ein äußerst geschickter Mathematiker war, der sich darauf verstand, den Wohlstand seines Volkes kontinuierlich zu mehren. Er etablierte die königlichen Erlasse, die dem einfachen Volk den Zugang zu Bildung verweigerten, den bürgerlichen Adel widerum zur Bildung verpflichtete. Auf Grundlage dieser Gesetze erhoffte sich der König einen großen Beraterstab aufzubauen, ohne dabei die Produktivität des einfachen Volkes zu mildern.

Die Berater des Paka waren politische Philosophen und Mathematiker, die sich darauf verstanden, den König in finanziellen Belangen zu beraten. Aufgrund dieser Berater gelang es dem Paka 'oe verschiedene Hendelsbeziehungen zu anderen Königreichen und Fürstentümern aufzubauen. Dieser Handel war sehr ertragreich und erbrachte dem Königreich Oe Kapakut nicht nur wichtige Ressourcen sondern die erste politische Relevanz. Quellen belegen inzwischen hinlänglich, dass Oe Kapakut während eines Krieges zwischen Südmeeren und Maarator als ziviler Umschlagspunkt von Waren fungierte. Während die umliegenden Ländereien und Fürstentümer die Partei des einen oder des anderen Reiches ergriffen, blieb Oe Kapakut unter der Führung von Paka 'oe neutral und belieferte zu einem guten Preis beide Konflitparteien mit wichtigen Ressourcen. Wichtige Händlerfamilien siedelten während diesen und anderen Konflikten auf die Imagi-Inseln um und regelten von dort aus Ihren Handelsverkehr um möglichst ertragreiche Wirtschaft betreiben zu können.

König Paka 'oe widerum erlegte eine hohe Steuer auf den Handel in Königreiche und Fürstentümer, die sich derzeit im Krieg befinden, oder Bannerführer eines Kriegführenden Reiches sind. Die Geschäfte blieben für die Händlerfamilien weiterhin lukrativ, bereicherten allerdings auch zu großen Teilen die Staatskasse. Auf anraten der politischen Philosophen im Kreis des Königs Paka 'oe, wurden viele Geldmittel aufgewendet um Agrarforschung zu betreiben und zu ergründen, welche Anbaumethodiken ertragreicher sind. Außerdem gab es finanzielle Unterstützung für das ungebildete und arbeitende Volk, da die Philosophen der Ansicht waren, dass sorgenfreie Arbeiter besser Arbeiten können.

Einige Historiker gehen davon aus, dass der um 2050 vom davischen Philosophen Surom Samoth politische Aufsatz "Utopia" stark von den überlieferten Quellen aus der Ära Paka 'oe inspiriert gewesen sein soll. Fakt ist, dass das Königreich Oe Kapakut seiner Zeit eines des sozial fortschrittlichsten gewesen sein muss. Auch wenn es in jederlei Hinsicht eine autoritäre Monarchie gewesen ist, stand diese einer Oligarchie in nur wenigem nach, waren die Berater des Paka 'oe durchaus angesehene Bürger im Reiche, denen zwar nicht pauschal jedoch häufig per Erlass des Königs verschiedene legislative, judikative oder exekutive Aufgaben über eine gewisse Zeit übertragen wurden.

Paka 'oe Starb im Alter von 76 Jahren. Da er selbst jedoch keinen Sohn hatte, wurde sein Enkelsohn Lolo 'oe im Alter von gerademal 9 Jahren auf den Thron des Oe Kapakut gerufen.

Ära Lolo 'oe (1080 - 1144)

König Lolo 'oe war der Enkel des Paka. In den ersten 9 Jahren seiner Regierung wurden seine Befehle durch die Berater des Paka vollstreckt und auch stark beeinflusst, sodass das geistige Erbe des Paka noch fast ein Jahrzehnt nach seinem Tod die Imagi-Inseln prägte. Mit 16 Jahren erlangte Lolo seine königliche Vollmündigkeit, löste sich jedoch zunächst nicht von seinen Beratern. Im Alter von 18 Jahren, begann Lolo 'oe in Frage zu stellen, ob seine derzeitige Regierung ein Erbe abwerfen würde. Dies geht aus einem Tagebucheintrag hervor:


"Habe nun ich, erlegen der Gunst meines Großvaters, je etwas geschaffen, dass es Wert ist, als mein Eigen betrachtet zu werden? Ist meine königliche Integrität ein Wert mehr, als die meines Vorgängers? Die Erbfolge anzutreten, soll nicht heißen, den Weg, der mir vorgezeichnet wurde, einzuhalten. Sei mir gewiss, dass ich der Nachwelt ein Erbe hinterlasse. Und wenn es Asche sei!"
Lolo 'oe

