Erkassische Republik

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Érkasjo Republíka (erk.)
Erkassisje Republiek (rat.)
Еркассийская Республика (tor.)
Erkassische Republik
ErkassienFlaggeNeu.png
rahemnlos
Amtssprache Erkassisch

Anerkannte Minderheitensprachen:
Ratesisch, Torassisch
Hauptstadt Luzímbora
Staatsform Föderale Republik
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Staatspräsident
Jusuw Efgaswója
Regierungschef Vorsitzender der Staatsversammlung
Fajwel Trekíwe
Fläche 187.251 km²
Einwohnerzahl 54.519.000 (12/2518)
Bevölkerungsdichte 291,2 Einwohner pro km²
Währung Erkassischer Yenov (ÉY)
1 Yenov = 100 Koróni
Gründung 12. August 2365: Erkassisches Reich
4. Mai 2419: Erkassische Republik
Nationalfeiertag 4. Mai (Tag der Republikgründung)
Kfz-Kennzeichen ERK
Internet-TLD .er
Telefonvorwahl +81


Die Erkassische Republik (erkassisch Érkasjo Republíka), meist kurz Erkassien (erk. Érkasje) genannt, ist ein föderaler Staat im Südosten Akronors. Das Land besteht aus 7 teilsouveränen Gliedstaaten, sogenannten Präfekturen (erk. prefetóra), von welchen eine die Hauptstadt Luzímbora ist. Im Westen grenzt Erkassien an Torassia und Graufurd und im Norden an Buspor. Das Amt des Staatspräsidenten hält seit dem Jahre 2514 Jusuw Efgaswója (NL) inne.

Geografie

Wird bald ergänzt.

Verwaltungsgliederung

Wird bald ergänzt.

Bevölkerung

Wird bald ergänzt.

Geschichte

Frühgeschichte

Die ersten Menschen ließen sich nach heutigem Wissensstand wahrscheinlich in der Zeit des 10. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Staates Erkassien nieder, wo sie zunächst in Stämmen und anderen stammesähnlichen Gemeinschaften lebten. Im späten 15. Jahrhundert bildeten sich schließlich in Form von Fürstentümern und Grafschaften die ersten Kleinstaaten. Obwohl alle Bewohner dieser frühen Kleinstaaten die selben Vorfahren hatten und bis auf einige Gebiete die selbe Sprache sprachen, herrschte keinerlei politische Einheit unter ihnen. Im Verlauf der nächsten Jahrhunderte entwickelten sich das Herzogtum Ratesien und das Fürstentum Salvatien zu den einflussreichsten der dutzenden erkassischen Kleinstaaten. Während Ratesien sein Territorium hauptsächlich durch Eroberungen vergrößerte, schlug Salvatien den diplomatischen Weg ein. Durch Verhandlungen schloss es sich mit mehreren benachbarten Fürstentümern zu einer Großmonarchie, dem Königreich Salvatien zusammen. Die „alten“ Herrscher behielten ihre Macht auf regionaler Ebene, doch die neu geschaffene salvatische Krone sollte als darübergeschaltete Instanz das letzte Wort haben. Nach einer Wahl der Adeligen des Landes wurde der jüngste Sohn der angesehen Adelsfamilie Kenvobí, bald bekannt als Mikaél I., am 17. September 1798 zum ersten salvatischen König gekrönt.

Bis in das 24. Jahrhundert hinein dehnten beide Staaten ihr Hoheitsgebiet auf nahezu das gesamte Gebiet des heutigen Erkassiens aus. Von einer Übernahme verschont blieben die äußersten Regionen der heutigen Präfekturen Konoviland, Wátland und Tharonien. Auf den tharonischen Inseln waren die Erkassier eine Minderheit und lebten hauptsächlich entlang der Küsten, in von ihnen selbst gegründeten Hafenstädten.

