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Nach seiner Rückkehr aus Allmeeren begann er eine Beziehung mit der Sebecker Stadtadelige Isa Lillgard, eine Ehe zwischen den beiden war aufgrund der vorhandenen Standesunterschiede aber nicht möglich. Diese und seine Reise nach Urania im Jahr 2274, wo er im gleichen Jahr ''Der Weg nach Urania'' schrieb, inspirierten Melland zu seinem 2275 veröffentlichten radikal demokratisch und mashtistisch-hanstadistische geprägten Roman ''Schlangen und Könige'' der 2276 seine Verbannung aus Sebeck zu Folge hatte. | Nach seiner Rückkehr aus Allmeeren begann er eine Beziehung mit der Sebecker Stadtadelige Isa Lillgard, eine Ehe zwischen den beiden war aufgrund der vorhandenen Standesunterschiede aber nicht möglich. Diese und seine Reise nach Urania im Jahr 2274, wo er im gleichen Jahr ''Der Weg nach Urania'' schrieb, inspirierten Melland zu seinem 2275 veröffentlichten radikal demokratisch und mashtistisch-hanstadistische geprägten Roman ''Schlangen und Könige'' der 2276 seine Verbannung aus Sebeck zu Folge hatte. | ||
| − | Er siedelte nach [[Skythea]] über und versuchte dort seine literarische Arbeit fortzuführen, verfiel jedoch ab 2277 in eine tiefe Depression. Diese prägte sein literarisches Schaffen und so entstanden die vier Romane ''Eulen der Trauer'' (2278), ''Raben des Wahnsinns'' (2279), ''Krähen der Angst'' (2281) und ''Die Möwe'' (2284), die sich durch eine äußerst düstere und bedrückende Sicht auf die menschliche Natur auszeichnen und zusammen als Vogel -Zyklus bezeichnet werden. Isa Lillgard flüchtete 2284 vor den Kämpfen der Ratsverschwörung nach Skythea, wo sie Melland wieder traf. Noch im gleichen Jahr heirateten die Beiden und reisten die zusammen nach [[Pahragrau]]. Dort bewohnten sie ein kleines Haus am Ufer des [[Bulodosee]], wo Melland den Reisebericht ''Am Bulodosee'' und die Ballade ''Kapitän Johannes Meinz'' (2285) verfasste. | + | Er siedelte nach [[Skythea]] über und versuchte dort seine literarische Arbeit fortzuführen, verfiel jedoch ab 2277 in eine tiefe Depression. Diese prägte sein literarisches Schaffen und so entstanden die vier Romane ''Eulen der Trauer'' (2278), ''Raben des Wahnsinns'' (2279), ''Krähen der Angst'' (2281) und ''Die Möwe'' (2284), die sich durch eine äußerst düstere und bedrückende Sicht auf die menschliche Natur auszeichnen und zusammen als Vogel -Zyklus bezeichnet werden. Isa Lillgard flüchtete 2284 vor den Kämpfen der Ratsverschwörung nach Skythea, wo sie Melland wieder traf. Noch im gleichen Jahr heirateten die Beiden und reisten die zusammen nach [[Pahragrau]]. Dort bewohnten sie ein kleines Haus am Ufer des [[Bulodosee]], wo Melland den Reisebericht ''Am Bulodosee'' und die Ballade ''Kapitän Johannes Meinz'' (2285) verfasste. 2285 reiste er allein nach Thyrskro, wo er den Reisebericht ''Durch das Land der Kanaben'' verfasste. Danach lebte mehrere Monate allein in einer kleinen, einsamen Hütte die etwa 140 [[Föderales Einheitensystem|torunische Meilen]] nördlich von der Hauptstadt der Lehenschaft Norrland, Vindeå, lag. |
2286 konvertierte er während einer Reise nach Singollo zum Aporismus, 2391 siedelte er nach Singollo über. Melland verstarbt 2307 dort nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie und seines Verlegers. | 2286 konvertierte er während einer Reise nach Singollo zum Aporismus, 2391 siedelte er nach Singollo über. Melland verstarbt 2307 dort nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie und seines Verlegers. | ||
