Bund Freier Städte

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Førêntasjon Frîje Borgs
(Kanabisch)
Lum Bath Tah
(Paramurisch)
BFS1.png
Wappen BFS farbkorrigiert.png
Amtssprache Kanabisch, Paramurisch, Ultan
(es existieren 5 weitere regionale Amtssprachen)
Hauptstadt Lucziga-Aguresz
Regierungssitz Lucziga-Aguresz
Staatsform Föderale Republik
Staatsoberhaupt Präsident
Mattias-Valter Kabin
Regierungschef Komissionspräsident
Qmintaam Fasht
Fläche 896 km²
Einwohnerzahl 5.967.000
Bevölkerungsdichte 6.659,5 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt (nominal) 313,3 Milliarden ₿ (263,2 Milliarden ฿)

(pro Kopf) 102.882 ₿ (86.421 ฿)

Währung Brisk (₿)
Nationalfeiertag 9. November (Tag der Bundschließung)
Kfz-Kennzeichen FFB (Balmanien)

LBT (Karpatische Inseln)

Internet-TLD .fb (Balmanien)

.lt (Karpatische Inseln)

Telefonvorwahl +14

Der Bund Freier Städte, kurz BFS oder Bund (kanabisch: Førêntasjon Frîje Borgs, paramurisch: Lum Bath Tah) ist ein souveräner Staat auf den Karpatischen Inseln und in Balmanien.
Er besteht seit 2324 aus zwölf freien Städten, meist ehemalige Mitglieder der Handelsgilde und ist gemäß der Verfassung, dem Bundesverfassungsvertrag, ein freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Aufgrund der besonderen Natur des Bundes, hat dieser nur Kompetenzen bei der Außenpolitik, der Verteidigungspolitik, den Bundesfinanzen, der Justiz und der wirtschaftlichen sowie politischen Zusammenarbeit zwischen den Städten, die restlichen Kompetenzen verbleiben bei den Städten.

Flagge

Die Farben der Nationaflagge des Bundes, rot und weiß, beruhen auf der historischen Beflaggung der Schiffe der Handelsgilde, die diese Farben traditionell verwendete. Der Kreis aus zwölf Sternen symbolisiert die zwölf Mitgliedsstädte des Bundes, wobei die Kreisform für die Einheit steht, die sie gemeinsam bilden.

Geschichte

Erste Gründungsinitiativen

Eine erste Verbindung zwischen den heutigen Städten des Bundes seit den Zeiten der Handelsgilde kam durch das Projekt des Städtebundes der sogenannten Neuen Handelsgilde zustande. Diese diente zwar nur dem kulturellen Austausch, der Förderung des Handels und der Stärkung des Tourismus, sie wurde aber in ihrer Zusammensetzung ein Vorbild für mashtistisch-hanstadistische und bündisch-unionistische Organisationen wie der Gruppe Boyum.

Gründung des Bundes

Der Bund Freier Städte wurde infolge der Konferenz von Sebeck gegründet, die im Jahr 2324 statt fand. Auf dieser wurden Verhandlungen zur Gründung des Bundes geführt und die Verfassung des neuen Staates erarbeitet Die Initiative zur Gründung des Bundes und zur Konferenz selbst ging dabei hauptsächlich von der Gruppe Boyum, einem mashtistisch-hanstadistischen Netzwerk aus Politikern, Intellektuellen und Geschäftsleuten, aus. Erster Präsident des Bundes wurde der Liberale Carl Boyum, erster Komissionspräsident der Sozialist Certam Bashtu. Beide waren Mitglieder der Gruppe und zudem Delegierte auf der Konferenz.

Estasischer Krieg

Im Estasischen Krieg im Zeitraum von 2450 bis 2460 unterstützte der Bund zusammen mit Allmeeren und der FRNX die Torunistische Partei, obwohl man offiziell neutral neutral war. Die bündische Stadt Herbils lag zwar im direkten Kampfgebiet, war jedoch von den Kampfhandlungen nicht betroffen, da der Bund damit drohte, im Fall eines Angriffs oder einer Belagerung, offiziell in den Krieg einzutreten. Zwischenzeitlich befanden sich etwas ein Drittel der bündischen Streitkräfte in Herbils, um die Stadt zu schützen und im Bedarfsfall auch zu verteidigen. Einzelne wohlhabende Bürger des Bundes unterstützten zudem kleinere paramilitärische Gruppen (die sogenannten Sternenkreisler), die für einen Anschluss von kleineren Gebieten an den Bund eintraten. Diese konnten schlussendlich einige Quadratmyle Land aus dem Umland von Herbils dazu gewinnen, die heute zum Herbilser Stadtbezirk Naqr-Batx (Blumenstadt) gehören. Der Bund gewährte nach dem Krieg mehr als 3.000 Kämpfern der Sternenkreisler Asyl und siedelte sie in den neu gewonnen Gebieten an, einige wurden auch als Soldaten und Offiziere in die bündischen Streitkräfte integriert.

Seit 2500

Im Jahr 2519 trat der Bund der IADN und dem Balmanischen Bund bei, womit man sich international erstmals deutlich positionierte und sich zudem außenpolitisch und militärisch absicherte.

2520 schloss der Bund ein Freihandelsabkommen mit der OASKO ab, um damit zum einen neue Märkte für die bündische Wirtschaft zu erschließen und zum anderen, um die politische Situation in Ostastolien, insbesondere im Bezug auf das von einem Bürgerkrieg und einem Krieg gebeutelte Pahragrau zu stabilisieren.