Ihre Expansionspolitik setzten Salvatien und Ratesien für lange Zeit unbeschwert fort, bis sie im Jahre 2362 auf den Widerstand der verbleibenden Kleinstaaten stießen. Als dann sowohl in Ratesien als auch in Salvatien panerkassisch gesinnte Monarchen ihr Amt antraten, entschloss man sich, die Waffen niederzulegen und zu verhandeln. Das Wort „erkassisch“ („érkasjo“, nach alter Rechtschreibung „êrghasyio“) war ursprünglich eine Bezeichnung für alle Bewohner der Gebiete des heutigen Erkassiens und wurde erstmals 2258 als Landesbezeichnung (Erkassia) verwendet. Dieses Wort vereint all diese unterschiedlichen kleinen Länder in dem Ziel, sich auf ihre Gemeinsamkeiten zu besinnen und ein gemeinsames Reich zu gründen.

Erkassisches Reich (2365–2374)

Die Errichtung des ersten erkassischen Nationalstaates geschah auf dem am 12. August 2365 einberufenen Reichstag zu Dudniz (Felékdjazú vy Dudniz), auf dem das Erkassische Reich (Érkasjo Felék) ausgerufen wurde. Laut der beschlossenen Verfassung sollte das Reich von einem gewählten König regiert werden. Die bisherigen Monarchien werden in Reichsländer umgewandelt, welche jedoch nur der Verwaltung dienten und nur wenig eigene Macht besaßen, da das Reich zu weiten Teilen zentralistisch verwaltet wurde. Während das Gebiet der Reichsländer Salvatien und Ratesien deckungsgleich mit dem der ehemaligen Monarchien war, wurden die kleinen Monarchien zu größeren Reichsländern zusammengefasst. Alle Kleinstaaten im Westen schloss man zum Reichsland West-Erkassien zusammen, und die im Osten zum Reichsland Wátland.

Die Tharonischen Inseln mit ihren beiden größten Inseln Seróda und Likaczetí gehörten dem gleichnamigen Königreich Tharonien an. Es war ein sehr rückständiges Land, welches kein Teil des Erkassischen Reiches wurde; hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass dort vor allem eingeborene Völker lebten, die schon länger mit den vor hunderten Jahren eingewanderten erkassichen Siedlern im Clinch lagen und somit erst recht kein Teil eines erkassischen Nationalstaates werden wollten. Als einige von ihnen jedoch am 26. April 2371 die erkassische Fischersiedlung Úhoen (heute: Óuen) niederbrannten, erklärte ihnen das Reich den Krieg und brachte die gesamte Inselgruppe binnen weniger Tage unter seine Kontrolle. Man löste das Königreich Tharonien auf und errichtete auf den Inseln das Schutzgebiet der südwestlichen Inseln. Die Verwendung des alten Namens „Tharonien“ wurde bewusst vermieden, um die Hoffnung der Eingeborenen, jemals wieder ein unabhängiges Land zu werden, zu zerschlagen und jegliche Erinnerung an die nicht-erkassische Vergangenheit der Inseln zu unterbinden.

Trotz dieses Triumphes begann im Jahr 2372 die Freude über den vereinten Nationalstaat zu bröckeln, ausgelöst durch das Reichsland Ratesien. Dieses blockierte im Reichsrat ein Gesetz, welches die neue standardisierte erkassiche Sprache zur alleinigen Amtssprache des Reiches machen würde. Denn die Mehrheit der Bevölkerung Ratesiens sprach Ratesisch, eine gertanesiche Sprache, welche mit dem Erkassichen nicht verwandt ist und schon immer für Diskussion und Zwietracht sorgte, diese Auseinandersetzungen bezeichnete man kollektiv als den „Ratesischen Sprachstreit“. Dieser kochte bald schon so weit hoch, dass er, gemischt mit anderen, länger andauernden innenpolitischen Streitthemen das Ende des Erkassischen Reiches einläutete. Der Funke, der das Fass zum Überlaufen brachte, war eine blutige Auseinandersetzung in einer ratesischen Kleinstadt, dem sogenannten Marktkampf von Velzing. Hierzu einige Hintergrundinfos: Die Stadt Velzing ist eine kleine Marktsiedlung im Herzen Ratesiens, in der die erkassische Reichsregierung ihre Erkassifizierungspolitik in Ratesien beginnen wollte. Man versuchte durchzusetzen, dass „Vizélze“ – der erkassische Name der Stadt – zur alleinigen zugelassen Ortsbezeichnung erklärt wird, was für die Einwohner des mehrheitlich ratesischsprachigen Ortes eine unverzeihliche Frechheit darstellte. Diese stürmten das Rathaus, in dem die Namensänderung besprochen wurde und leisteten sich erbitterte Häuserkämpfe mit der Reichspolizei. Durch diese blutige Auseinandersetzung brodelten die innererkassischen Spannungen erneut intensivst hoch, sodass man nach einigen weiteren verlustreichen Kleinkonflikten beschloss, fortan getrennte Wege zu gehen und die Schaffung des erkassischen Nationalstaates ungeschehen zu machen.