Version vom 4. Dezember 2020, 16:42 Uhr
| Kajar Melland | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 2. März 2242 |
| Todesdatum | 27. Mai 2307 |
| Nationalität | |
| Tätigkeit | Schriftsteller und Weltreisender |
Kajar Melland (* 2. März 2242 in Sebeck, † 27. Mai 2307 in Singollo, Ancalim) war ein bündischer, kanabischsprachiger Schriftsteller und Weltreisender. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 23. Jahrhunderts und als bündischer Nationalschriftsteller.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Kajar Melland wurde am 2. März 2242 in Sebeck als Sohn eines Industriellen und einer Opernsängerin geboren. Er wurde zusammen mit seiner jüngeren Schwester Asta von seinem Vater sowie zehn Hauslehrern unterrichtet und erlernte Kanabisch (Neu- und Reichskanabisch), Lussisch, Paramurisch, Pharisch, Mnesisch, Sivalesisch und Xyllabisch. Später begann er ein Jurastudium an der renommierten Universität Sebeck, vernachlässigte dieses jedoch schnell und besuchte literaturwissenschaftliche Vorlesungen. 2266 machte in beiden Fächern seinen Abschluss, in Literaturwissenschaften mit Auszeichnung. 2267 veröffentliche er sein Erstlingswerk Die Bergschildkröte, das den langsamen politischen Wandel in Sebeck kritisierte und ihn schlagartig berühmt machte. Dadurch geriet er jedoch auch ins Visier der Obrigkeit, die ihn unter Druck setzte. Um sich vor dem Zorn des Fürsten zu schützen und um sich finanziell abzusichern verfasste Melland mit den Märchenadaptionen Das silberne Schloss und Der goldene Turm zwei eher unpolitische Werke, die jedoch finanziell sehr erfolgreich waren. Am Anfang des Jahres 2270 verfasste er mit der Ballade Herr von Sebeck zu Sebeck im Karpatenland sein erstes Gedicht. In den Jahren 2270-2272 reiste durch Allmeeren und ließ sich schließlich für einige Monate in der Stadt Keyets nieder, wo er den Reisebericht In Keyets (2271) verfasste. Nach seiner Rückkehr aus Allmeeren begann er eine Beziehung mit der Sebecker Stadtadelige Isa Lillgard, eine Ehe zwischen den beiden war aufgrund der vorhandenen Standesunterschiede aber nicht möglich. Diese und seine Reise nach Urania im Jahr 2274, wo er im gleichen Jahr Der Weg nach Urania schrieb, inspirierten Melland zu seinem 2275 veröffentlichten radikal demokratisch und mashtistisch-hanstadistische geprägten Roman Schlangen und Könige der 2276 seine Verbannung aus Sebeck zu Folge hatte.
Er siedelte nach Skythea über und versuchte dort seine literarische Arbeit fortzuführen, verfiel jedoch ab 2277 in eine tiefe Depression. Diese prägte sein literarisches Schaffen und so entstanden die vier Romane Eulen der Trauer (2278), Raben des Wahnsinns (2279), Krähen der Angst (2281) und Die Möwe (2284), die sich durch eine äußerst düstere und bedrückende Sicht auf die menschliche Natur auszeichnen und zusammen als Vogel -Zyklus bezeichnet werden. Isa Lillgard flüchtete 2284 vor den Kämpfen der Ratsverschwörung nach Skythea, wo sie Melland wieder traf. Noch im gleichen Jahr heirateten die Beiden und reisten die zusammen nach Pahragrau. Dort bewohnten sie ein kleines Haus am Ufer des Bulodosee, wo Melland den Reisebericht Am Bulodosee und die Ballade Kapitän Johannes Meinz (2285) verfasste. 2285 reiste er allein nach Thyrskro, wo er den Reisebericht Durch das Land der Kanaben verfasste. Danach lebte mehrere Monate allein in einer kleinen, einsamen Hütte die etwa 140 torunische Meilen nördlich von der Hauptstadt der Lehenschaft Norrland, Vindeå, lag.