Geographie

Verwaltungsgliederung

Freie Städte des Bundes Freier Städte
Freie Stadt Oberbürgermeister Fläche [km²] Einwohnerzahl Bevölkerungsdichte [EW/km²]
Lucziga-Aguresz Patuhši Karbat (SDA) 162,5 1.227.000 7.550,7
Sebeck Argon-Aare Sandvik (LFP) 122,6 922.000 7.520,3
Metalurhg Magnus Martinsen (SDA) 98,4 884.000 8.983,7
Linnetas Atasx Nelam (LFP) 86,2 662.000 7.679,8
Telosh Edvard Dahlem (KVP) 78,4 515.000 6.568,8
Gervisingen Kjersti Groven (SDA) 68,5 405.000 5.912,4
Cerastan Atasx Reshal (GZP) 65,2 362.000 5.552,1
Salinn Maratuh Tashtahu (SDA) 52,6 241.000 4.581,7
Median Ertuh Fenam (GZP) 47,8 227.000 4.748,9
Lingan Bjarte M. Vosen (KVP) 42,8 207.000 4.836,4
Herbils Šertuh Fataws (CFP) 36,2 174.000 4.806,6
Piscuretz Magnus Isberg (HDP) 34,8 141.000 4.051,7

Freie Städte

Lucziga-Aguresz

Hauptartikel: Lucziga-Aguresz

Lucziga-Aguresz liegt auf der Insel Tarbok, die geographisch, jedoch nicht politisch, zu den Ülner Inseln gehört und zwischen dem Alten Meer und der Südsee liegt. Die Stadt ist mit 1.227.00 Einwohnern die größte Stadt des Bundes Freier Städte und zudem auch dessen Hauptstadt. Sie ist Sitz der der wichtigsten politischen Organe des Bundes, wie dem Bundestag, dem Bundesrat, den Obersten Bundesgerichten, der Komission und der Bundeszentralbank. Zudem ist Lucziga-Aguresz wichtigster Börsenstandort des Bundes, der weltweit wichtigste Handelsplatz für Diamanten und einer der größten Häfen der Zentralkarpaten. Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss der beiden benachbarten Städte Lucziga und Aguresz. Wichtige Wirtschaftszweige der Stadt sind die Medienbranche, die Finanzbranche und der Tourismus. Eine weitere Branchen mit wachsender der Bedeutung ist die IT- und Telekommunikationsbranche. Sie ist als repräsentative Demokratie organisiert und entsendet 25 Abgeordnete in den Bundestag.

Sebeck

Hauptartikel: Sebeck

Die Stadt Sebeck ist mit 922.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Bundes und überregional für ihre schöne Architektur bekannt. Die Wirtschaft der Stadt beruht hauptsächlich auf dem Tourismus, der Medienbranche, der Nahrungsmittelindustrie und im geringen Maße auch auf der Landwirtschaft. Sebeck ist mit dem Truppendienstgericht Karpatische Inseln zudem der Sitz eines Obersten Bundesgerichtes. Sebeck war darüber hinaus Veranstaltungsort der Konferenz von Sebeck und gilt daher als Gründungsort des Bundes Freier Städte. Die Stadt entsendet 18 Abgeordnete in den Bundestag und ist eine Rätedemokratie.

Metalurhg

Hauptartikel: Metalurhg

Metalurhg ist mit rund 884.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundes, gilt als Industriestadt und ist die größte Stadt des Bundes auf dem Kontinent Balmanien. Für die Stadt wichtige Industriezweige sind die Schwerindustrie, der Maschinenbau, der Schiffsbau- und Fahrzeugbau sowie zu einem geringen Prozentsatz auch der Bergbau. Sie ist eine Rätedemokratie und entsendet 18 Abgeordnete in den Bundestag.

Linnetas

Hauptartikel: Linnetas

Linnetas liegt im Südosten der karpatischen Insel Dröm und hat rund 662.000 Einwohner. Wichtigster Wirtschaftszweig der Stadt war früher die Textilindustrie, aufgrund der Verlagerung der Fabriken in billigere Produktionsländer sind heute aber die Kunststoffverarbeitung und die chemische Industrie deutlich bedeutender. Die Stadt ist eine Demarchie und entsendet 13 Abgeordnete in den Bundestag.

Telosh

Hauptartikel: Telosh

Die Stadt Telosh mit 515.000 Einwohnern befindet sich am Kanabischen Golf im Nordosten Balmaniens. Die Wirtschaft der der plebizitären Demokratie beruht hauptsächlich auf der Rüstungsindustrie, dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik und der Automobilindustrie. Telosh entsendet 10 Abgeordnete in den Bundestag.

Gervisingen

Hauptartikel: Gervisingen

Gervisingen liegt an der südöstlichen Spitze Balmaniens am Übergang von Livitik zum Nordmeer. Die Stadt wurde von der Handelsgilde an Handelskontor errichtet und entwickelte sich bald zu einem Zentrum der Bierbrauerei, da Bier eine wichtige Handelsware der Gilde war. Wichtige Wirtschaftszweige der Stadt sind heute die Nahrungsmittelindustrie, insbesondere das Brauwesen, die biotechnische Industrie, die Textilbranche und der Seehandel mit Gertanesien und Hamarien. Gervisingen ist mit dem Truppendienstgericht Balmanien zudem der Sitz eines Obersten Bundesgerichtes. Die Stadt mit 405.000 Einwohnern ist eine plebizitäre Demokratie und entsendet 8 Abgeordnete in den Bundestag.

Cerastan

Hauptartikel: Cerastan

Die Stadt Cerastan mit ihren 362.000 Einwohnern gilt als Kornkammer des Bundes und liegt im Norden der karpatischen Insel Tuwern. Wichtige Wirtschaftszweige der Stadt sind die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie und der Maschinenbau. Die Stadt ist als Rätedemokratie organisiert und entsendet 7 Abgeordnete in den Bundestag.

Salinn

Hauptartikel: Salinn

Salinn mit rund 241.000 Einwohnern liegt im Nordosten der karpatischen Insel Dröm am Golf von Skythea. Die Stadt ist seit 1777 Sitz des Patriarchen von Salinn, eines hohen religiösen Würdenträger des karpatisch-reformierten Chronismus. Die wichtigsten Wirtschaftszweige Salinns sind die Medienbranche, die keramische Industrie, die optische Industrie, die chemische Industrie und die Lebensmittelindustrie. Seit 2520 ist die Stadt zudem Sitz eines kleinen Stützpunkts der lussischen Marine. Salinn ist eine Demarchie und entsendet 5 Abgeordnete in den Bundestag.

Median

Hauptartikel: Median

Die Stadt Median hat 227.000 Einwohner und liegt an der Südspitze der karpatischen Insel Tuwern, an westlichen Ende der Südsee. Hauptwirtschaftszweige der Stadt sind die Landwirtschaft, wie der Bezirk Cotx-Batx (Glasstadt) eindrucksvoll verdeutlicht, sowie die Nahrungsmittelindustrie. Median ist eine plesbizitäre Demokratie und entsendet 5 Abgeordnete in den Bundestag.