Da der vorliegende Tagebuchauszug original im Hoch-Trán vorliegt, gehen inzwischen verschiedene Linguisten davon aus, dass der letzte Satz auch mit "Und wenn es Alles sei!" (Im Sinne von "Wenn es das letzte ist, was ich tue") übersetzt werden kann. Historisch betrachtet ergibt diese Übersetzung allerdings wenig Sinn, da die Handlungen des Königs Lolo eine Spur der Verwüstung hinter sich ließen und aus verschiedenen Aufzeichnungen der Berater des Lolo hervorgeht, dass sich selbiger in einer Art Zerstörungswahn befunden habe. In einer Anwandlung oder aus einer Laune heraus fasste Lolo 'oe den Entschluss, alle Berater zu entlassen und seinen Regierungsstil extrem zu ändern. Jegliche Unterstützung von Bauern wurde eingestellt. Das Budget für die Bildung des bürgerlichen Adels wurde massiv gekürzt und die Verbindlichkeit der Bildung aufgehoben. Lolo 'oe orientierte sich dabei an den benachbarten Königreichen, die eine ähnliche Ordnung ausgestaltet hatten, um den Reichtum des Monarchen zu mehren und ein Leben im Luxus zu ermöglichen.

Obwohl König Lolo 'oe radikale Entscheidungen getroffen hat und die Lebensstruktur und Qualität seines Volkes einen radikalen Wandel durchlebte, blieben die Handelsverbindungen erhalten und auch die wichtigen Handelsfamilien wichen nicht von ihren Standorten. So gelang es Lolo 'oe seinen eigenen Wohlstand ins unermessliche auszudehnen ohne dabei politische Einbuße zu erfahren. Das Volk, welches diese Umstellung durchleben musste, hatte zunächst Probleme, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Allerdings griffen die Subventionsmaßnahmen des Paka 'oe zu diesem Zeitpunkt effektiv erst seit kaum mehr als 40 Jahren und wurden noch nicht als umunstößliche Selbstverständlichkeit wahrgenommen.

Bis zum Ende seines Lebens genoss Lolo 'oe seinen uneingeschränkten Reichtum und lebte ein würdevolles Königsleben. Eine weit geläufige Meinung unter Historikern ist, dass Lolo 'oe zwar nicht gemäß seiner Tagebucheintragung eine Hinterlassenschaft aus Asche hervorbrachte, aber die blühenden Landschaften des Utopia von Surom Samoth zu einer Unmöglichkeit degradierte. Seit jeher ist es in den Karpaten eine geläufige politische Beleidigung oder satirische Stichelei, das Fehlverhalten von Politikern als "lololös" zu bezeichnen.

Erben des Lolo 'oe

Die größte Sorge des Königs Lolo 'oe zu Lebzeiten war, als ewiger politischer Erbe seines Großvaters Paka 'oe zu gelten. Aufgrund seiner radikalen Schritte zur eigenen Erbauung, provozierte er hingegen einen politischen Stillstand für seine Thronfolger. Da sie keine eigene politische Ära hervorriefen, sondern sich im Wohlstand des Reiches in Sicherheit fühlten, wird ihre Regierungszeit heutzutage von Imaginären Historikern nicht mehr als Ära betitelt sondern als Erben des Lolo 'oe. Verschiedene Quellen aus der Zeit des 12. bis 14. Jahrhunderts deuten inzwischen darauf hin, dass auch das Volk der Imagi Inseln den Namen Lolo 'oe für seine könige verwendete.

Erster Thronfolger des Lolo 'oe war König Maha 'oe (1144 - 1189) Nachdem sich abzeichnete, dass er den Fußstapfen seines Vaters folgen würde und den geschaffenen Wohlstand voll auskoste, wurde er zunehmend vom Volk Lolo 'oe II genannt. Inzwischen ist belegt, dass König Maha 'oe spätestens im Jahr 1176 davon erfahren haben muss, da Restbestände der königlichen Archive einen bäuerlichen Hohnbrief aus dem Jahr 1171 aufwiesen, in welchem Maha 'oe provokativ als Lolo 'oe II angeschrieben wird. Historischen Befunden zufolge, hätte diese Provokation mit der Todesstrafe geahndet werden müssen. König Maha 'oe jedoch entschloss sich jedoch dazu, diese Verleumdungen nicht als Hochverrat zu werten. Als eindeutig belegt gilt dieser königliche Erlass aus dem Jahr 1176:


