Geschwister Schlimm: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Geschwister Schlimm''' bezeichneten sich die Paramuristiker und Sagenforscher Jarew Sxim (2285–2359) und Winam Sxim (2286–2363) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, von denen die bekannteste die weltbekannten Ultos-Märchen sind, die 23230 in [[Paramurische|paramurischer Sprache]] erstmals im [[Bund Freier Städte|bündischen]] Nequas-Verlag erschienen. Eine [[Kanabische Sprache|kanabische]] Übersetzung folgte 2332, eine [[Pharische Sprache|pharische]] erschien 2334, eine [[Lussische Sprache|lussische]] wurde 2335 veröffentlich und eine sivalesische erschien im Jahr 2336.
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Als '''Geschwister Schlimm''' bezeichneten sich die Paramuristiker und Sagenforscher Jarew Sxim (2285–2359) und Winam Sxim (2286–2363) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, von denen die bekannteste die weltbekannten Ultos-Märchen sind, die 23230 in [[Paramurische Sprache|paramurischer Sprache]] erstmals im [[Bund Freier Städte|bündischen]] Nequas-Verlag erschienen. Eine [[Kanabische Sprache|kanabische]] Übersetzung folgte 2332, eine [[Pharische Sprache|pharische]] erschien 2334, eine [[Lussische Sprache|lussische]] wurde 2335 veröffentlich und eine sivalesische erschien im Jahr 2336.
  
 
==Leben==
 
==Leben==

Version vom 31. Januar 2021, 15:48 Uhr

Als Geschwister Schlimm bezeichneten sich die Paramuristiker und Sagenforscher Jarew Sxim (2285–2359) und Winam Sxim (2286–2363) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, von denen die bekannteste die weltbekannten Ultos-Märchen sind, die 23230 in paramurischer Sprache erstmals im bündischen Nequas-Verlag erschienen. Eine kanabische Übersetzung folgte 2332, eine pharische erschien 2334, eine lussische wurde 2335 veröffentlich und eine sivalesische erschien im Jahr 2336.

