Salinn

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Salinn
Flagge Salinn.png
Gegründet 726 +zi
Amtssprache Paramurisch, Mnesisch
Minderheitensprache: Lussisch
Einwohner 241.000
Fläche 445,2 my²
Bevölkerungsdichte 541,3 Einwohner pro my²
Kfz-Kennzeichen SN
Vorwahl 08
Postleitzahlen 1154-1155
Stadtgliederung 5 Stadtbezirke, 16 Stadtteile
Höhenlage 12 m
Oberbürgermeisterin Maratuh Tashtahu (SDA)

Die Freie Stadt Salinn ist eine Freie Stadt des Bundes Freier Städte.

Geographie

Lage

Salinn liegt auf der Insel Dröm an der Spitze der Halbinsel Shawxa, die in den Golfes von Skythea hineinragt. Die Stadt grenzt an das Königreich Taurien.

Gliederung

Salinn unterteilt sich in 5 Stadtbezirke, die wiederum in insgesamt 16 Stadtteile unterteilt werden. Die Stadtbezirke verfügen alle über einen eigenen Bezirksbürgermeister und ein eigenes Lokalparlament, den Bezirksrat.

  1. Qhatx (Hafen) — Qhatx, Port Skytheaw
  2. Notx (Nord) — Dithwar, Mintaws, Nacewq, Sxowen
  3. Otq (Ost) — Lubxeq, Neqwar, Tur-Lenn
  4. Quetx (West) — Hlakqaw, Mashtaw, Salqaws, Wisqxaws
  5. Sxowt (Süd) — Awtsxa, Naqathr, Salxil

Klima

In Salinn herrscht warmgemäßigtes Seeklima mit warmen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern.

Geschichte

Die Stadt Salinn entstand aus einer kleineren Festung, die von Händlern des Stadtstaates Turhat im Jahr 726 +zi als Handelsaußenposten auf einer Landspitze der Insel Dröm am Golf von Skythea errichtet wurde.

Im Laufe der Zeit wuchsen sowohl der Einfluss Turhats im karpatischen Raum als auch die Siedlung, so folgten ab dem Jahr 900 ein Marktplatz und ein Handelshafen. Die Siedlung erhielt 1296 das Stadtrecht und wurde schließlich ein Vasallenstaat Turhats. Die Stadt Salinn gewann in der Region schnell an Bedeutung, insbesondere da man große Salzstöcke in der Nähe der Stadt entdeckt hatte. Nachdem das Königreich Turhat im Jahr 1777 ein Vasallenstaat Paramurs wurde, erklärte sich Salinn, die Gunst der Stunde nutzend, für unabhängig.

Als weiterer Schritt zur wurde Unabhängigkeit von Turhat, auch im religiösen Sinne, wurde ein Patriarchat von Salinn ausgerufen, dass jedoch unter dem Druck Paramurs 1896 zum karpatisch-reformierten Chronismus konvertieren musste.

Republik Salinn

Lussische Kolonialzeit

Im Jahr 1956 besetzte das noch junge Königreich Groß-Lusslien beinahe gewaltfrei das militärisch deutlich unterlegene Salinn, verbannte die Stadtfürstenfamilie auf die Imagi-Inseln und erklärte Salinn zur Kronkolonie in Übersee. Lusslien wollte sich dabei mit der Besetzung einen dauerhaften Zugang zum Golf von Skythea verschaffen, da dieser einen wichtigen Handelsweg zwischen den karpatischen Inseln darstellte.

Unabhängigkeit

Ab dem Jahr 2020 entstand in Salinn eine Unabhängigkeitsbewegung gegen die lussischen Kolonialherren, die ab 2032 mit Feskos Mashta einen berühmten Unterstützer und Anführer erhielt. Danach häuften sich Unruhen und Auseinandersetzungen mit dem lussischen Statthaltern in Salinn. Mashta kehrte 2042 nach Salinn zurück und bereitete ab 2043 eine Revolution vor. Im Frühjahr des Jahres 2046 stürmten Revolutionäre unter seiner Führung das Rathaus der Stadt sowie die Kolonialverwaltung und zwangen die Kolonialbeamten dazu, die Unabhängigkeitserklärung Salinns zu unterschreiben. Die Unabhängigkeit gelang schließlich, Mashta selbst wurde jedoch während der Revolution angeschossen und verstarb am 15. Mai 2046 in der Stadt, kurz nachdem die Erklärung unterzeichnet wurde. Im selben Jahr wurde die Stadt als Freie Stadt Salinn wieder zu einer Republik.