"Sei nun erbracht ein Hohn entgegen der Königlichen Hoheit von Oe Kapakut und sei dieser Hohn nicht aus dem Stamme und dem Hause eines Königs, sondern aus dem Stamme und dem Hause eines Bauern unter seiner Königlichen Hoheit, so sei hiermit erlassen, dass diesem Bauern keine andere Strafe widerfahren soll, als die Armut, die er schon erleidet gegen den Reichtum des Königs, der ihn regiert."
König Maha 'oe (1144 - 1189)

Maha 'oes Einstellung gegenüber dem einfachen Volk, sei sie auch herablassend gewesen, stellte dennoch sicher, dass selbigem Volk keine direkte Gefahr aus der Kritik ihres Königs hervorging. Maha 'oe selbst und auch seinen Erben war diese Herangehensweise zudem am bequemsten. Es war schlicht egal, wie das regierte Volk über sie dachte, denn aufgrund anhaltendem Wohlstand und florierendem Handel waren die Kassen des Oe Kapakut so gefüllt wie nie zuvor - Es gab keinen Grund, königliche Macht gegenüber dem Volk auszuüben - gleichwohl gab es auch keinen Anlass zur abänderung der aktuellen Politik.

Die Erben Lolos regierten über 300 Jahre nach dem politischen Konzept Lolos und festigten somit die Unabhängigkeit und stabilität des Königreiches.

Ära Ahi 'oe (1461 - 1514)

Im Jahr 1461 wurde Kronprinz Ahi zum König Ahi 'oe gesalbt und trat als 8. Thronfolge des Lolo 'oe sein Erbe an. Seine Regierung schien sich zunächst kaum von der Regierung des Lolo 'oe und seiner Erben zu unterscheiden, jedoch verursachten verschiedene Ereignisse eine politische Wende. Zunächst kam es im Jahr 1483 aufgrund einer weiteren Hackviehplage zu der bislang größten Missernte auf allen Imagi Inseln. Die erste Hackviehplage lag zu diesem Zeitpunkt fast 450 Jahre zurück und die unvollständigen Forschungsarbeiten unter Paka 'oe wurden durch die lololösen Gesetzesänderungen nie zuende geführt. Stattdessen wurde das Korn, welches auf den kleineren Imagi-Inseln angebaut wurde, flächendeckend im gesamten Königreich Oe Kapakut angebaut.

Dieses Korn erwies sich abermals als eine gute Nahrung für das Hackvieh, welches sich enorm schnell ausbreitete und mangels Fressfeinden bald alle Inseln des Reiches besetzten. König Ahi 'oe sah sich gezwungen eine Hackviehjagt zu veranlassen und ordnete daher an, alle Männer und Jungen ungeachtet ihres Standes und ihrer Herkunft zum Kampf gegen das Hackvieh auszubilden. Wenngleich dies der einzige Weg war, die Plage aufzuhalten und nach 7 Jahren, 1490, sogar endgültig abzuwenden, bedeutete dies auch, dass die Frauen und Mädchen auf den Höfen die gesamte Agrarwirtschaft allein bewerkstelligen mussten. Auch dadurch gingen die Erträge extrem in die Brüche. Ahi 'oe schrieb dazu an seinen Freund Prinz Harkmarall von Südmeeren in einem Brief:


"Es ist mir ungewiss, was nun das größere Übel auf dem Acker sei: Hackvieh oder Frauen."
König Ahi 'oe

Um eine Hungersnot abzuwenden sah sich König Ahi 'oe gezwungen, Handel zu betreiben und wichtige Nahrungsmittel aus benachbarten Fürstentümern und Königreichen zu importieren und sein Volk damit zu versorgen. Dies war die erste direkte Versorgung von Bauern die das Königreich seit der Ära Paka 'oe jemals geleistet hat und gilt aus heutiger Sicht der Geschichtswissenschaftler als ein Meilenstein des Umdenkens. Die Positive Resonanz des Volkes und die Stimmen der wenigen belesenen, dass Ahi 'oe eine Hungersnot eine Rebellion abgewendet hatte, bestärkten den König in seinem Entschluss, sich weiter für die schlechter gestellten einzusetzen.

