Staatenverbund Akronor

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Staatenverbund Akronor
STAVA
STAVA.png
Basisdaten
Wahlspruch Friede, Wohl und Gleichheit
Mitgliedstaaten FlagKGL.png Lusslien

FlaggeOspor.png Ospor

Wot.png Wotania

Flagge VSN.png Nordakronor

Nationalflagge DZR.png Dianien

Flagge-Grundistan.png Grundistan

Flaggetorassia.png Torassia

Flagge Galonien.png Livonien

Amtssprache 7 Amtssprachen
Haupsitz Lenn, FlagKGL.png Lusslien
Fläche 2.591.752 km²
Einwohnerzahl 514.501.000
Bevölkerungsdichte 195 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
Währung Akron und 2 weitere
Gründung 18. Mai 2517 in Lenn
Regierung
Kommissionspräsident Stan Gerovic
Parlamentspräsident Menton Freisall
Lage
STAVA Globus.png

Der Staatenverbund Akronor (STAVA) ist ein politischer und wirtschaftlicher Verbund von 8 Mitgliedsstaaten, die sich hauptsächlich in Akronor befinden. Ihre Mitglieder haben eine Gesamtfläche von 2.591.752 km² und eine geschätzte Gesamtbevölkerung von etwa 514 Millionen. Die Politik des STAVA zielt darauf ab, den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital innerhalb des Binnenmarkts zu gewährleisten, Rechtsvorschriften im Bereich Justiz und Inneres zu erlassen und eine gemeinsame Handelspolitik aufrechtzuerhalten, die Landwirtschaft, die Fischerei und die regionale Entwicklung zu fördern. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt bildet der STAVA den größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt. Für Reisen innerhalb des Akronoischen Zollraums wurden die Passkontrollen abgeschafft. 2519 wurde eine Währungsunion gegründet, die aus 6 STAVA-Mitgliedstaaten besteht, die den Akron als Währung verwenden.

Der Verbund geht auf den Vertrag von Lenn zurück, welcher im Mai 2517 von den drei Gründungsnationen in Lenn unterschrieben wurde. Der Verbund der ursprünglichen Mitglieder hat durch den Beitritt neuer Mitgliedstaaten an Größe gewonnen und ihre Macht durch die Aufnahme neuer Politikbereiche in ihren Aufgabenbereich erweitert. Die letzte große Änderung der Verfassungsgrundlage des STAVA, der Vertrag von Narolava, trat am 19. April 2519 in Kraft.

Alle STAVA-Länder haben laut dem Entwicklungsprogramm des Internationalen Rats einen sehr hohen Index der menschlichen Entwicklung. Durch die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik hat der STAVA eine Rolle in den Außenbeziehungen und in der Verteidigung entwickelt. Der Verbund unterhält ständige diplomatische Vertretungen in der ganzen Welt und vertritt sich selbst beim ITUF, der Welthandelsorganisation und dem Weltgipfel. Aufgrund der Mandate seiner Mitglieder im Sicherheitsrat des ITUF, verfügt der STAVA über mehrere Sitze im höchsten Entscheidungsgremium der Welt. Wegen seines globalen Einflusses wurde der Staatenverbund Akronor als eine aufstrebende Supermacht beschrieben.

Geschichte

→ siehe auch Zeittafel des STAVA

Hintergrund

Ende der 2490er Jahre wurden erstmals Bestrebungen zur vertieften Akronoischen Zusammenarbeit laut. Nach den innerakronoischen Konflikten der 80er Jahre (Dianischer Krieg) wurde nun von den verschiedensten Seiten ein Weg der Versöhnung und Zusammenarbeit bevorzugt. Es kam in den frühen 2500er Jahren zu verschiedene Kulturaustauschprogrammen, 2502 regte der damalige lussische Ministerpräsident und spätere Kommissionspräsident Aaron Frisk zusammen mit anderen akronoischen Regierungschefs die LIBA-Initiative an, die akronoischen Studenten Auslandsaufenthalte an anderen akronoischen Hochschulen ermöglichte.

Im Juni 2509 gründeten Lusslien, Ospor, Dianien und Wotania das Akronoische Gremium für Zusammenarbeit (AGZ), das sich zu Ort des informellen Austausches entwickelte. 2514 stellte der wotanische Premier Martin Hogenkamp zusammen mit seinem lussischen Amtskollegen Alexander Becht einen umfangreichen Plan zur Intensivierung der Akronoischen Zusammenarbeit, die 2516 in der Gründung einer Akronoischen Konföderation enden sollte. Im Streit um die Umsetzung verließ Dianien 2515 das Gremium.

Vertrag von Lenn

Im Vertrag von Lenn, der am 18. Mai 2517 von den Außenministern Sarah Müsken (Lusslien), Immanuel Karpf (Wotania) und Mikola Stadnik (Ospor) in Lenn unterschrieben wurde, wird der Staatenverbund Akronor ins Leben gerufen. Als primäres Ziel des neugegründeten Dreibunds wurde neben wirtschaftlicher Zusammenarbeit auch die Sicherung der kontinentalen Stabilität und Sicherheit formuliert.

Die Gründung des Verbunds stellte eine direkte Gegenreaktion auf die wachsende Bedrohung Ostakronors dar. Das unter Òl Kanau autoritär regierte Kharanien testete seit 2514 öffentlich Nuklearraketen, drohte seinen westlichen Nachbarstaaten und wurde dabei vom Nordrythanischen Reich unterstützt.