Gründung des Bundes

Nachdem die Bevölkerung Salinns, begründet mit dem Grundsatz der Einigkeit in Unabhängigkeit des Mashtismus-Hanstadismus, die Schaffung eines Staates der Freien Städte der Karpaten und Balmaniens forderte, entsendete die Stadt Salinn 2324 ihren Bürgermeister und zwei Delegierte zur Konferenz von Sebeck. Die Konferenz war von der Gruppe Boyum, einer Gruppe aus Politikern und Intellektuellen um den Sebecker Bürgermeister Carl Boyum, die die Schaffung eines demokratischen Bundesstaates für die Freien Städte beider Kontinente erreichen wollten. Aus dieser Konferenz entstand im selben Jahr der Bund Freier Städte in seiner heutigen Form.

Neuzeit

Im VI. 2520 pachtete die lussische Marine für 20 Jahre eine 1,41 my² große Fläche im Stadtteil Qhatx und richtete dort die Marinebasis Salinn-Qhatx ein. Die Freie Stadt Salinn erhält dafür jährlich eine Pacht in Höhe von 150 Mio. Brisk (ca. 126 Mio. Balm), die in die Infrastruktur und in soziale Projekte investiert werden sollen. Eine Verlängerung der Pachtzeit ist nach Auslauf des Pachtvertrages möglich.

Politik

Salinn ist verfassungsgemäß eine Demarchie. Die Stadt ist Sitz der Senatorenkonferenz für Kultur und Tourismus und entsendet 5 (von 119) Abgeordnete in den Bundestag sowie 2 (von 24) Abgeordnete in den Bundesrat.

Sitzverteilung im Stadtrat

SN Stadtrat.png

Regierung (15)
   Sozialistisch-Demokratische Arbeiterpartei (SDA): 6
   Liberale Freiheitspartei (LFP): 4
   Chronistische Fortschrittspartei (CFP): 5

Opposition (9)
   Demokratisch-Narodistische Union (DNU): 1
   Grüne Zentrumspartei (GZP): 2
   Konservative Volkspartei (KVP): 4
   Fraktionslos: 2

Stadtoberhaupt

Stadtoberhaupt ist der Oberbürgermeister, der alle fünf Jahre direkt von allen Wahlberechtigten gewählt wird. Die aktuelle Oberbürgermeisterin ist Maratuh Tashtahu von der SDA.

Senat

Der aktuelle Senat Tashtahu I wird von der SDA, der CFP und der LFP gebildet, er besteht neben der Oberbürgermeisterin Maratuh Tashtahu aus 5 Senatoren der SDA, 4 Senatoren der CFP und 3 Senatoren der LFP.

Stadtrat

Der Stadtrat von Salinn besteht aus 24 Abgeordneten, die unter den Kandidierenden ausgelost werden. Dem Stadtrat gehört zusätzlich der Oberbürgermeister an, der auch den Vorsitz übernimmt.

Hoheitszeichen

Städtepartnerschaften

Stadt Land
Dreistadt Nygarde Flagge Neu.png Nygarde

20190421 015426.jpg Pahragrau

Flagge taylon.png Taylon

Homm FlagKGL.png Lusslien
Leopol Flaggetorassia.png Torassia
Salazander Hamarien Flagge alternativ.png Hamarische Republik
Torsás Flagge lagland.png Lagland

Wirtschaft

Wichtigster Wirtschaftsfaktor Salinns war in der Vergangenheit der Abbau von Kalisalz. Größtes Unternehmen in diesem Bereich war KSP/HHQHH, dass auch heute noch seinen Sitz in der Stadt hat, den Kalibergbau aufgrund er Erschöpfung der Vorkommen aber mittlerweile ins Ausland verlagert hat. Heute haben die Tourismusbranche (besonders der Kurtourismus), die chemische Industrie und die Nahrungsmittelindustrie die einstige Rolle des Salzbergbaus eingenommen.

Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Marinebasis Salinn-Qhatx, ein Stützpunkt der lussischen Marine, der im Frühjahr 2520 im Stadtteil Qhatx errichtet wurde. Für die Verpachtung des 1,41 my² großen Geländes erhält die Freie Stadt Salinn jährlich eine Pachtgebühr in Höhe 150 Mio. Brisk (ca. 126 Mio. Balm), die in die Infrastruktur der Stadt und in soziale Projekte investiert wird.