Lingan

Hauptartikel: Lingan

Lingan liegt am Kanabischen Golf im Nordosten Balmaniens. Die nördlichste Stadt des Bundes hat 207.000 Einwohner und wurde als Kontor der Handelsgilde gegründet, die dort Forstwirtschaft betrieb. Die Forstwirtschaft ist auch heute noch, neben dem Fisch- und dem Walfang, einer der wichtigsten Industriezweige der Stadt. Lingan ist eine repräsentative Demokratie und entsendet 4 Abgeordnete in den Bundestag.

Herbils

Hauptartikel: Herbils

Die Stadt Herbils mit ihren 174.000 Einwohnern liegt an der westlichen Spitze der karpatischen Insel Estasia. Bis zur Entwicklung der modernen Medizin war Herbils für ihre Heilkräuter bekannt, die im Umland der Stadt angebaut wurden und der Stadt zu einem beachtlichen Wohlstand verhalfen. Heute sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt die Pharma-, die Kosmetik- und die Nahrungsmittelindustrie. Herbils ist als eine Demarchie organisiert und entsendet 3 Abgeordnete in den Bundestag.

Piscuretz

Hauptartikel: Piscuretz

Piscuretz liegt an der südlichsten Spitze des balmanischen Festlandes am Übergang vom Balmanik in den Livitik. und ist mit nur etwa 141.000 Einwohnern die kleinste Stadt des Bundes. Sie wurde von der Handesgilde als Kontor zum Fischfang und Walfang errichtet, erhielt aber schnell das Stadtrecht. Die Stadt ist eine repräsentative Demokratie und entsendet 3 Abgeordnete in den Bundestag. Ihre Wirtschaft beruht heute überwiegend auf dem Tourismus und der stark wachsenden Wasserstoffindustrie, die sich vor allem im Stadtteil Vannborg befindet.

Bevölkerung

Migration

Der Bund ist traditionell ein Einwanderungsland. Bedingung für ein dauerhaftes Bleiberecht sind ein Schul-/Ausbildungs-/Arbeitsplatz, die Beherrschung der Kanabischen oder Paramurischen Sprache (in Sonderfällen reicht die Beherrschung von Ultan aus), sowie eine schriftliche eidesstaatliche Versicherung zur Anerkennung und Unterstützung der föderalistisch-freiheitlich-demokratischen Ordnung des Bundes. Eine Einbürgerung kann nach der Heirat eines bündischen Staatsbürgers, nach dem Erlangen des Sorgerechts für einen bündischen Staatsbürger oder nach sieben Jahren des rechtmäßigen Aufenthalts (je nach Sprachkenntnissen sind Verkürzungen möglich) bei gleichzeitiger Aufgabe der alten Staatsangehörigkeit erfolgen. Der Ausländeranteil (Bevölkerungsanteil ohne bündische Staatsbürgerschaft) liegt bei ca. 16,5%. Die häufigste Herkunftsländer sind dabei:

Sprachen

Amtssprachen des Bundes Freier Städte sind Kanabisch (Reichskanabisch), Paramurisch und Ultan. Kanabisch und Paramurisch sind bundesweite Pflichtfächer sowie Verkehrssprachen des Bundes und werden von beinahe allen Einwohnern gesprochen.

Verbreitung als Muttersprache:

Religion

Der Bund ist gemäß Verfassung streng laizistisch und garantiert allen Einwohner die freie und ungestörte Ausübung ihrer Religion sofern dabei keine Gesetze oder höher stehenden Grundrechte verletzt werden.

Die verbreitetsten Glaubenszugehörigkeiten sind:

  • Halloismus: 41,5%
    • Torunisch-reformiert 25,5%
    • Gertanesisch-orthodox 7,0%
    • Karpatische Freikirchen 6,0%
    • Xyllabisch-orthodox 2,5%
    • Andere 0,5
  • Chronismus: 36,0%
    • Karpatisch-reformiert: 29,5%
    • Karpatisch-orthodox: 3,5%
    • Andere 3,0%
  • Aporismus: 6,5%
  • Schmolltum: 4,0%
    • Kodmisten: 2,5%
    • Japhrodisten: 1,0%
    • Andere: 0,5%
  • Agnostizismus: 2,0%
  • Atheismus 7,5%
  • Sonstige: 3,5%

Politik

Der Bund Freier Städte ist ein föderaler Bundestaat, wobei der föderale Charakter im Bund besonders ausgeprägt ist, weshalb ein großer Teil der politischen Zuständigkeiten bei den Städten verbleibt.

Politisches System

Der Bund Freier Städte ist gemäß dem Bundesverfassungsvertrag vom 9. November 2324 ein freiheitlich-demokratischer, sozialer und föderaler Rechtsstaat. Der Bundesverfassungsvertrag ist die Verfassung des Bundes Freier Städte, er stützt sich in seinen Grundzügen auf den Mashtismus-Hanstadismus. Seit einer Überarbeitung im Jahr 2444 ist er zudem als Drei-Schichten-Verfassung konzipiert. Im von der dianischen Zeitschrift Koolosa erstellten Demokratieindex, belegte der Bund im Jahr 2519 mit 9,59 von 10 Punkten den 3. Platz von untersuchten 31 Ländern, das Land gilt als eine „vollständige Demokratie“.

Staatsoberhaupt

Das Staatsoberhaupt des Bundes ist der Präsident, der seinen Amtssitz in Lucziga-Aguresz hat. Er wird alle fünf Jahre von allen wahlberechtigten Bürgern gewählt, er kann zweimal wiedergewählt werden, ist nur dem Volk verpflichtet, kann aber notfalls von der Nationalversammlung mit einer 2/3-Mehrheit abgesetzt werden. Der Präsident vertritt den Bund außenpolitisch und ernennt Bundesrichter und Bundesbeamte, die aber von der Nationalversammlung bestätigt werden müssen. Er kann von der Nationalversammlung verabschiedete Gesetzesentwürfe mit einem Veto-Recht ablehnen und das Parlament so zu einer Überarbeitung dieser zwingen. Zudem muss er die von der Nationalversammlung vorgeschlagene Kandidaten für die Richterämter ab den Obersten Bundesgerichte bestätigen. Er kann außerdem auf Antrag des Parlaments oder der Komission Volksabstimmungen initiieren und hat den Oberbefehl über die Streitkräfte. Der aktuelle Präsident des Bundes ist, seit der Präsidentschaftswahl 2515, Mattias-Valter Kabin von der Sozialistisch-Demokratischen Arbeiterpartei.

