Sergej Maipaipa

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Sergej Maipaipa
Geburtsdatum 15.11.2457
Nationalität KU Flagge.png Karpatische Union
Tätigkeit Unternehmer


Sergej Maipaipa, gelegentlich in der mnesischen Schreibweise des Namens, Sèrgeihh Màippaippà, ist ein Multimilliardär, welcher als Spekulant und Banker durch Investitionen in verschiedene große Unternehmen ultosweit reich geworden ist. Mit einem Vermögen im zwei- oder dreistelligen Milliardenbereich (in Rèm) gehört er mindestens zu den fünf reichsten Personen auf Ultos. Jedoch kann seine Platzierung nicht genau bestimmt werden, da Maipaipa seine Einkünfte nicht veröffentlicht. Einigen Menschen gilt Maipaipa als großer Wohltäter, anderen als ruchloser Spekulant und Unterstützer von Diktaturen. Er ist Bürger sowohl der Karpatischen Union als auch Torassias.

Leben

Maipaipa wurde 2457 in Urania geboren. Sein Vater Rlùkka Maipaipa, ein wichtiger Reeder, entstammt einer ursprünglich altmeerländischen Familie, gehörte aber bereits zur fünften in Urania geborenen Generation. Sergej Maipaipas Mutter, Evgeniya Jeskoevna Maipaipa, geb. Derevnev, ist Torassin.

Maipaipa hatte bereits eine luxuriöse Kindheit. Er wurde von seinen Eltern an eine berühmte Privatschule geschickt. Dort jedoch fiel er wegen schlechten Benehmens auf. Wegen anfänglich schlechter Leistungen blieb er zweimal sitzen, konnte später jedoch ein Schuljahr überspringen. Kurz vor seiner Reifeprüfung wäre er wegen Drogenmissbrauchs fast der Schule verwiesen worden, dies wurde jedoch in letzter Minute unterbunden.

2476 trat er das Studium der Ökonomie an. Ein Jahr später flog Maipaipa bei Kokainhandel auf. Er wurde exmatrikuliert und floh, um einer Verhaftung zu entgehen, mit einem privaten Schiff seines Vaters nach Torassia. Dort erhielt er, vermutlich auf Bemühungen seines Vaters und seiner Mutter hin, sofort beim Einlaufen in den Hafen von Chavaron die torassische Staatsbürgerschaft. Somit musste er nicht an die Karpatische Union ausgeliefert werden. Drei Jahre verbrachte Maipaipa bei den Eltern seiner Mutter in Byeleno. In dieser Zeit baute er, mit der Unterstützung seines Vaters eine eigene Reederei auf. Er erweiterte diese um einige Flugzeuge und setzte so seine eigene Airline in Betrieb.

Maipaipa zog anschließend für zwei Jahre nach Khazara. Um ein Startkapital als Investment-Banker zu erlangen, verkaufte er seine gut funktionierende Airline an Gressele Eli Ońxudesali. Sein Vermögen vermehrte sich durch geschickten An- und Verkauf von Aktien diverser Firmen (vorrangig Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen) rasant, bereits 2485 besaß er Aktien und Immobilien im Wert von 10 Millionen Rèm. 2482 kehrte er nach Urania zurück, nachdem seine Tat verjährt war. Maipaipa hatte öffentliche Berühmtheit erlangt, in einer Talkshow schwor er dem Verbrechen ab:

"In meinen jungen Jahren wäre ich fast auf die schiefe Bahn geraten. Nur der Strenge meines Vaters und der Nachsicht meiner Mutter verdanke ich es, dass aus mir ein geläuterter Mensch geworden ist. Geläutert, ja, denn ich will mich nicht mehr über die Gesetze eines Staates, den ich liebe, hinwegsetzen. Ja, ich liebe Luxus, ich liebe Ruhm - aber jetzt weiß ich, wie man Luxus und Ruhm gewinnt, ohne Menschen zu schaden, ich weiß, wie man reich wird und dabei Menschen nützen kann, das ist mein Weg."
Sergej Maipaipa 2482

In den folgenden Jahren vergrößerte Maipaipa sein Vermögen stetig. 2485 war er bereits Milliardär. 2499 übernahm er die Reederei seines Vaters, welche zu diesem Zeitpunkt bereits nur 2% seines eigenen Vermögens ausmachte.

2489 heiratete Maipaipa die gleichaltrige Bàtio Rletnnekèpihh. Diese ließ sich zwei Jahre später scheiden, nachdem eine Affäre bekannt wurde. 2496 heiratete Maipaipa die 19-jährige Mnekassì Ùttibas. Aus der Ehe gingen zwei Töchter, Ettio (*2500) und Salttì (*2502) hervor.