Infrastruktur

Flugverkehr

Im Stadtteil Neqwar (Otq) befindet sich der Regionalflughafen Salinn-Neqwar, der von jährlich rund 900.000 Passagieren genutzt wird.

Straßenverkehr

Salinn verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, dessen wichtigste Straßen die an der Küste gelegene Salzstraße sowie der die Altstadt umschließende Feskos-Mashta-Ring sind. Salinn liegt an der Karpatenstraße K45, die die K4 und die K5 miteinander verbindet. Seit 2512 sind in Salinn (der Verkehr auf der K45 ausgenommen) nur noch mit Wasserstoff oder Elektrizität betriebene Kraftfahrzeuge zugelassen.

Schiffsverkehr

Salinn liegt am Golf von Skythea und verfügt über insgesamt zwei Häfen.

  • Hafen Salinn (Qhatx Salinn): Passagier- und Fährhafen im Stadtteil Qhatx.
  • Salzhafen (Hlakq-Qhatx): Frachthafen im Stadtteil Salqaws.

Von der Stadt aus bestehen regelmäßige Fährverbindungen nach:

Nahverkehr

Salinn verfügt über ein umfangreiches U-Bahn-Netz mit einer Länge von 62,1 km Länge und insgesamt 56 Stationen. Alle öffentliche Verkehrsmittel sind für die Einwohner der Stadt über die Bürgerkarte kostenlos nutzbar (ansonsten muss ein Ticket erworben werden), klimatisiert und verfügen über kostenloses WiFi.

Energieversorgung

Die Energieversorgung der Stadt erfolgt hauptsächlich über den vor der Küste gelegenen Offshore-Windpark SECESN-Gesxbaw qho Skythea.

Bildung

Salinn ist Sitz der Karl-Kaspar-Universität Salinn, die nach dem bündischen Entwicklungshelfer und Tropenmediziner Karl Kaspar benannt ist und über eine Universitätsklinik verfügt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke und Architektur

Im Stadtteil Mashtaw liegt das prächtige Feskos-Mashta-Mausoleum, es beinhaltet das Grab des berühmten Staatstheoretikers und Mitbegründers des Mashtismus-Hanstadismus, Feskos Mashta.

Die Festung von Salinn ist der ehemalige Handelsaußenposten Turhats. Sie befindet sich im Stadtteil Qhatx und ist das ältestes Gebäude der Stadt. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.

Im Stadtteil Sxowen liegt der Fürstenpalast von Salinn, der ehemalige Wohnsitz des Stadtfürsten von Salinn. Er beherbergt heute das luxuriöse Palasthotel.

Die Kurtherme Salinn ist ein im Stil Tkul errichtetes Thermalbad, dass die natürlichen Solequellen Salinns nutzt. Es befindet sich im Salinner Stadtteil Hlakqaw.

Der Mashta-Filmpalast ist das größte Kino des Bundes. Er umfasst 1.600 Sitzplätze in zwei Sälen und befindet sich im Stadtteil Mashtaw in einem ehemaligen Wohngebäudes des Patriarchen von Salinn.

Museen und Bibliotheken

Königsvilla

Die Königsvilla ist derer ehemaliger Sitz der lussischen Kolonialverwaltung. Sie liegt im Stadtteil Tur-Lenn und ist heute ein Museum mit 500 Exponaten aus der lussischen Kolonialzeit.

Parks und Grünflächen

Der Kurpark Salinn ist der Kurpark der Stadt Salinn und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Er liegt im Stadtteil Salqaws und beinhaltet einen Solebrunnen und ein Gradierwerk.

Sport

Sportliches Aushängeschild der Stadt ist der Rammballclub 1. CLMH Salinn, der in der Rammball-Bundesliga spielt, der höchsten bündischen Rammballliga. Er trägt seine Heimspiele in der Hlakq-Mta-Ctha (Salzberg-Arena) aus, die Platz für 25.000 Zuschauer bietet und im Stadtteil Hlakqaw liegt.

Daneben existiert auf Amateurebene noch die Stadtliga Salinn, in der 16 Mannschaften um die Stadtmeisterschaft spielen.

Persönlichkeiten

Navigation

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Städte des Bund Freier Städte
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