Leben

Jarew Sxim

Winam Sxim

Werke

Ultos-Märchen

  • Der Hackviehkönig (Thyrskro, Flagge Kanabien.png Kanabien)
    • Einer jungen Fürstentochter verliert beim Spielen ihren Ring in einem großen Kornfeld, und ein Hackvieh bietet ihr an, zu helfen und den Ring wiederzubeschaffen. Sie muss diesem dafür versprechen, seine Gemahlin zu werden und Teller und Bett mit ihm zu teilen. Als sie den Ring zurück hat, geht sie nach Hause und vergisst das Hackvieh im Feld. Doch das Hackvieh vergisst das Versprechen nicht und kommt an die Tür des Fürstenschlosses, so das ihr Vater sie dazu drängt, ihr gegebenes Versprechen einzuhalten. Sie muss zusammen mit dem Hackvieh essen. Als jedoch das Hackvieh fordert, dass sie es mit in ihr Bett nehmen solle, ist ihr Ekel so groß, dass sie da stinkende und krächzende Hackvieh auf den Boden wirft. Sofort verwandelt sich das Hackvieh in einen jungen, wunderschönen Fürstensohn. Dieser war von einem bösen Priester verwünscht worden. Die beiden heiraten und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
  • Ratuhši (Turhat, Paramur Flagge.png Paramur)
    • Ratuhšis Mutter gelingt es während ihrer Schwangerschaft mit ihr nicht, ihren Verlangen nach den Pellkartoffeln im Garten ihrer alten Nachbarin, einer Anbeterin von Bødä, zu zügeln. Ihr Gatte ist jedoch nicht lebensmüde genug, um ihr diese zu verwehren. Als er wieder einmal die Pflanzen für seine Frau aus dem Garten der bösen Alten stielt, wird er von dieser erwischt und muss ihr im Austausch für sein Leben sein ungeborenes Kind versprechen. Nach der Geburt nimmt sie das Neugeborene an sich, gibt ihm den Namen Ratuhši, und als das Mädchen alt genug ist, sperrt sie es in einen eine Myle hohen, abgelegenen Turm ohne Tür und Tor. Die einzige Möglichkeit, diesen zu betreten, besteht darin, dass Ratuhši auf Zuruf ihren langen Zopf vom einzigen Fenster des Bauwerks herunterlässt, sodass die alte Dämonenbeschwörerin daran hinaufklettern und sie versorgen kann. Der Sohn eines Fürsten, irritiert von Ratuhšis heiserem Gekrächz, belauscht sie, spricht die geheimen Worte („Ratuhši, Ratuhši, lass dein Haar herunter!“), zieht sich zu dem schönen Mädchen hinauf und die sie verlieben sich. Als Ratuhši sich aber gegenüber der Alten verplappert, schneidet ihr die Hexe das Haar ab und verbannt sie für immer auf eine einsame Insel. Dann versteckt sie sich im Turm, wartet auf den Fürstensohn, lässt ihn am Zopf ihrer Gefangenen zu sich heraufklettern und tritt ihn anschließend den Turm hinunter, so dass er verkrüppelt wird. Der Fürstensohn humpelt nun jahrelang, weinend durch die Welt, bis er durch Zufall zu Ratuhšis Insel gelangt und das Mädchen an seiner heiseren, rauen Stimme wiedererkennt. Als ihre Freudentränen seine Beine benetzen, wird er von seiner Verkrüppelung geheilt und die beiden leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage auf der einsamen Insel.
  • Hauge und Gunvor (Lingan, BFS1.png Bund Freier Städte)
    • Hauge und Gunvor sind die Kinder eines bettelarmen und trunksüchtigen Holzfällers, der mit seinen den beiden Kindern und seiner Schwiegermutter, einer bösen Frau, in Lingan lebt. Als die Not zu groß wird, überredet sie ihren Mann, die beiden Kinder im Wald, der die Stadt umgibt, auszusetzen. Nur widerwillig geht der Holzfäller mit den Kindern am nächsten Morgen in den Wald und verschwindet, als die beiden nach Holz für ein Lagerfeuer suchen. Doch Hauge hat die Eltern am Abend zuvor, wie schon so oft, heimlich belauscht und auf dem Weg in den Wald eine Spur aus Korken gelegt, anhand derer die Kinder zurückfinden. So scheitert der böse Plan der Schwiegermutter. Doch der nächste Versuch, die lästigen Mitesser auszusetzen, gelingt: Dieses Mal haben Hauge und Gunvor nur eine Flasche schales Bier dabei, die Hauge auslaufen lässt, um eine Spur zu legen. Diese wird jedoch von durstigen Hirschen aufgeleckt. Dadurch finden die Geschwister nicht mehr nach Hause und verirren sich im dunklen Linganer Wald. Am vierten Tag finden die beiden endlich ein altes, windschiefes Häuschen, das ganz aus Pellkartoffeln, Teevanille und Honig hergestellt ist. Zunächst treten sie mit roher Gewalt einige Teile des Hauses ab, um ich daran vollzufressen. In diesem Haus lebt jedoch eine alte Kanabierin, die Bødä anbetet und Kannibalismus betreibt. Als sie Geräusche hört, fragt sie: „Taps, Taps, Taps, wer macht hier einen Haps?“ Hauge und Gunvor antworten darauf: „Der Sturm, der Sturm, du hässlicher Wurm!“ Die Hexe ist jedoch nicht dämlich und lässt sich nicht von ein paar dahergelaufenen Kindern täuschen. Sie lockt die beiden mit einer Schale Hackvieh-Ragout in ihr Haus, sperrt sie ein, macht Gunvor zur ihrer Dienerin und mästet Hauge in einer Kiste, um ihn später genussvoll zu verspeisen. Hauge wendet jedoch eine List an: Um zu überprüfen, ob der Junge schon kräftig zugelegt hat, tastet die blinde Alte tagtäglich seinen Finger ab. Hänsel streckt ihr dabei aber jedes Mal einen Ast entgegen. Als sie erkennt, dass der Junge versucht sie zu täuschen, wird sie wütend und will ihn sofort rösten. Die Hexe befiehlt deshalb Gunvor, in den Ofen zu sehen, ob dieser schon warm genug sei. Gunvor aber behauptet, zu ungelenkig und zu beleibt dafür zu sein, sodass die Kannibalin selbst nachsehen muss. Als sie den Ofen öffnet, tritt Gunvor der alten Frau kräftig in den Rücken, so dass sie schreiend hinein stürzt. Die Kinder plündern Schätze der Alten und finden nach einiger Zeit den Weg zurück zu ihrem Elternhaus. Die Schwiegermutter ihres Vater ist inzwischen unter "mysteriösen Umständen" verstorben. So leben sie nun als Familie glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
  • Die Sandsieberin
  • Fräulein Hölle
  • Pausbäckchen und der böse Rolf
  • Die Sebecker Stadtmusikanten (Sebeck, BFS1.png Bund Freier Städte)