Zerfall des Reichs und Gründung der Republik (2374–2419)

Die Auflösung des Erkassischen Reiches und die Annullierung seiner Gesetze wurden formell am 2. Dezember 2374 vollzogen. Danach wurde das erkassische Nationalgefühl von immer weiter wachsenden Teilen der Bevölkerung aufgegeben. Das Herzogtum Ratesien und das Königreich Salvatien stellten die alte Ordnung weitestgehend wieder her, behielten die tharonischen Inseln allerdings weiterhin als gemeinsam verwaltetes Protektorat, und Salvatien annektierte das Gebiet des ehemaligen Reichslandes West.

Dies änderte sich jedoch in den Jahren 2408 bis 2416, als es in Salvatien wiederholt zu Aufständen kam. Grund für diese war die durch den teuren Lebensstil des salvatischen Hofstaates immer weiter steigende Staatsverschuldung und die dadurch für die Bevölkerung untragbar hohen Steuern. Anfangs konnten die Revolten noch durch das brutale Vorgehen des salvatischen Heeres und der militärischen Unterstützung durch den ratesischen Herzog niedergeschlagen werden. Bald jedoch arteten die Aufstände, die immer öfter und organisierter stattfanden, in vorher nicht erwartete Dimensionen aus und griffen sogar auf Ratesien über. Ein Großteil der anfangs zersplitterten Interessengruppen der Revolten schlossen sich im Herbst 2416 schließlich zur Erkassischen Einheitswehr unter Führung des Politikers Teodór Posz zusammen, der eine erneute Einung der erkassischen Landen unter einer demokratischen, föderalen Republik anstrebte. Als gemeinsames Symbol wählte man das traditionelle Zeichen aller bisherigen gesamterkassischen Reiche: Das Erkassische Kreuz, ein weißes Kreuz auf orangem Grund, welches die Einheitswehr mit einem sich in einem weißen Kreis befindlichen orangen Stern ergänzte.

Als am 25. November 2416 schließlich der Königspalast in der salvatischen Hauptstadt Dudniz von der Einheitswehr gestürmt und die salvatische Krone somit größtenteils handlungsunfähig gemacht wurde, dankte der letzte salvatische Monarch, König Stéfan XII. ab, sein ratesischer Cousin, Herzog Ógust II., folgte ihm einen Tag später. Nachdem die Einheitswehr in den darauffolgenden Jahren die zersplitterten Fürstentümer im Süden des Gebiets der heutigen erkassischen Präfektur Wátland und das bis dato von ratesischen und salvatischen Monarchisten gehaltene Protektorat der südwestlichen Inseln (tharonische Inseln) unter ihre Kontrolle brachten, rief Posz schließlich am 4. Mai 2419 vom Balkon des Dudnizer Königspalastes die Erkassische Republik aus. Die Errichtung des neuen erkassischen Staates wurde schließlich am 5. August 2422 mit dem „Gesetz zur endgültigen Legitimierung der Erkassischen Republik und ihrer Strukturen“ für abgeschlossen erklärt.