Legislative

Die Bundesversammlung hat ihren Sitz in Lucziga-Aguresz und ist das Parlament des Bundes Freier Städte. Sie ist für den Prozess der Gesetzgebung zuständig und gliedert sich in zwei gleichberechtigte Kammern, den Bundestag und den Bundesrat:

  • Der Bundestag besteht aus 119 Abgeordneten, wird von der wahlberechtigten Bevölkerung (Mindestalter 16 Jahre) für 5 Jahre im Verhältniswahlrecht (ohne Sperrklausel) gewählt und stellt eine Vertretung der Gesamtbevölkerung da.
  • Der Bundesrat stellt eine Vertretung der Städte da, besteht aus 24 Mitgliedern und wird von der wahlberechtigten Bevölkerung (Mindestalter 16 Jahre) für 5 Jahre im Mehrheitswahlrecht gewählt.

Mitglieder des Bundestages oder des Bundesrates dürfen keine Mitglieder in der jeweils anderen Kammer oder Richter am Bundesverfassungsgericht sein. Bei der Wahl des Komissionspräsidenten, der fünf Komissare sowie bei der Wahl eines Kandidaten für ein Richteramt an einem der Obersten Bundesgerichte agieren beider Kammern zusammen als Bundesversammlung. Dies geschieht ansonsten nur bei einem Antrag auf Abwahl der Komission oder eines einzelnen Komissars. Die Stadtversammlungen bilden auf kommunaler Ebene die Legislative und werden nach dem jeweils städtischem Wahlrecht gewählt. Die Wahlen finden alle allgemeinen, gleich, geheim, unmittelbar und frei statt. Das passive Wahlrecht liegt bei 18 Jahren, das aktive bei 16 Jahren. Die letzte Bundesparlamentswahl fand 2518 statt.

Sitzverteilung im Bundestag

BFS Bundestag.png

Komission (73)
   Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA): 31
   Grüne Zentrumspartei (GZP): 22
   Liberale Freiheitspartei (LFP): 20

Opposition (46)
   Demokratisch-Narodistische Union (DNU): 10
   Halloistisch-Demokratische Partei (HDP): 12
   Chronistische Fortschrittspartei (CFP): 11
   Konservative Volkspartei (KVP): 10
   Fraktionslos: 3

Abgeordnete des Bundestages
Fraktionen LA SE MU LT TS GV CS SN MN LN HB PZ Gesamt
Demokratisch-Narodistische Union (DNU) 1 1 4 2 - 1 1 - - - - - 10
Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA) 5 4 5 4 3 3 3 1 2 - - 1 31
Grüne Zentrumspartei (GZP) 7 5 3 2 - - 1 - 2 1 1 - 22
Liberale Freiheitspartei (LFP) 5 4 2 3 2 1 1 1 - - - 1 20
Halloistisch-Demokratische Partei (HDP) 1 2 2 - 2 3 - - - 1 - 1 12
Chronistische Fortschrittspartei (CFP) 3 1 - 1 - - 1 2 1 - 2 - 11
Konservative Volkspartei (KVP) 3 1 2 - 2 - - - - 2 - - 10
Fraktionslose - - - 1 1 - - 1 - - - - 3
Abgeordnete der Städte 25 18 18 13 10 8 7 5 5 4 3 3 119




Sitzverteilung im Bundesrat

BFS Bundesrat.png

Komission (15)
   Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA): 6
   Grüne Zentrumspartei (GZP): 4
   Liberale Freiheitspartei (LFP): 5

Opposition (9)
   Demokratisch-Narodistische Union (DNU): 2
   Halloistisch-Demokratische Partei (HDP): 3
   Chronistische Fortschrittspartei (CFP): 2
   Konservative Volkspartei (KVP): 2

Abgeordnete des Bundesrates
Fraktionen LA SE MU LT TS GV CS SN MN LN HB PZ Gesamt
Demokratisch-Narodistische Union (DNU) - - 1 1 - - - - - - - - 2
Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA) 1 - 1 - - 1 1 1 1 - - - 6
Grüne Zentrumspartei (GZP) 1 - - - - - 1 - 1 - 1 - 4
Liberale Freiheitspartei (LFP) - 2 - 1 1 - - - - - - 1 5
Halloistisch-Demokratische Partei (HDP) - - - - - 1 - - - 1 - 1 3
Chronistische Fortschrittspartei (CFP) - - - - - - - 1 - - 1 - 2
Konservative Volkspartei (KVP) - - - - 1 - - - - 1 - - 2
Fraktionslose - - - - - - - - - - - - 0
Abgeordnete der Städte 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 24

Judikative

Das Justizsystem des Bundes besteht für die Ordentliche Gerichtsbarkeit und alle fünf Fachgerichtsbarkeiten in drei Stufen, die Bezirksebene (erste Instanz), die Stadtebene (Berufungsinstanz) und die Bundesebene (Revisionsinstanz). Bei der Verfassungsgerichtsbarkeit besteht lediglich die Erste Instanz, die einzelnen Städten verfügen zudem noch über eigene, von Bundesverfassungsgericht unabhängige Verfassungsgerichte. Die Militärgerichtsbarkeit gliedert sich ebenfalls nur in die Erste Instanz, es bestehen aber zwei gleichgestellte Gerichte mit lokal abgegrenzten Zuständigkeiten. Alle Richter der Obersten Bundesgerichte haben eine unbegrenzte Amtszeit, lediglich bei Verfassungsrichtern ist die Amtszeit auf zwölf Jahre begrenzt. Alle Richter werden von der Bundesversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit bestimmt und vom Präsidenten bestätigt.

