Aschengrippe

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Die Aschengrippe oder ASCH-20 (benannt nach der südgaffdischen Stadt Aschenfeld) ist eine Viruserkrankung. Sie wurde erstmals 2520 in Aschenfeld beschrieben. Sie ist eine "Weiterentwicklung" der Murabischen Grippe MURAB-18.

Geschichte

Das Aschengrippe-Virus trat erstmals am 15.3.2520 im südgaffdischen Aschenfeld auf, wo der dortige Bürgermeister Kartburg nach einem dreitägigen Krankenhaus-Aufenthalt an der Krankheit verstarb. Von Graufurd aus verbreitete sich das Vius nach Taylon und Nygarde, wo zwanzig bzw. sechs Infizierte festgestellt wurden, 50 bzw. 30 Personen mussten sich in Quarantäne begeben (Stand: 26.3.2520). Nach einem Staatsbesuch für eine Nachbesprechung des Bündisch-Ostastolischen Freihandelsabkommen infizierten sich der bündische Außenkomissar Simen Looke-Harmer und der Wirtschaftskomissar Carl B. Kalda mit dem Virus, woraufhin sich der Komissionspräsident und alle Komissare in Quarantäne begeben mussten, die Regierungsgeschäfte übernahm eine vom Präsidenten und vom Parlament ausgewählte Expertenregierung. In Graufurd wurden rund 50 Infektionen festgestellt. Am 25.3.2520 wurde eine Task-Force aus internationalen Wissenschaftlern an der Unionsuniversität in Taylon-Vilée eingerichtet, an dieser ist unter anderem der renommierte bündische Virologe Prof. Dl. Kristian Drøsten beteiligt. In der UAF wurde am 26.3.2520 das Angarato Space-Center isoliert, das Unionsherzogtum Taylon erklärte Graufurd zum Risikogebiet und der Freistaat Lagland untersagte die Einreise aus betroffenen Ländern. Am gleichen Tag tagte eine Regierungspressekonferenz in Pahragrau. Dort arbeitet man fest mit dem Richarde le Sains-Institut zusammen.

Ursache und Krankheitsentstehung

Auslöser der Erkrankung ist ein vom ancalischen Rongon Koin-Institut (RKI) in Thylruna ASCH-RiV getauften Erreger, das erstmals am 22.3.2520 in Aschenfeld identifiziert wurde. Prof. Dr. Aleb Biramen, der Leiter des Instituts, vermutet einen Zusammenhang der Aschengrippe mit dem Ribovirus Murab-18, dem Auslöser der Murabischen Grippe, die 2518 ultosweit hundertausende Tote forderte. Haczinen scheinen eine Immunität gegen das Virus aufzuweisen.

Symptome

Bisher bekannte Symptome sind hohes Fieber, Schnupfen, Schmerzen im Mittel- und Unterbauch sowie Erschöpfung und Abgeschlagenheit. In schweren Fällen wurden zudem verschiedene Entzündungen im Körper festgestellt.

Behandlung

Eine gezielte Behandlung ist derzeit nicht möglich, ancalische Wissenschaftler arbeiten aber zurzeit an einer Erweiterung des für das im Zuge der Murabischen Grippe entwickelten Breitband-Virostatikums AVILOXforte.

Erste Erkenntnisse zum Thema „Aschengrippe“

Was ist das überhaupt für ein Virus?

Der Erreger der Aschengrippe ist ein Grippevirus vom Typ Ribovirus GRIVI-3. Die GRIVI-3-Viren werden anhand zwei bestimmter Oberflächenmerkmale (Hämagglutinin und Neuraminidase) in verschiedene Untergruppen (Subtypen) eingeteilt. Das Aschengrippe-Virus ASCH-20 gehört zum Subtyp ASCH-RiV.

Welche Symptome verursacht die Aschengrippe?

Die Symptome sind im Prinzip die selben wie bei jeder anderen Grippe: Dazu zählen unter anderem Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und Halsschmerzen. Ein Teil der Patienten litt auch unter Erbrechen oder Durchfall.

Wer ist besonders betroffen?

Nach bisherigen Erkenntnissen sind besonders Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren von der Aschengrippe betroffen. Das heißt nicht, dass Frauen oder Personen anderer Altersgruppen sich nicht anstecken können.

Wie kann man sich anstecken?

