Kanabische Sprache

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Die Kanabische Sprache ist hauptsächlich im nördlichen Balmanien, Altmeerland sowie auf Akronor verbreitet. Mit ca. 300 Millionen Muttersprachlern ist sie die meistgesprochene Sprache auf Ultos, sowie erste Verkehrssprache auf internationaler Ebene (soll jedoch laut ITUF-Beschluss in Diplomatie und Wissenschaft durch die Plansprache Ultan ersetzt werden). Kanabisch ist eine gertanesische Sprache und hat seinen Ursprung im Kanabischen Reich. Durch die seit Jahrhunderten existierende weite Verbreitung der Sprache haben sich starke regionale Varietäten entwickelt, die z.T. als eigene Sprachen klassifiziert werden können. Am verbreitetsten sind die Varietäten Neukanabisch und das in Kanabien beheimatete "Reichskanabisch". Letzteres wird, obwohl Neukanabisch über mehr Muttersprachler verfügt, meist als Standardkanabisch gelehrt und ist auch in seiner Rolle als internationale Verkehrssprache gebräuchlicher. Dennoch hat Neukanabisch besonders durch seine dominierende Rolle in Film und Musik stark an internationaler Popularität gewonnen.

Gebrauch

Kanabisch ist alleinige offizielle Amtssprache von:

Offizielle Amtssprache (neben anderen) von:

Grammatik

Substantive

Substantive unterscheiden sich nur nach dem Numerus. Diese sind der Singular, Dual und Plural. Außerdem gibt es noch einen unbestimmten Artikel. Wenn Wörter ohne Artikel stehen, sind sie bestimmt. Der unbestimmte Artikel ist 'en'. In einigen Dialekten wird, so ein Artikel verwendet wird, und das Wort in der jeweiligen Form auf einen Konsonanten endet, ein -s angehangen. Dies ist jedoch nicht hochsprachlich. Beispiele:

  • Dåga - der Tag
  • Dåganer - die Tage
  • en Dåga - ein Tag
  • Ljuter - der Stern
  • Ljuterer - die Sterne

Verben

Verben können in vier Zeiten konjugiert werden. Diese sind Präsens, Futur, Präteritum und Plusquamperfekt, deren Verwendung genau wie im Deutschen ist (nur dass das Präteritum auch die Aufgabe des Perfekts erfüllt). Es gibt die Modi Indikativ, Imperativ und Konjunktiv. Es existert nur ein Partizip, welches die Funktion des Partizip II erfüllt.

  • Infinitiv: -a
  • Partizip: he--en
  • Präteritum: -en
  • Futur: -sh (-esh wenn Aussprache zu schwierig)
  • Plusquamperfekt: hant + Partizip
  • Konjunktiv: zwei Möglichkeiten:
    • han + Infinitiv (hanen + Infinitiv im Präteritum, hanar + Infinitiv im Futur, hehanen + Infinitiv im Plusquamperfekt)
    • -e anhängen (hane + Partizip im Präteritum)
  • Imperativ: Grundform

Beispiel: daila (sagen):

  • sje dail - er sagt
  • sje dailen - er sagte
  • sje dailsh - er wird sagen
  • sje han daila oder sje daile (ugs. hø'n dail) - er würde sagen
  • dail - sag!

Es gibt ein unregelmäßiges Verb: ben - "sein"

  • Infinitiv: byn
  • Präsens: sin, außer 3. P. Sg., dort: esh (jå sindå sinsje esh, wî sin, joi sin, sjem sin)
  • Präteritum: vår
  • Futur: versh
  • Konjunktiv: wyre, byne (am häufigsten)

Adjektive

Adjektive kongruieren nicht mit dem Substantiv.

  • Komparation:
    • Komparativ: -a
    • Superlativ: -aste
  • so...wie wird umschrieben durch "ma...ak"
  • djo für "sehr"