Oberste Bundesgerichte
Gerichtsbarkeit Gericht Richter Standort
Verfassungsgerichtsbarkeit Verfassungsgericht des Bundes 12 Lucziga-Aguresz
Ordentliche Gerichtsbarkeit Oberstes Bundesgericht 32 Lucziga-Aguresz
Arbeitsgerichtsbarkeit Arbeitsgericht des Bundes 14 Lucziga-Aguresz
Finanzgerichtsbarkeit Finanzgericht des Bundes 20 Lucziga-Aguresz
Patentgerichtsbarkeit Patentgericht des Bundes 30 Lucziga-Aguresz
Sozialgerichtsbarkeit Sozialgericht des Bundes 16 Lucziga-Aguresz
Verwaltungsgerichtsbarkeit Verwaltungsgericht des Bundes 18 Lucziga-Aguresz
Militärgerichtsbarkeit Truppendienstgericht Balmanien

Truppendienstgericht Karpatische Inseln

4

4

Gervisingen

Sebeck

Exekutive

Auf Bundesebene bildet die Bundeskomission die Exekutive. Sie besteht aus sechs Personen, deren Ämter mit der Formel 3:2:1 (Komissionsformel) auf die drei Parteien mit den meisten Bundestagssitzen verteilt. Auf Stadtebene bilden die Bürgermeister und die Leiter der Stadtämter die Exekutive. Die Komission ist für die Außen- und Verteidigungspolitik sowie für Bundesfinanzen, das Justizsystem und die wirtschaftliche sowie politische Zusammenarbeit zwischen den Städten zuständig. Amtssitz des Komissionspräsidenten und der Komissariate ist Lucziga-Aguresz. Seit dem 17. Juli 2518 ist die aktuelle Kommission, das Kabinett Fasht I. im Amt.

Kabinett Fasht I
Ressort Bild Minister Partei
Komissionspräsident 80px Qmintaam Fasht SDA
Stellv. Komissionspräsidentin

Komissarin für Bundesfinanzen

80px Taluhši Reshal GZP
Komissar für Äußeres 80px Simen Looke-Harmer SDA
Komissarin für Verteidigung 80px Ereši Bashtu LFP
Komissar für Justiz 80px Marit Amble SDA
Komissar für wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit 80px Carl B. Kalda GZP

Gemäß der Bundesverfassung sind dem Bund kaum Zuständigkeiten in den Bereichen Inneres, Arbeit und Soziales, Bildung und Forschung, Familie, Jugend und Senioren, Gesundheit und Pflege, Kultur und Tourismus, Landwirtschaft und Ernährung, Sport, Umwelt- und Tierschutz, Verkehr, Energie und Bau sowie Wirtschaft und Handel übertragen, so dass diese in der Zuständigkeit der Städte verbleiben. Um diese Themenbereiche dennoch bundesweit annähernd zu vereinheitlichen, gibt es die sogenannten Senatorenkonferenzen, in denen die zuständigen Senatoren ihre städtischen Gesetzgebungen besprechen und vereinheitlichen können.

Senatorenkonferenzen
Konferenz Sitz Bild Vorsitz Partei
Fachkonferenz für Inneres Lucziga-Aguresz 68px Išaqthwam Parhalas SDA
Fachkonferenz für Stadtfinanzen Sebeck 68px Sindre Osness LFP
Fachkonferenz für Wirtschaft und Handel Metalurhg 68px Espen Myran SDA
Fachkonferenz für Arbeit und Soziales Linnetas 68px Toqatuh Nepham SDA
Fachkonferenz für Verkehr, Energie und Bau Telosh 68px Kristin Berntsen LFP
Fachkonferenz für Bildung und Forschung Gervisingen 68px Nikolai Fredriksen HDP
Fachkonferenz für Ernährung und Landwirtschaft Cerastan 68px Nelam Fatuh SDA
Fachkonferenz für Kultur und Tourismus Salinn 68px Atasx Narlas CFP
Fachkonferenz für Familie, Jugend und Senioren Median 68px Ertuh Fenlam GZP
Fachkonferenz für Umwelt- und Tierschutz Lingan 68px Marit Opsal KVP
Fachkonferenz für Gesundheit und Pflege Herbils 68px Nerews Artuh CFP
Fachkonferenz für Sport Piscuretz 68px Marcus Osberg HDP

Parteiensystem

Hauptartikel: Parteien im Bund Freier Städte

Komission

  • Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA): demokratisch-sozialistisch, torunistisch bis sozialdemokratisch und mashtistisch-hanstadistisch, progressiv
  • Grüne Zentrumspartei (GZP): sozialliberal, agrarisch, Umwelt- und Tierschutz
  • Liberale Freiheitspartei (LFP): liberal bis linksliberal, sozialliberal bis wirtschaftsliberal

Opposition

  • Demokratisch-Narodistische Union (DNU): demokratisch-narodistisch bis demokratisch-sozialistisch, pazifistisch
  • Halloistisch-Demokratische Partei (HDP): halloistisch-religiös, liberal-konservativ, sozialliberal
  • Chronistische Fortschrittspartei (CFP): chronistisch-religlös, gemäßigt-konservativ, wirtschaftsliberal
  • Konservative Volkspartei (KVP): säkulär-konservativ, wirtschaftsliberal

Außenpolitik

Der Bund ist Mitglied der IADN und des Balmanischen Bundes. Außenpolitisch orientiert man sich grob an der FRNX und der STAVA, wobei ein wesentlicher Fokus der Außenpolitik auf der Bewahrung der außenpolitischen Eigenständigkeit des Bundes liegt. Dem SKS und dem GIF steht man sehr skeptisch bis ablehnend gegenüber, was vor allem dem großen Einfluss der Trance Nation unter Alfons Gularsk geschuldet ist. Diesen soll der ehemalige liberale Außenkomissar Erling Wangberg als "wahnsinniger als Kaiser Chaundzar und doppelt so gefährlich" charakterisiert haben, was Wangberg allerdings bis heute bestreitet. Ebenso kritisch wird der Bamberger Bund gesehen, was meistens mit der Mitgliedschaft von autokratischen bis diktatorischen Staaten wie Kharanien oder dem Nordrythanischen Reich begründet wird.

Der Bund ist zudem aufgrund der Vergangenheit Salinns als lussische Kolonie Mitglied in der Internationale Gemeinschaft der Lussonie.

