Politischer Murabismus

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Als Politischen Murabismus, auch als Murabozentrismus bezeichnet, nicht zu verwechseln mit dem Murabismus, wird eine Ideologie bezeichnet, die die Identifizierung und Solidarisierung aller Murabier anstrebt. Sie gliedert sich in zwei Typologien, den Nationalmurabismus und den Sozialmurabismus.

Geschichte

Der Politische Murabismus entstammt der Unzufriedenheit über die Kolonialmächte in Murabien, die sich Anfang des 22. Jahrhunderts in Teilen Murabiens verbreitete. Davon inspiriert entwickelte der hamarische Kaufmann und Kapitän Francesco Martínez den Politischen Murabismus in Form von mehreren hundert Thesen, die er in seiner Wahlheimat Singollo an die Türen des dortigen Aporismus-Kelches hämmerte, was bei der Obrigkeit allerdings auf Missfallen stieß und zu seiner Verbannung aus der Stadt führte.

Francesco Martínez hämmert seine Thesen des Politischen Murabismus an die Türen des Aporismus-Kelches in Singollo. Hier die Darstellung eines unbekannten zeitgenössischen Künstlers

Der Politische Murabismus ist in seinen verschiedenen Ausführungen eng mit der Geschichte der Hamarischen Republik verknüpft, wobei während zwei diktatorischen und teilweise unmenschlichen Regimen vor allem seine negativen Seiten zum Ausfruck kamen.

Idee

Kernidee ist, dass Murabien trotz seiner Rolle als Wiege der Menschheit zu Unrecht als tabula rasa behandelt wurde und wird. Als Beleg dafür gelten die Kolonien und Überseegebiete von balmanischen und astolischen Nationen wie Lusslien, Torassia und Torunien. Die Bevölkerung dieser Gebiete muss sich laut dem Politischen Murabismus erheben und sich von den Fremdherrschern befreien, erst danach könne Murabien zu seiner alten Blüte zurückkehren und seinen angestammten Platz in der Welt einnehmen. Die weitere Ausgestaltung der Ideologie unterscheidet sich teilweise stark, wobei diese verschiedenen Strömungen unter den Begriffen Nationalmurabismus und Sozialmurabismus zusammengefasst werden.

Ziele

Folgende Ziele werden von murabistischen Gruppen und Parteien vertreten, wobei über die genaue Erreichung und Definition der Ziele deutlich verschiedene Auffassungen existieren.

Allgemeine Ziele:

  • Überwindung und Bekämpfung des Kolonialismus in Murabien
  • Bildung souveräner murabischer Staaten ohne imperialistische Einflüsse
  • Bewahrung und Betonung der murabischen Kultur und der murabischen Traditionen

Nationalmurabistische Ziele:

  • Politische, wirtschaftliche und kulturelle Expansion murabischer Staaten auf andere Kontinente
  • Schutz vor der Bevölkerung vor außermurabischen Einflüssen
  • Vergeltung für den in der Kolonialzeit erlittenen Schmach
  • Annäherung an das Idealbild der Haczinen (Moderne Haczinen)

Sozialmurabistische Ziele:

  • Ein Zusammenschluss aller murabischen Staaten zum Erhalt der politischen Souveränität
  • Die Überwindung des Materialismus und des Kapitalismus
  • Enteignung aller Kolonialprofiteure
  • Verdrängung der Haczinen und ihrer traditionellen Lebensweise (Haczinen als anti-soziale, konterrevolutionäre Volksgruppe)