Maipaipa war anfangs öffentlich ständig präsent und galt als charismatische Kraft, ein gern gesehener Gast in Talkshows in der KU, Paramur und Torassia. Im Laufe der neunziger Jahre jedoch zog er sich immer weiter aus der Öffentlichkeit zurück. Das letzte Mal war er allgemein Präsent, als er 2510 wegen Kokainkonsum auf seiner Privatjacht, 2km von der Küste der KU entfernt, in Gegenwart mehrerer Prostituierter verhaftet wurde. Die von Komissar Làkkipff dé Sobbèlt durchgeführte Verhaftung war ein spetakulärer Coup, der über ein Jahr vorbereitet wurde. 24 Stunden später wurde Maipaipa gegen eine Kaution von 10 Millionen Rèm auf freien Fuß gesetzt. Er lobte die Arbeit dé Sòbbelts öffentlich und setzte sich für dessen Beförderung ein. Nach eigenen Angaben stellte Maipaipa den Drogenkonsum komplett ein.

In Torassia hingegen erfreut sich der Multimilliardär ungebrochener Beliebtheit. Er propagiert regelmäßig in Talkshows seine Vision einer "panrythanischen Union".

Maipaipas Muttersprache ist Mnesisch und Torassisch (dieses spricht er mit einem nördlichen Dialekt). Paramurisch beherrscht er auf muttersprachlichem Niveau. Daneben hat er Kenntnisse im Svalesischen. Der Milliardär identifiziert sich sowohl als Karpate als auch als Torasse. Er gilt als enger Freund Jesko Svasalnys.

Tätigkeit

Wirtschaftlich tätig ist Maipaipa in diversen Bereichen. So in der Schiff- und Luftfahrt (er besitzt mehrere Reedereien und große Anteile an Almaero und Gressele Eli Ońxudesali, der Rüstungsindustrie (Anteile an Almatek), Rohstoffabbau und Energie (Maipaipa gehört zum Vorstand der UrKom) im IT-Sektor usw. Auch am Bauwesen nimmt Maipaipa teil. Seine Firma Stroyniki entwickelte ein eigenes, vorrangig gewinnorientiertes städtebauliches Konzept und errichtete ganze Viertel u.a. in Bäsch, Urania, Khazara, Aliphatopol. Er vergaß nie, eine Statue von sich auf die zentralen Plätze dieser Viertel zu stellen.

Auch soziale Projekte hat Maipaipa in Angriff genommen. Einerseits bezeichnet er die Bauunternehmungen von "Stroyniki" als soziales Engagement, andererseits spendet er regelmäßig Millionen- oder gar Milliardenbeträge an diverse Hilforganisationen, vorrangig in der KU, Torassia und der URB.

Jedoch wird sein Tun kritisch beäugt. Oft führt er Projekte in Ländern mit repressiven oder korrupten Regimen durch. Zudem unterstützte er mit (für ihn selbst lukrativen) Krediten diverse zweifelhafte oder offen diktatorische Regierungen, so das Goll-Regime in der DVD, Boronius Babbot in der IRB, Migrom XI in Tegrim usw. Dabei fällt auf, dass er sich oft mit zwei gegnerischen Seiten gutzustellen weiß, beiden Kredite gewährt oder gar Waffen liefert und auf diese Weise doppelten Gewinn macht. Dies ist z.B. der Fall im Konflikt Paramurs und Tegrims um die Inseln der neuen Unschuld, den Spannungen zwischen letzterem Staat und dem Kaiserreich Groß Jennitia sowie dem Konflikt zwischen der IRB und der EBR. Zuletzt wurde auch seine lobbyistische Tätigkeit in der FRNX von torunischen Politikern scharf kritisiert.

Der Journalist Etta Rnakpàmer, dessen Dokumentationsfilm "Das System Maipaipa" 2516 erschien, formulierte dies einmal so:

" Maipaipa bricht nie das Gesetz, es sei denn im Privatleben beim Genuss von Kokain. Die Gesetze jedoch, die er befolgt, derer er sich bedient und die er durch geschickte Lobbyarbeit mitschreibt, sind oft moralisch mehr als fragwürdig. Unzweifelhaft gehören zu seinen Freunden einige der verwerflichsten Diktatoren dieses Planeten. Maipaipas Geschäfte sind legal, Maipaipa selbst ist genial - aber gewissenlos."
Etta Rnakpàmer