Militär und Nachrichtendienste

Allgemeines zum Militär

Alle Bürger des Bundes (Männer und Frauen gleichermaßen) sind verpflichtet im Zeitraum vom 18. bis zum 26. Lebensjahr einen zweijährigen Wehrdienst abzuleisten. Wehrdienstverweigerer müssen einen gleichlangen Ersatzdienst in einer gemeinnützigen Organisation ableisten (Sozialdienst), ansonsten droht ihnen eine zweijährige Haftstrafe. Im Falle einer schweren Behinderung, Erkrankung oder Verletzung sowie einer Elternschaft erfolgt in der Regel eine Befreiung von beiden Diensten. Bei einem Studium oder einer Ausbildung kann der Wehrdienst nach dem Abschluss dessen wahrgenommen werden. Aufgrund der beschränkten Mittel des Bundes liegt der Fokus des bündischen Militärs mehr auf Qualität statt auf Quantität, zudem erwirbt man häufig ausgedientes Militärgerät anderer Staaten (überwiegend von IADN-Partnern) und lässt dieses von den Militärtechnikern umbauen und modernisieren. Dadurch können die Ausgaben für Ausrüstung deutlich verringert werden. Da die Landesfläche des Bundes fast ausschließlich aus urbanen Gebieten besteht, ist das Militär auf den Häuserkampf spezialisiert und zählt in dieser Art von Kampf zu den weltweiten Spitzenreitern. Über atomare, biologische oder chemische Waffen verfügen die Verteidigungsstreitkräfte des Bundes nicht, der Besitz und Einsatz dieser wird zudem geächtet.

  • Oberbefehlshaber: Staatspräsident
  • Aktive Soldaten: 82.500 (2520)
  • Reserve: 95.000 (2520)
  • Wehrtauglichkeit: 18 Jahre

Heer

Das Heer verfügt über 60.000 (45.000 Wehrpflichtige) aktive Soldaten sowie ca. 185.000 Reservisten. Die Ausrüstung besteht aus 165 Kampfpanzern, 350 leichten Panzern, 65 Radpanzern, 165 gepanzerten Geländewagen, 25 Spähpanzern, 200 Schützenpanzern, 1.250 Mannschaftstransportpanzern, 15 Panzerhaubitzen sowie 650 Panzerbüchsen. Das Heer verfügt über zwei Spezialeinheiten, das Esa-Kommando (Kampfretter) und das Mido-Kommando (Spezialkampfkommando).

Marine

Die Marine verfügt über 6.500 aktive Soldaten (davon 2.500 Wehrpflichtige) und 6.000 Reservisten. Sie betreibt 8 U-Boote, 6 Stealth-Fregatten, 8 Stealth-Korvetten, 26 Schnellboote, 16 Küstenwachboote, 8 Minenräumboote, 8 Landungsschiffe und ein Luftkissenboot. Die Marine verfügt über zwei Spezialeinheiten, das Gesa-Kommando (Kampfschwimmer) und das Nado-Kommando (Sonderkommando-Marine).

Luftwaffe

Die Luftwaffe verfügt über 16.000 aktive Soldaten. Sie betreibt 95 Kampfflugzeuge, 15 Aufklärungsflugzeuge, 15 Tank- und Transportflugzeuge, 45 Trainingsflugzeuge, 65 Hubschrauber sowie 15 unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen). Die Luftwaffe verfügt über eine Spezialeinheit, das Faro-Kommando (Sonderkommando Luft).

Nachrichtendienste

Talh hiqt mo hocr/Føderale Nystasbyrå (THMH/FN)

Der THMH/FN ist der Auslandsnachrichtendienst des Bundes. Er verfügt über 365 Angestellte und hat seinen Sitz in Lucziga-Aguresz, unterstellt ist er dem Komissariat für Äußeres.

Aufgaben des Dienstes sind:

  • Unterstützung von Militär- und Staatenbündnissen, an denen er Bund beteiligt ist (IADN und Balmanischer Bund)
  • Analyse und Abwehr des international agierenden Terrorismus
  • Sammlung von Informationen, die Länder übergreifende Umweltprobleme betreffen
  • Sammlung von Information über Massenvernichtungswaffen
  • Zerstörung von Anlagen, mit denen solche Waffen hergestellt werden können
  • Überwachung von Verträgen zur internationalen Rüstungskontrolle

Talh Hawr/Føderale Säkerhet (TH/FS)

Der TH/FS ist der Inlandsnachrichtendienst des Bundes. Er verfügt über 225 Angestellte und hat seinen Sitz in Lucziga-Aguresz, unterstellt ist er dem Komissariat für Justiz. Er darf keine V-Männer einsetzen und muss für tätliche Eingriffe mit der Bundespolizei kooperieren.

Aufgaben des Dienstes sind:

  • Spionageabwehr
  • Terrorismusabwehr
  • Bekämpfung des organisierten Verbrechens
  • Extremismusbekämpfung
  • Cyberabwehr und Sabotagebekämpfung
  • Personenschutz für Personen des politischen Lebens
  • Sicherheitsüberprüfungen in der Politik

Talh Tkulm Hawr/Føderale Militær Säkerhet (TTH/FMS)

Der TTH/FMS ist der Militärnachrichtendienst des Bundes. Er verfügt über 135 Angestellte und hat seinen Sitz in Gervisingen, unterstellt ist er dem Komissariat für Verteidigung.

Aufgaben des Dienstes sind:

  • Spionage- und Sabotageabwehr innerhalb des Militärs
  • Terrorismusabwehr und Extremismusbekämpfung innerhalb des Militärs
  • Militärische Aufklärung und Analyse
  • Militärische Cyberabwehr
  • Sicherheitsüberprüfungen bei Soldaten und Offizieren

Wirtschaft

Währung

Die Währung des Bundes ist seit seiner Gründung der Brisk (₿), der wiederum in 100 Cebrisk unterteilt ist. Für die Geld- und Währungspolitik des Bundes ist die Bundeszentralbank in Lucziga-Aguresz verantwortlich. Neben dem Brisk sind der Balm und der Rèm gängige Währungen, die in vielen Geschäften als Zahlungsmittel verwendet werden können.