2286 konvertierte er während einer Reise nach Singollo zum Aporismus, 2391 siedelte er nach Singollo über. Melland verstarbt 2307 dort nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie und seines Verlegers.
Werke (Auswahl)
Romane
Die Bergschildkröte - Erstlingswerk, 2267
Das silberne Schloss - Modernes Märchen nach einer alten Sebecker Legende, wurde von Alberos 2421 als Zeichentrickfilm umgesetzt und spielte dabei 1,02 Milliarden Balm ein, womit er zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten zählt, 2268
Der goldene Turm - Fortsetzung des modernen Märchens "Das silberne Schloss" von 2268, 2269
Getrennt durch die Berge - Geprägt durch Mellands unglückliche Liebe zur Sebecker Stadtadeligen Isa Lilgard, 2272
Schlangen und Könige - Radikal demokratisch geprägter Roman, wurde in Sebeck verboten und führte zu Mellands Verbannung aus Sebeck im Jahr 2276, 2275
Eulen der Trauer - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2278
Raben des Wahnsinns - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2279
Krähen der Angst - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2281
Die Möwe - Entstand gegen Ende seiner depressiven Phase, möglicherweise als Abschluss des Vogel-Zyklus, 2284
Sie priesen Apor - Entstand kurz vor Mellands Konvertierung zum Aporismus, 2286
Die Spuren der Flüsse - Mellands erster Roman nach seiner Umsiedlung nach Singollo, 2292
Unglück und Perfektion - Roman über den Stadtadel seiner Heimatstadt, 2294
Die Schmollzüge - Ein historischer Roman über die Schmollzüge, 2303, wurde zwischen 2512 und 2518 mit großen Erfolg von Ešmtan Paros als Trilogie verfilmt
Sünde, Ehre, Erbe - Satirischer Roman über den Erbschaftsstreit, den Melland nach seinem Tod voraussah, sein letzter Roman, 2306
Gedichte
Herr von Sebeck zu Sebeck im Karpatenland - Ballade über den dementen, Pellkartoffeln verschenkenden Herrn Sebeck zu Sebeck, 2270
Kapitän Johannes Meinz - Ballade über einen pahragrauschen Kapitän, der eine verheerende Schiffskatastrophe auf dem Bulodosee verhindern will, diese damit aber erst auslöst, 2285
Die Brücke am Teich - Satirische Ballade über den Einsturz der Brücke über Mellands Gartenteich in seiner Wahlheimat Singollo, 2304
Dramen
Die Stadt malen - Drama über einen wahnsinnigen Maler, der Singollo vollständig zeichnen will und daran zugrunde geht, 2298
Den Abgrund trinken - Drama über einen alkoholabhängigen Brückenbauer, 2300
Reiseberichte
In Keyets - Mellands erster Reisebericht über seinen Besuch der allmeerischen Stadt Keyets , 2271
Der Weg nach Urania - Entstand während Mellands zweiter Reise nach Urania, 2274
Am Bulodosee - Satirischer Bericht über die Eigenheiten der Pahragrauer, 2284
Durch das Land der Kanaben - Bericht über die politischen und sozialen Verhältnisse im Kanabien, 2285
Die Felsenburg in Ancalim - Landschaftliche Beschreibungen Ancalims, 2287
Durchs wilde Diktatistan - Bericht über Mellands (möglicherweise fiktive) Abenteuer in Diktatistan, 2289
Im fernen Altaan - Bericht über das wieder einmal überschwemmte Altaan in der Dianischen Zentralrepublik, 2294
Ehrungen
- 2326: Postum, Zwölfstern-Orden in der Kategorie Kultur für sein Lebenswerk
Benennungen
- Nach Melland sind der Sebecker Stadtteil Mellandbyen (Melland-Stadt) und der dort befindliche Vergnügungspark Melland-Park benannt.
- Melland ist Namensgeber des seit 2455 von der Freien Stadt Sebeck vergebenen Kajar-Melland-Preises, dem renommiertesten Literaturpreise des Landes. Der Preis ist mit rund 65.000 Brisk (54.600 Balm) dotiert.