Ahi 'oe begann damit, seine Politik umzustellen, um eine Gleichstellung der Armen mit den Reichen vorzunehmen. Hierzu beauftragte er die besten Philosophen des Reiches, ihm im Palast als Berater zu dienen. Seit 1081 waren die Kammern der Berater im Palast zu Kargonien nicht mehr als solche in Verwendung und wurden überhaupt ausschließlich zu gesellschaftlichen Anlässen aufgesperrt. Die Archive der Philosophen des Paka 'oe wurden in den Katakomben des Palastes untergebracht wo sie zum Teil von der Feuchtigkeit sowie von Nagetieren und Insekten zerstört wurden. Die wiederkunft der Philosophen in den Palast zu Kargonien war ein überaus symbolträchtiger Akt und wurde zunächst wohlwollend aufgenommen.

Die Revisionspolitik des Ahi 'oe löste erstmals die Ständegesellschaft auf und erlaubte es sogar einem Bauern, eine adelige oder gar eine Prinzessin zu heiraten - allerdings wollte keine Adelige Frau die was auf sich hielt je etwas von so einem Bauerntäupel. Die Welt war nunmal auch damals keine Märchengeschichte. Schade. - Eine Gesetzesänderung von welcher hingegen vielseitig Gebrauch gemacht wurde erlaubte es Bauern das Land als ihr eigen zu erwerben, welches sie seit mehr als 15 Jahren bestellten. Dieses Gesetz hatte eine weiträumige Enteignung der Großgrundbesitzer zufolge - sehr zum Leidwesen der Händlerfamilien, die mit den Großgrundbesitzern häufig ertragreichere Verträge führten als das Königreich selbst.

Kaum dass sich die ersten Höfe emanzipierten, begannen Händlerfamilien aus den Imagi-Inseln abzureisen. Viele von Ihnen ließen sich im heutigen Skythea nieder, da sie befürchteten, dass die Enteignungswelle früher oder später auch ihren eigenen Privatbesitz fordern würde. Diese Befürchtung war durchaus nicht unberechtigt. Die philosophischen Berater des Königs Ahi 'oe traten mit der Idee an ihn heran, die Güter des Landes im tornus von einem Jahr gleichmäßig auf alle Bürger und Bauern Oe Kapakut zu verteilen und eine Gleichberechtigung aller Seelen auf dem Lande wie in den Städten zu ermöglichen.

Es ist überliefert, dass König Ahi 'oes letzte Amtshandlung vor seinem plötzlichen Tode im Jahr 1514 die Anordnung beinhalte, alle Güter des Landes Gerecht auf alle Männer, Frauen und anteilig auf die Kinder zu verteilen. Wenngleich ein solches Szenario unter den damaligen Philosophen auf der ganzen Welt weit und breit diskutiert wurde, war König Ahi 'oe doch der erste, der sie in die Tat umzusetzen versuchte.

Unter Maika 'oe

Maika 'oe war der einzige Sohn des Ahi 'oe und starker Anhänger dessen philosophischer Berater, die die Meinung vertraten, dass politischer Erfolg nur mit einem zufriedenem Volk zu erreichen sei. Ungeachtet der Umstände, dass immer mehr Händlerfamilien das Reich Oe Kapakut verließen oder in einzelnen Fällen sogar Steuerzahlungen ausließen und ihre Geschäfte verschleierten, war Maika 'oe fester Überzeugung, mit dieser Handhabe Wohlstand für alle herstellen zu können.

Unter Königreich ZYX

  • ab 1800

Erste Unabhängigkeitserklärung JJJJ nZI

Ab dem 22 Jahrhundert nZI begann der paramurische Kolonialismus zu blühen. Diese Blütezeit bedeutete besonders auch für den südlichen karpatischen Seeraum ein massives Aufstreben der Piraterie

Anschluss an die Trance Nation

Erklärung der Unabhängig 2520

Politik

Konstituierende Gesetzgebung

Was ist eine Konsensdemokratie?

Verfassungsorgane

Wahlen

Außenpolitische Beziehungen

Beziehungen zur Trance Nation und zum Staatenbund karpatischer Staaten

Bündnispolitik

Hymne

Seht das Land, es trotzet allen Wettern,
Seht das Land, es kennt kein Leid!
Niemand kann es jemals gar zerschmettern,
Es tritt hervor aus jedem Streit!

Ich will dem Volke immer kräftig dienen.
Nichts erschrickt mich vor der Pflicht!
Meine Taten dienen nur dem Frieden.
Setzt der Welt ein neues Licht!

Stehet auf, ihr Volk der tausend Flammen!
Stehet auf, dass man euch sieht!
Und dann haltet immer fest zusammen!
Und dann singet dieses Lied!

Wirtschaft

  • Tourismus, Fischfang
  • Aktienhandel?

Infrastruktur

Demografische Merkmale