Eiserne Republik

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Eiserne Republik
Einwohner 6,1 Mio.
Hauptstadt Bestiara
Amtssprache Tumugisch, Enèbi
Gründung 2457
Staatsform Föderale Republik
Regierungsform Direktorialsystem
Telefonvorwahl +521
Währung Karpatischer Ötti

Die Eiserne Republik ist ein Staat in den zentralen Karpaten, auf der Heuinsel gelegen.

Geographie

Die Eiserne Republik grenzt im Westen an das Herzogtum Heas. Weitere Landgrenzen hat es nicht. An zwei Meerengen reicht es dicht an die Ludwig-Bern-Republik und an das Erzherzogtum Paramur heran.

Im Norden ist es vom Großen Nordwasser begrenzt, im Süden von der Kleinen Qash.

Das Relief ist eher flach, nur im Norden erhebt sich das Mittelgebirge Nelgud.

Der wichtigste Fluss ist der Edber, der im Nelgud, im Herzogtum Heas, entspringt und dann ins Gebiet der Eisernen Republik fließt.

Die Verwaltung ist in "Tage" gegliedert. Die einzelnen Tage genießen ein hohes Maß an Autonomie.

Bevölkerung

Es gibt zahlreiche verschiedene Ethnien und Sprachen. Am weitesten verbreitet als Muttersprache sind Tumugisch und Enèbi. Als Lingua Franca zur Kommunikation zwischen den verschiedenen Ethnien wird meist Paramurisch verwendet.

Die meisten Einwohner sind karpatisch-reformierte Chronisten sog. bestiarischer Ausprägung. "Bestiarische Ausprägung" bezeichnet dabei die Orientierung an der 2468 ins Leben gerufenen Nationalreligion. Sie entstand aus der paramurischen Variante des reformierten Chronismus.

Nur nördlich des Nelgud ist die Bevölkerungsmehrheit murabisch-orthodox.

Geschichte

Das Herzogtum Heas und die Eiserne Republik teilen sich eine lange Geschichte.

Aus den 1870er Jahren resultieren die wesentlichen kulturellen Unterschiede zwischen beiden Staaten: Die karpatisch-reformierte Reformierung seitens des Paramurischen Staates schlug in der Eisernen Republik dauerhaft Wurzeln.

Im 20. und 21. Jahrhundert wechselte die Herrschaft über das Gebiet zwischen Paramur und drömischen Monarchien, z.T. hatte auch Beterbeuy einen starken Einfluss.

Mit dem Vertrag von Maxadeid wurde allerdings die Hegemonie Paramurs über den Osten der Heuinsel zementiert.

Während sich viele Kolonien von Paramur im Laufe des 24. Jahrhunderts vom Erzherzogtum lösen konnten, verblieb das Gebiet der Heuinsel unter dieser Oberherrschaft. Dies änderte sich im 25. Jahrhundert: In den 50er Jahren jenes Jahrhunderts trennte sich trennte sich ein Großteil Estasias im Laufe des Estasischen Krieges ab, was auch die Einwohner des Westens der Heuinsel zu einem Aufstand unter davischer Führung ermutigte: 2457 kam es zum Eisernen Aufstand, benannt nach der Divise, man werde "eisern zusammenhalten".

Im Austand kämpften nicht nur republikanische Truppen mit Paramurischen Kolonialarmeen: Auch das Herzogtum Heas intervenierte, gestützt durch Allmeeren. Aufgrund des entscheidenden Einflusses des Nachbarlandes kamen die Aufständischen in Bedrängnis. Mit davischer Unterstützung hätte man gewiss den Kampf gewinnen können, je höher jedoch die davischen Anstrengungen seien würden und je länger die davische Militärpräsens andauern würde, desto stärker würde später der Einfluss der DVD auf die Republik ausfallen. Um dem zuvor zukommen, suchte man den Kompromiss mit Paramur. Dieses erkannte seine auswegslose Situation und erklärte sich zu Verhandlungen bereit. Im Zuge dieser Verhandlungen wurde 2457 die Eiserne Republik gegründet.

Seit ihrer Gründung lehnte sich die Eiserne Republik außenpolitisch stark an die DVD an. Seit dem diese im Jahre 2518 zu zerfallen begann, wächst der Einfluss Paramurs.

Politik

Die Eiserne Republik ist ein föderativ aufgebauter Staat. Nach dem Vorbild der KU soll Macht möglichst dezentralisiert und direkt vom Volk ausgeübt werden. Der Aspekt direkter Demokratie schwankt, die Eiserne Republik hat im Laufe ihrer Geschichte schon mehrere Verfassungsreformen durchlaufen.

Bemerkenswert ist, dass die Eiserne Republik ein absolut demokratischer Staat ist, auch wenn mehrfach Vorwürfe der Wahlfälschung erhoben wurden.

Wirtschaft, Handel und Infrastruktur

Wirtschaft und Infrastruktur profitierten lange von davischen Investitionen, die den Aufbau selbstständiger Strukturen ermöglichten. So ist die Wirtschaft im Vergleich zum Nachbarstaat Heas zwar weniger ertragreich, aber unabhängiger.

Der Handel orientiert sich an Davien (über das Große Nordwasser) und an Dröm.

Navigation

Staaten auf den nördlichen und zentralen Karpatischen Inseln

AKU-Flagge.png AKUBFS1.png BFSParamur Flagge.png EHPFlaggeHeas.png HGSFlagge IRN.png IRNFlag-anders-rosenstiel.jpg KARKU Flagge.png KULBR-Flagge.png LBRFlagge Marator.png RVMFlagge norbok.png RVNStanislavien Flagge.png SNLFlagge Skythea.png SKYFlag-yantan.jpg YAN