Kajar Melland

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Kajar Melland
Geburtsdatum 2. März 2242
Todesdatum 27. Mai 2307
Nationalität BFS1.png Bund Freier Städte
Tätigkeit Schriftsteller und Weltreisender

Kajar Melland (* 2. März 2242 in Sebeck, † 27. Mai 2307 in Singollo) war ein bündischer, kanabischsprachiger Schriftsteller und Weltreisender. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 23. Jahrhunderts und als bündischer Nationalschriftsteller.

Leben

Kajar Melland wurde am 2. März 2242 in Sebeck als Sohn eines Industriellen und einer Opernsängerin geboren. Er wurde zusammen mit seiner jüngeren Schwester Asta von seinem Vater sowie zehn Hauslehrern unterrichtet und erlernte Kanabisch (Neu- und Reichskanabisch), Lussisch, Paramurisch, Pharisch, Qažø, Sivalesisch und Xyllabisch. Später begann er ein Jurastudium an der renommierten Universität Sebeck, vernachlässigte dieses jedoch schnell und besuchte literaturwissenschaftliche Vorlesungen. 2266 machte in beiden Fächern seinen Abschluss, in Literaturwissenschaften mit Auszeichnung. 2267 veröffentliche er sein Erstlingswerk "Die Bergschildkröte", das ihn schlagartig berühmt machte. Es folgten weitere Romane bis er sich 2272 in die Sebecker Stadtadelige Isabeja Laas verliebte, eine Beziehung zwischen den beiden war aufgrund der Standesunterschiede aber nicht möglich. Daraufhin veröffentlichte er 2275 sein radikal demokratisch geprägtes Buch "Schlangen und Könige" und wurde deshalb 2276 aus Sebeck verbannt. Er siedelte nach Skythea über und schrieb dort weiter. 2286 konvertierte er während einer Reise nach Singollo zum Aporismus, 2391 siedelte er nach Singollo über. Melland verstarbt 2307 dort nach langer Krankheit im Kreise seiner Familie und seines Verlegers.

Werke (Auswahl)

Romane

Die Bergschildkröte - Erstlingswerk, 2267

Das silberne Schloss - Modernes Märchen nach einer alten Sebecker Legende, wurde von Alberos 2421 als Zeichentrickfilm umgesetzt und spielte dabei 1,02 Milliarden Balm ein, womit er zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten zählt, 2268

Der goldene Turm - Fortsetzung des modernen Märchens "Das silberne Schloss von 2268", 2269

Getrennt durch die Berge - Geprägt durch Mellands unglückliche Liebe zur Sebecker Stadtadeligen Isabeja Laas, 2272

Schlangen und Könige - Radikal demokratisch geprägter Roman, wurde in Sebeck verboten und führte zu Mellands Verbannung aus Sebeck im Jahr 2276, 2275

Eulen der Trauer - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2278

Raben des Wahnsinns - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2279

Krähen der Angst - Entstand während seiner depressiven Phase als Teil des Vogel-Zyklus, 2281

Die Möwe - Entstand während seiner depressiven Phase, möglicherweise als Abschluss des Vogel-Zyklus, 2284

Sie priesen Apor - Entstand kurz vor Mellands Konvertierung zum Aporismus, 2286

Die Spuren der Flüsse - Mellands erster Roman nach seiner Umsiedlung nach Singollo, 2292

Unglück und Perfektion - Roman über den Stadtadel seiner Heimatstadt, 2294

Die Schmollzüge - Ein historischer Roman über die Schmollzüge, 2303, wurde zwischen 2512 und 2518 mit großen Erfolg von Ešmtan Paros als Trilogie verfilmt

Sünde, Ehre, Erbe - Satirischer Roman über den Erbschaftsstreit, den Melland nach seinem Tod voraussah, sein letzter Roman, 2206

Lyrik

Herr von Sebeck zu Sebeck im Karpatenland - Ballade über den dementen, Pellkartoffeln verschenkenden Herrn Sebeck zu Sebeck, 2270

Kapitän Johannes Meinz - Ballade über einen pahragrauschen Kapitän, der eine Schiffskatastrophe auf dem Bulodosee verhindern will, diese damit aber erst auslöst, 2285

Die Brücke am Teich - Ballade über den Einsturz der Brücke über Mellands Gartenteich in seiner Wahlheimat Singollo, 2304

Theaterstücke

Die Stadt malen - Drama über einen Maler, der Singollo vollständig zeichnen will und daran zugrunde geht, 2298

Den Abgrund trinken - Drama über einen alkoholabhängigen Brückenbauer, 2300

Reiseberichte

In Merez - Mellands erster Reisebericht über seinen Besuch der allmeerischen Stadt Merez, 2271

Der Weg nach Urania - Entstand während Mellands zweiter Reise nach Urania, 2274

Am Bulodosee - Satirischer Bericht über die Eigenheiten der Pahragrauer, 2284

Durch das Land der Kanaben - Bericht über Mellands Begegnungen in Kanabien, 2285

Die Felsenburg in Ancalim - Landschaftliche Beschreibungen Ancalims, 2287

Durchs wilde Diktatistan - Bericht über Mellands (möglicherweise fiktive) Abenteuer in Diktatistan, 2289

Im fernen Altaan - Bericht über das wieder einmal überschwemmte Altaan in der Dianischen Zentralrepublik, 2294

Ehrungen

  • 2326: Posthum, Orden der zwölf Sterne in der Kategorie Kultur für sein Lebenswerk

Benennungen

  • Nach Melland sind der Sebecker Stadtteil Mellandbyen (Melland-Stadt) und der dort befindliche Vergnügungspark Melland-Park benannt.
  • Melland ist Namensgeber des seit 2455 von der Freien Stadt Sebeck vergebenen Kajar-Melland-Preises, dem renommiertesten Literaturpreise des Landes. Der Preis ist mit rund 65.000 Brisk (54.600 Balm) dotiert.