Allgemein

Der Bund ist eine soziale Marktwirtschaft und eine der kleinsten Volkswirtschaften auf Ultos, mit einem durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt von 87.840 ₿ (76.421 Balm) pro Kopf. Aufgrund der extrem hohen Urbanisierungsrate des Bundes sowie der geringen Fläche ist die Zahl der Beschäftigten im Primärsektor außergewöhnlich niedrig (weniger als 1% aller Beschäftigten). Dominierende Branchen sind die Nahrungsmittelindustrie, die Wasserstoffindustrie, der Fisch- und Walfang, der Maschinen- und Schiffsbau, die chemische Industrie und die IT- und Telekommunikationsbranche. Wichtigster Finanzhandelsplatz und Börsenstandort ist Lucziga-Aguresz. Die Wirtschaft des Landes ist außerordentlich stark auf den Handel mit anderen Nationen angewiesen, da es im Inland nur einen kleinen Absatzmarkt und kaum Ressourcen gibt. Der Bund gilt deshalb traditionell als antiprotektionistisch und als ein Verfechter des Freihandels.

Die zwölf größten Unternehmen des Landes sind im bedeutendsten bündischen Aktienindex, dem BBX aufgeführt.

Wirtschaftssektoren des Bundes Freier Städte
Sektor Anteil am BIP Anteil der Erwerbstätigen
Primärer Sektor 0,6% 1,1%
Sekundärer Sektor 21,6% 24,3%
Tertiärer Sektor 77,8% 74,6%

Infrastruktur

Straßenverkehr

Schienenverkehr

Luft- und Raumfahrt

Der Bund Freier Städte betreibt kein eigenes Raumfahrtprogramm, da dieses für einen solch kleinen Staat nicht finanzierbar wäre. Man ist aber mit einer eigenen Raumfahrtagentur über den Balmanischen Bund am Bålmske Lîdeng ef Øvreskejn-Färeng (BLØF) und somit auch an dessen Raumfahrtprogramm beteiligt.

Energie

Die Energieversorgung des Bundes basiert hauptsächlich auf erneuerbaren Energien wie Solas-, Wasser. und Windenergie und der Verbrennung von erneuerbaren Wasserstoff. Mit Wasserstoff werden auch Überschüsse beider Stromerzeugung gespeichert und für mögliche Engpässe bereitgehalten. Auf Kernspaltung wird vollkommen verzichtet, da die Folgen eines möglichen Unfalls aufgrund der hohen Urbanisierungsrate des Landes verheerend wären. Die aktuelle Stromerzeugung teilt sich (Stand: 2519) wie folgt auf:

  • 44,8% Windenergie
  • 28,4% Wasserstoff
  • 21,6% Solasenergie
  • 5,2% Sonstige

Gesellschaft

Bildung

Der Bund hat als Industrienation einen hohen Bildungsgrad. Die Alphabetisierungsrate lag 2519 bei 99,93% und ist damit eine der höchsten weltweit. Der Bildungsetat ist mit 4,8% des Bruttoinlandsprodukts relativ hoch.

Primär und Sekundarstufe

Bildungssystem des Bundes Freier Städte
Akademisch Berufsbildend Alter
Demal Berufsleben  
Opet
Mester
Edukas Fachhochschule Berufsleben
Oberschulabschluss Berufsfachschule 18–19
Oberschule 17
16
Grundschule 15
14
13
12
11
10
9
8
7–8
Vorschule 6–7

Es besteht eine 10 jährige Schulpflicht (mit Vorschule). Die Einschulung in die Einheitsschule erfolgt meist im Alter von 6-7 Jahren, je nach individueller Reife, die von den Betreuern der Vorschule eingestuft wird. Von der 1. bis zur 9. Klasse werden aller Schüler gemeinsam in der Grundschule unterrichtet. Nach der 9. Klasse erhalten alle Absolventen den ersten Schulabschluss, die so genannte "Grundreife", diese qualifiziert zum Besuch der 3-jährige Oberschule, die in der Regel mit dem Oberschulabschluss beendet wird, oder der ebenfalls dreijährige Berufsfachschule, die zur so genannten "Gehobenen Reife" führt. Anschließend besteht die Möglichkeit des Besuchs einer Universität (nur mit Oberschulabschluss) oder einer Fachhochschule. An den Universitäten können vier verschiedenen akademische Titel erlangt werden, der Edukas, der einen erfolgreichen Studienabschluss bescheinigt, der Mester, welcher eine Forschungstätigkeit ermöglicht, der Opet, welcher eine Lehrerlaubnis für Schulen und Hochschulen erteilt sowie den Demal, den höchstmöglichen akademischen Titel für den neben dem Studium zusätzlich eine Demalarbeit verfasst werden muss. Der Demal berechtigt zudem zum Tragen des Namensvorsatzes Dl. mit angehängter Fachrichtung.

Unterrichtsfächer

Ab der 5. Klasse

  • Biologie
  • Chemie
  • Physik
  • Geographie
  • Geschichte
  • Politik

Ab der 7. Klasse

  • Astronomie
  • Hauswirtschaft
  • Lebensvorbereitung
  • Ultan
  • Wirtschaft

Ab der 9. Klasse

Universitäten und Hochschulen

Der Bund verfügt zur Zeit über 16 Universitäten, sowie über 9 weitere staatliche Hochschulen. Staatliche Universitäten und Hochschulen werden von der Bildungskonferenz betrieben, Freie Universitäten werden von staatlichen Stiftungen, theologische Hochschulen von den Religionsgemeinschaften und alle anderen Universitäten direkt von den Städten betrieben. An allen Universitäten und Hochschulen des Landes wird zweisprachig gelehrt, in Kanabisch und in Paramurisch.