Wie jede andere Grippe wird auch die Aschengrippe über eine Tröpfcheninfektion übertragen. Hustet oder niest eine infizierte Person, gelangen kleinste Tröpfchen, die Viren enthalten können, in die Luft. Atmet ein anderer Mensch diese ein oder kommt er in direkten Kontakt damit, ist eine Infektion möglich. Auch über Gegenstände, die mit virushaltigem Sekret verschmutzt sind, können die Erreger auf die Hände und bei anschließendem Kontakt mit der eigenen Schleimhaut, beispielsweise von Mund und Nase, in den Körper gelangen.

Wie kann man sich gegen die Aschengrippe schützen?

Allgemeine Hygienemaßnahmen können die Wahrscheinlichkeit einer Infektion verringern. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig gründlich mit Seife und Wasser und vergessen Sie dabei auch die Fingerkuppen und Fingerzwischenräume nicht. Insbesondere nach dem Toilettengang und vor jedem Essen sollten Sie die Hände reinigen. Ist keine Waschgelegenheit erreichbar, können unter Umständen Desinfektionsmittel zur Händehygiene sinnvoll sein. Ob diese auch gegen Grippeviren wirken, können Sie auf der Verpackung nachlesen oder in der Apotheke erfragen. Schwieriger umzusetzen ist meist der Rat, Menschenansammlungen zu meiden, anderen Personen nicht die Hand zu geben und sich selbst möglichst selten mit den Fingern an Mund, Nase und Augen zu fassen.

Die jährliche Grippeimpfung bietet insbesondere für Risikopersonen einen zusätzlichen Schutz. Wie in den Vorjahren enthält der Grippeimpfstoff AVILOXforte unter anderem Bestandteile des Virus, das 2518 die Pandemie auslöste.

Was tun, wenn man meint sich infiziert zu haben?

Den Kontakt zu anderen Menschen meiden. Insbesondere bei starken oder unklaren Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Er kann die Diagnose stellen sowie gegebenenfalls Medikamente verordnen und den Betroffenen krankschreiben. Denn kranke Personen sollten nicht zur Arbeit gehen. Wer husten oder niesen muss, sollte dabei nicht die Hand, sondern den Ärmel vorhalten. Erkältete Personen sollten Einmaltaschentücher verwenden und diese nach der Benutzung direkt entsorgen. Ist Kontakt zu anderen Menschen nicht zu vermeiden, kann es unter Umständen sinnvoll sein, eine Hygienemaske zu tragen, um die Umgebung vor einer Infektion zu schützen.

Wann sind Medikamente sinnvoll?

Medikamente gegen Grippe sind verschreibungspflichtig. Eine Behandlung damit sollte sehr rasch – innerhalb von 48 Stunden nach Einsetzen der ersten Symptome – beginnen. Medikamente werden empfohlen, wenn ein schwerer Verlauf der Grippe vermutet wird oder ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf besteht. Der Arzt kann nach der Diagnose gegebenenfalls die entsprechenden Medikamente verordnen. Die sogenannten Neuraminidasehemmer Oseltamivir und Zanamivir sollen die Vermehrung des Virus im Körper bremsen. Wie groß der Nutzen der Medikamente ist, ist umstritten. Eine aktuelle Analyse des Rongon Koin-Institutes kam zu dem Ergebnis, dass sie die Dauer der Grippesymptome zwar leicht verkürzen können. Es gebe aber derzeit keine Belege dafür, dass zum Beispiel das Medikament AVILOXforte schwere Komplikationen und Gesundhauseinweisungen reduzieren kann. Möglicherweise müssen Vorteile und mögliche Nachteile nun neu bewertet werden.

Wem wird die Impfung empfohlen?

2518 konnte man sich gegen die Murabische Grippe impfen lassen. In den darauffolgenden Jahren wurde der Erreger der Murabischen Grippe jeweils in den saisonal gemäß Viruslage aktualisierten Impfstoffen gegen Influenza (zum Beispiel AVILOXforte) berücksichtigt. Eine separate Impfung war damit nicht mehr notwendig. Für Personen, die sich schützen wollen, genügt die normale Schutzimpfung gegen Influenza. Das RKI empfiehlt diese Impfung unter anderem für folgende Gruppen:

  • Menschen über 60 Jahre
  • Personen, die an bestimmten chronischen Krankheiten leiden (zum Beispiel gewisse chronische Krankheiten der Atemwege, der Niere, Leber, des Stoffwechsels oder des Herz-Kreislaufsystems)
  • Medizinisches Personal (zum Beispiel Ärzte, Gesundschwestern, ...) mit Patientenkontakt sowie Personal und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, unter bestimmten Bedingungen auch schon früher

Professor Dr. Aleb Biramen vom RKI empfiehlt: "Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arzt, ob er eine Impfung für Sie für ratsam hält!"