Parteien in Lusslien

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Die Liste der politischen Parteien in Lusslien vermittelt einen Überblick der Parteienlandschaft des Zweiten Groß-Lussischen Königreichs. Nach Artikel 4 der lussischen Verfassung wirken die politischen Parteien und Gruppierungen bei den Wahlentscheidungen mit. Dabei müssen sie die nationale Souveränität und die Grundsätze der Demokratie achten. Aufgelistet sind die größten Parteien Lussliens, die in den letzten 10 Jahren mindestens einmal im Parlament vertreten waren.

Derzeitige Sitzverteilung in der Volksversammlung

Regierung

Konservative Volkspartei

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Die Konservativen gingen 2415 aus den Nationalen hervor. Die Partei vertrat damals vor allem die Interessen des Bürgertums in den größeren Städten. Das Verhältnis zur rechtsliberalen Partei „LDF“ wechselte zwischen Partnerschaft und Konkurrenz. Die konservative Stammwählerschaft rekrutiert sich besonders aus Industrie und Handwerk, Selbständigen, Beamten und Teilen der Mittelschicht. Die Konservativen treten für eine freie Marktwirtschaft und einen schlanken Sozialstaat ein.

In den 2490er Jahren gab es personelle Auseinandersetzungen, die zu einem Absturz in der Wählergunst 2498 führten. Der zuvor recht unbekannte Aaron Frisk konnte die Partei vorübergehend wieder sammeln und 2498 in die Regierung führen.

Nach der erfolgreichen Wahl zur Abgeordnetenkammer 2512, bei der die Partei eine relative Mehrheit von 29,6% erreichen konnte, stellt die Konservative Volkspartei seit Juli 2512 mit Alexander Becht den Ministerpräsidenten.

Grüne Zukunft

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Die FREMTA GROEN (oder FG) ist eine Partei, die darauf abzielt, eine ökologisch nachhaltige Gesellschaft zu schaffen, die auf Umweltbewusstsein, Gewaltlosigkeit, sozialer Gerechtigkeit und Basisdemokratie basiert.

Als traditionelle grüne Partei sind die drei Kernwerte von FREMTA GROEN Ökologie, Frieden und partizipative Demokratie. In den ersten Jahren versuchte die Partei insbesondere traditionelle Spaltungen (liberal-sozialistisch, halloistisch-säkular) zu überwinden. Seit den 2480er Jahren spielen auch die Ideale der Vielfalt und sozialen Gerechtigkeit eine herausragende Rolle. In ihrem aktuellen politischen Programm verband sie diese drei Werte durch das Konzept der Lebensqualität.

Opposition

Torunische Partei Lusslien

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Die Torunische Partei Lusslien ist eine der großen Volksparteien in Lusslien. Die Partei wurde 2456 in Eekt gegründet uns orientierte sich dabei an dem neukanabisch-xyllabischen Vorbild. Durch eine reformierte soziale Politik konnte sich die neue Partei schnell landesweit etablieren und einen Großteil der Stimmen aus der „Arbeiterklasse“ für sich gewinnen. Dementsprechend steht sie für ein linkes, sozial-ökonomisches Profil im politischen Spektrum.

Die TPL verfolgt eine offene Einwanderungspolitik, setzt aber ein kontrolliertes Immigrationssystem vorraus. Zudem fördert die TPL eine ständige Modernisierung von Politik, Gesellschaft, Religion und Staat. Desweiteren setzt sie sich verstärkt für Arbeitnehmerrechte und sozial und finanziell Schwache ein.

Mit der sozialistischen Gewerkschaft, den sozialistischen Krankenkassen, den sozialistischen Kulturvereinigungen, der linken Presse usw. bildet die TPL die klassische „sozialistische Säule“ in der lussischen Gesellschaft.

Sozialistische Partei Lusslien

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Die Sozialistische Partei Lusslien ist eine sozialistische und narodistische Partei in Lusslien. Sie gilt als sozialistisch und wird bei Wahlen zum lussischen Mitte-links-Block gezählt.

Die Partei bezeichnet sich selbst als eine sozialistische und demokratische Basispartei, die behauptet, auch die Friedensbewegung, die Antidiskriminierungsbewegung und die Gewerkschaftsbewegung zu vertreten.

Die Partei definiert den Sozialismus als eine Gesellschaftsform, die langfristig zu Klassenlosigkeit führen wird. Die empfohlenen Methoden können je nach Verlauf des Klassenkampfes unterschiedlich sein, erfordern aber schließlich eine Revolution. Durch diese Revolution sollte das Privateigentum an den Produktionsmitteln auf die Arbeiterklasse übertragen werden, wobei gleichzeitig die demokratischen Rechte gewährleistet bleiben.