Tharonienkrise und Große Rezession (2419–2460)

Von Poszs Rücktritt bis heute (seit 2460)

Nach 9 Amtszeiten trat Posz schließlich am 12. August 2460 vom Posten des Staatspräsidenten zurück, um in Ruhestand zu gehen. Dennoch war er in den folgenden Jahren noch auf mehreren staatlichen Festakten als Ehrengast geladen und blieb mit den nachfolgenden Staatspräsidenten in Verbindung. Nach vermehrten gesundheitlichen Beschwerden Ende der 2460er Jahre verstarb er am 16. Juli 2471 in seinem Anwesen in Luzímbora an den Folgen einer Lungenentzündung, er wurde 87 Jahre alt.


Politik

Politisches System Erkassiens.

Wird bald ergänzt.

Politische Parteien

Logo Kürzel Name Ausrichtung
PoLogo.png
PVO Partj v'Obrácze
Partei der Arbeit
Sozialismus,
Antikapitalismus
SoLogo.png
S Sózjalistú
Die Sozialisten
Sozialdemokratie
NlLogo.png
NL Nówo Ljberalú
Neue Liberale
Sozialliberalismus,
Humanismus
NprLogo.png
NPR Nówo Partj vy Ruwószy
Neue Fortschrittspartei
Politische Mitte,
Klassischer Liberalismus
EpLogo.png
ÉP Érkasjo Partj
Erkassische Partei
Konservatismus,
Wirtschaftsliberalismus
NrLogo.png
NR Nazjonál Refzószy
Nationaler Widerstand
Rechtsnationalismus,
Nationalkonservatismus

Wirtschaft

Wird bald ergänzt.

Verkehr

Straßenverkehr

Ein erkassisches Kfz-Kennzeichen.

Das Land verfügt über ein weit ausgebautes Straßennetz und eine gute Verkehrsanbindung an seine Nachbarstaaten. Bis zur Gründung der Erkassischen Republik im Jahre 2419 durchzogen unbefestigte Kiespisten das Land, welche kein dichtes Netz bildeten. Mit der Zeit jedoch asphaltierte man sämtliche Straßen und baute sie mit mindestens einer Fahrspur pro Fahrtrichtung aus. Mit dem Bau der höchsten Straßenklasse, den Schnellstraßen (Autobahnen) begann man in den 2450er Jahren. Heute unterscheidet das erkassische Straßensystem neben den Regionalstraßen (Land- und Ortsstraßen) zwischen 3 Formen von Fernstraßen:

  • Schnellstraßen (ristmastráj, offizielle Bezeichnung für Autobahnen): Dies sind große Straßen, die für den schnellen Fernverkehr ausgelegt sind und über mindestens zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung verfügen, welche durch einen begrünten Mittelstreifen mit doppelter Leitplanke voneinander abgetrennt sind. Das Verkehrszeichen für Schnellstraßen ist ein blaues Sechseck mit dem Buchstaben „R“ und der jeweiligen Nummer im Inneren.
  • Staatsstraßen (statismastráj): Dies sind Straßen, welche für mäßige bis starke Verkehrsbelastung ausgelegt sind und über einen oder zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung verfügen. Das Verkehrszeichen für Staatsstraßen ist ein grünes Sechseck mit dem Buchstaben „S“ und der jeweiligen Nummer im Inneren.
  • Gemeindestraßen (ukrésmastráj): Dies sind Straßen, welche für niedrige bis mäßige Verkehrsbelastung ausgelegt sind und in der Regel nur über einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung verfügen, zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung sind für diese Straßenklasse ungewöhnlich, aber dennoch in Einzelfällen vorhanden. Das Verkehrszeichen für Gemeindestraßen ist ein weißer Rhombus mit dem Buchstaben „U“ und der jeweiligen Nummer im Inneren.

Navigation

Staaten in Akronor und Tay Sógrat

Flagge von Buspor.png BUNationalflagge DZR.png DZRErkassienFlaggeNeu.png ERKGfd flagge.png KGFFlagKGL.png KGL20190421 015426.jpg DKPFlagge-Grundistan.png VRGFlagge Kharanien.png FRKFlagge lagland.png FSLFlagge Listova.png LISFlagge NEA.png NEAFlaggeOspor.png ROFlagge Torassia.png RTRFlagge VSN.png VSNWot.png RRW