Universitäten:

  • Staatliche Universität Lucziga-Aguresz (SULA) - Mit 65.000 Studenten die größte Universität des Bundes, erfügt über eine Universitätsklinik, die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Technische Universität Lucziga-Aguresz (TULA)
  • Universität Sebeck (US) - Die älteste Universität des Bundes und bekannt für ihre Literatur- und kunstwissenschaftlichen Fakultäten, die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Technische Universität Metalurhg (TUM) - Betreibt eine der weltweit größten Fakultäten für Materialforschung und Ingenieurswissenschaften, die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Chronistische Universität Linnetas (CUL) - Chronistisch-theologische Hochschule.
  • Technische Universität Linnetas (TUL) - Die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Technische Universität Telosh (TUT) - Die Rammballmannschaft spielt in der Zweiten Universitätsliga.
  • Universität Gervisingen (UG) - Spezialisiert auf Brauwesen und Lebensmittelchemie, die Rammballmannschaft spielt in der Zweiten Universitätsliga.
  • Universität für Umwelt- und Biowissenschaften Cerastan (UUBC) - Bekannt für ihre Forschungen zur Genetik von Nutzpflanzen sowie für Neuzüchtungen von Getreide. Die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Freie Universität Salinn (FUS) - Die Rammballmannschaft spielt in der Ersten Universitätsliga.
  • Karl-Kaspar-Universität Median (KKUM) - Nach dem Mediziner Karl Kaspar benannt, verfügt über eine Universitätsklinik, für ihre Agrarforschung bekannt.
  • Erko-Janes-Universität Lingan (EJUL) - Nach dem Philosophen und Mäzen der Universität, Erko Janes benannt, die Rammballmannschaft spielt in der Zweiten Universitätsliga.
  • Universität Herbils (UH) - Verfügt über eine Universitätsklinik, die Rammballmannschaft spielt in der Zweiten Universitätsliga.
  • Freie Universität Piscuretz (FUP) - Die Rammballmannschaft spielt in der Zweiten Universitätsliga.
  • Halloistische Universität Gervisingen (HUG) - Die größte theologische Hochschule des Bundes.
  • Xyllabisch-Orthodoxe Universität Lingan (XOU) - Halloistisch-theologische Hochschule mit xyllabisch-orthodoxer Konfessionsprägung.

Die staatlichen Hochschulen werden vollständig vom Bund finanziert, Studiengebühren existieren nur für Gaststudenten aus anderen Ländern. Alle Studenten können beim Sozialamt ihrer Heimatstadt Studentenhilfe beantragen, die Höhe diese finanziellen Hilfe ist je nach Stadt unterschiedlich.

Kultur

Küche

Die bündische Küche lässt sich grob in zwei Bereiche gliedern. Zum einen gibt es die Küche der karpatischen Städte, die hauptsächlich auf Fisch, Gemüse und Meeresfrüchten basiert, zum anderen gibt es die Küche der balmanischen Städte, die etwas fleischlastiger und vor allem in der nördlicheren Städten wie Lingan ärmer an Gemüse ist. Kontinentübergreifendes Merkmal der Küche ist die scharfe Würzung der Speisen.

Gerichte

  • Boyumhering - Sauer eingelegte Filets des Südseeherings

Getränke

  • Bier Gervisinger Brauart - Untergäriges Bier mit erhöhten Hopfengehalt
  • Olina - Spirituose auf Pellkartoffel-Basis

Sport

Die populärste Sportart im Bund ist Rammball, die Rammball-Nationalmannschaft des Bundes ist dreifacher Davokarpatienmeister und seit der Rammball-WM 2520 amtierender Weltmeister. Auf Vereinsebene ist die zwölf Mannschaften umfassende Rammball-Bundesliga der höchste Wettbewerb. Neben dem Rammball sind auch der Schwimmsport, der Segelsport und der Surfsport sehr beliebt.

Rammball-Bundesliga
Logo Verein Sitz Stadion Kapazität
RLMH Hcewth LA (RC Karpaten LA) Lucziga-Aguresz Qéwr-Cwathr (Zentralstadion) 65.000
Sebeck SK (Sebecker SC) Sebeck Kyster-Arena Sebeck (Küsten-Arena Sebeck) 45.000
RK Metalurhg 08 (RC Metalurhg 08) Metalurhg Røykebukta-Stadion (Rauchbucht-Stadion) 40.000
CLMH Sxewr Linnetas (SC Freundschaft Linnetas) Linnetas Sxewr-Ctha (Freundschafts-Arena) 36.000
RK Arsenal Telosh (RC Arsenal Telosh) Telosh Arsenal-Arena (Arsenal-Arena) 35.000
RK Gervisingen 05 (RC Gervisingen 05) Gervisingen Gamle-Park-Stadion (Altes Parkstadion) 28.000
Cowx-Qhra Cerastan (Goldener Kranz Cerastan) Cerastan Cowx Qartx (Goldener Park) 26.000
RLMH Naqr Median (RC Flora Median) Median Shronx-Cwathr (Grünes Stadion) 24.000
1. CLMH Salinn (1. SC Salinn) Salinn Hlakq-Mta-Ctha (Salzberg-Arena) 22.000
SK Lingan 57 (SC Lingan 57) Lingan Skog-Stadion (Waldstadion) 18.000
RLMH Qhes-Shron Herbils (RC Weiß-Grün Herbils) Herbils Qhes-Shron-Qartx (Weiß-Grün-Park) 16.000
RK Piscuretz 04 (RC Piscuretz 04) Piscuretz Storm-Stadion (Sturm-Stadion) 14.000

Navigation

Mitgliedsstaaten der IADN

FRNX Flagge.png FRNXFlag 01.png SFHLR Flagge S.png HLRRXO Flagge S.png RXORTO Flagge S.png RTOFlagge URB.png URBKRG Flagge.png KRGFlagge Torvelåg.png KTOFlagge Allmeeren.png FAMRNM Flagge S.png RNMFlagge Neu Knossos.png NKRFlagKGL.png KGLFlagge VSN.png VSNFlaggeOspor.png OSP
Nationalflagge DZR.png DZRBFS1.png BFSFlagge Marator.png RVM

Staaten auf Altmeerland

BFS1.png BFSFlagge-dfup.png DFUPFlagge Allmeeren.png FAMFlagge Torvelåg.png KTO

Staaten in Balmanien

BFS1.png BFSFRNX Flagge.png FRNXFlagge Kanabien.png KRK

Staaten auf den nördlichen und zentralen Karpatischen Inseln

AKU-Flagge.png AKUBFS1.png BFSParamur Flagge.png EHPFlaggeHeas.png HGSFlagge IRN.png IRNFlag-anders-rosenstiel.jpg KARKU Flagge.png KULBR-Flagge.png LBRFlagge Marator.png RVMFlagge norbok.png RVNStanislavien Flagge.png SNLFlagge Skythea.png SKYFlag-yantan.jpg YAN