Liberaldemokratisches Forum

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Das Liberaldemokratische Forum ist eine konservative, wirtschafts-liberale und politische Partei in Lusslien. Gegründet als Teil einer Bauernbewegung gegen den Landadel, setzt sie sich heute für eine wirtschaftlich liberale, pro-freie Marktideologie ein.

Das LDF wird als Mitte-Rechts-Partei auf dem politischen Spektrum eingestuft. Es ist eine marktliberale Partei und setzt sich heute deutlich stärker für eine freie Marktwirtschaft als ihre Schwesterparteien.

Bund der Patrioten

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Der Bund der Patrioten ist eine konservative und rechtspopulistische politische Partei in Lusslien. Der im Juni 2499 gegründete BdP hat die 5%ige Wahlschwelle für die Wahl zur Abgeordnetenkammer (Kammerwahl) 2501 knapp verfehlt. 2505 zog sie mit 6,1% der Wählerstimmen erstmals ins Parlament ein. Die Partei wird von Leendert Schoppe geleitet; ihre Spitzenkandidaten bei den Wahlen 2515 waren der stellvertretende BdP-Vorsitzende Martijn Hofting und Walter Klein-Lokin, der nun als Fraktionsvorsitzende in der Folkforsamling fungiert.

Die Partei wurde als lussische nationalistische, rechtspopulistische, und STAVA-skeptische Partei beschrieben. Teile des BdP haben rassistische und ausländerfeindliche und fremdenfeindliche Tendenzen, die mit rechtsextremen Bewegungen wie Identitarismus verbunden sind.

Die Programmatik des Bunde de Patriotten weist sowohl starke konservative wie auch rechtspopulistische Elemente auf. Die Partei vertritt eine dezidiert konservative Wertepolitik, die oftmals mit dem Slogan „Gott, König und Vaterland“ paraphrasiert wird. Die Partei wird in Meinungsumfragen mehr als alle anderen Parteien mit spezifisch „lussischen Werten“ assoziiert.

Aufschwungpartei

Hauptartikel: Apswaaipartij

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Die vom Außenminister Twan Nyeuvkerk im Februar 2520 gegründete Apswaaipartij (abgekürzt AP) vertritt progressiv-liberale und akronoisch-integrationistische Positionen. Nyeuvkerk befürwortet den Ausbau der Königlichen Armee, die verstärkte Einbeziehung der ostakronoischen Partner in den akronoischen Einigungsprozess sowie die Beteiligung an Auslandseinsätzen der IADN und möchte diese auch im Rahmen des STAVA in Erwägung ziehen. Darüber hinaus unterstützt er die Föderalisierung des STAVA. Innenpolitisch soll die Liberalisierung der Arbeitswelt vorangetrieben werden, dazu gehört z.B. die Gleichstellung von Männern und Frauen, die besondere Förderung von Schülern in sozialen Brennpunkten und die Senkung von Studienbeiträgen an öffentlichen Hochschulen. Nyeuvkerk möchte das 2517 vom Strom genommene Atomkraftwerk Griesk-III wieder in den Betrieb nehmen und auch darüber hinaus weiterhin an der Atomkraft festhalten. Auch die Wasserstoffinfrastruktur soll weiter ausgebaut werden, um den steigenden Bedarf der Auto- und Flugzeugindustrie standhalten zu können, ohne dabei auf ausländische Partner angewiesen zu sein.

Außerparlamentarische Parteien

Narodistisch-Demokratische Partei

Die linksradikale Kleinpartei NDP wurde 2502 nach slawijanisch-narodistischem Vorbild gegründet und vertritt die Diktatur des Proletariats als Übergangsstadium zur klassenlosen narodistischen Gesellschaft. Sie fordert darüber hinaus die Abschaffung der Monarchie in Lusslien. Die NDP hält keine Mandate in den beiden Kammern des Parlaments, auch auf Provinzebene verfügt es über keine Sitze. Aufmerksamkeit erregte sie zuletzt, als ihr nach ihrem Wahlerfolg von 3,02% bei der Akronorwahl 2518 3 Sitze zuerkannt wurden. Bereits in der folgenden Legislaturperiode verschwand die Partei jedoch wieder aus dem Akronoischen Parlament und geriet zunehmend aus dem politischen Fokus.