Originalfassung des Vertrags von Lenn bei einer Ausstellung in Luuv

Durch den Vertrag von Lenn werden die verschiedenen Akronoischen Institutionen geschaffen. Von der Akronoischen Kommission, die im Alten Speicher untergebracht wurde, und einem Gremium der Regeirungschefs (heute der Akronoische Gipfel) solle die Exekutivkraft ausgehen. Parallel dazu wurde ein Akronoisches Parlament im alten Parlamentsgebäude untergebracht, das im Juli erstmals in geheimen, freien und gleichen Wahlen gewählt wurde und 2518 ins Kleine Staatstheather umzog. Ein aus verschiedenen Vertretern der Regierungen gebildeter Ministerrat bildet neben dem Parlament die zweite Kammer. In den ersten Entwürfen des Lenner Vertrags war dazu eine dritte Kammer, ein Regionenrat, vorgesehen. Dieser wurde aber später wieder entfernt. Der STAVA hätte so über das erste trikamerale System der Welt verfügt.

Noch im Gründungsjahr wurde der Neubau eines Gebäudes für die Akronoische Kommission veranlasst, das 2520 fertiggestellt wurde.

Nach der ersten Wahl zum Akronoischen Parlament im Juli (das Parlament hatte zu diesem Zeitpunkt 275 Sitze) wurde der wotanische Außenminister Mans Hilt vom Akronoischen Gipfel vorgeschlagen und danach von den Abgeordneten zum ersten Kommissionspräsidenten des Staatenverbund Akronor gewählt. Das Parlament einigte sich außerdem auf die von Hilt vorgeschlagene Phrase "In der Freiheit die Stärke" aus der 3. Strophe der Hymne für die Freiheit des lussischen Dichter Karl Süsen als Wahlspruch.

Akronoische Expansion

Mit der Gründung des Staatenverbunds hatten sich die Gründungsnationen ausdrücklich offen für Beitritte anderer Staaten ausgesprochen. Noch vor der ersten Parlamentswahl Ende Juli tritt die Bundesrepublik San Davide dem Verbund bei, nachdem sie vorher den ersten Verhandlungen abgesagt hatte. Kharanien hatte zu diesem Zeitpunkt immer schärfere Drohungen in Richtung seines nördlichen Nachbarn formuliert, was zu einem Umdenken in San-Davide-Stadt geführt hatte. Als neues Bündnis und Repräsentant Akronors wird dem STAVA im Juli ein ständiger Sitz im ITUF-Sicherheitsrat angeboten, der daraufhin durch die Akronoische Kommission wahrgenommen wird.

Erste Teilnahme Mans Hilts an der Sitzung des ITUF-Sicherheitsrats im September 2517

Im August tritt Revartische Republik dem Verbund bei. Bei einem Gipfeltreffen im davidischen Garyat formulieren die Regierungschefs die Garyater-Bedingungen; Kriterien, die ein Land erfüllen muss, um sich für einen Beitritt zum Staatenverbund zu bewerben.

Als die Sozialdemokraten im Parlament zum Jahresende die Mehrheit verlieren, wird der konservative ehemalige Ministerpräsident Lussliens, Aaron Frisk, der zuvor unter Mans Hilt das Amt des Kommissars für Wirtschaft- und Finanzen vom Parlament zum neuen Kommissionspräsidenten ernannt. Frisk will in seiner Amtszeit Reformen zur Föderalisierung des Staatenverbundes vornehmen. Um eine Akronoische Integration voranzutreiben, versucht er die Sprachbarriere mithilfe einer Lingua Franca abzubauen. Auf seinen Beschluss hin soll die Plansprache Ultan verpflichtend in allen Mitgliedsstaaten an den weiterführenden Schulen unterrichtet werden. Das Vorhaben scheitert jedoch später an der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten.

Zum Jahreswechsel hin wird auf Frisks Initiative die Verbundsflagge in das heute bekannte Drei-Sterne-Banner geändert, der neue Wahlspruch "Friede, Wohl und Gleichheit" soll die Zielsetzung des Verbunds besser verkörpern.

Als Antwort auf die wachsende Drohungen aus Ostakronor verhängt der STAVA im Januar 2518 Importverbote von Lebensmitteln aus dem Nordrythanischen Reich. Im gleichen Monat führt der STAVA gemeinsam mit der IADN ein Kooperationsmanöver (KOMA18) in Wotania durch. Im April folgen ähnliche Sanktionen für Kharanien.

In Folge der ersten innerakronoischen Krise in Nordakronor geraten die beiden Mitgliedsstaaten San-Davide und Revartien in einen Konflikt, der in der Fusion beider Länder in die Vereinigten Staaten Nordakronors gipfelt. Im Februar tritt das ehemalige AGZ-Mitglied Dianien dem Verbund bei.

Die Republik Torassia äußert im April Beitrittsbestrebungen und wird ein Beobachterstatus anerkannt. Die Kommission leitet daraufhin ein Prüfverfahren der Garyater Bedingungen ein. Das Akronoisches Parlament verabschiedet einen Zusatzartikel, der die staatliche Zusammenarbeit mit „Unrechtsstaaten“ verbietet. So soll eine zunehmende Zusammenarbeit Torassias mit Kharanien eingeschränkt werden, was zu einer Verzögerungen der Beitrittsgespräche mit Torassia führt.

Lenner Symphoniker bei den Feierlichkeiten zum 1. Jahrestag des STAVA in Lenn

Im April einigen sich die Mitgliedsstaaten auf die von Frisk angestoßene Einführung einer Währungsunion, der Akron ersetzt daraufhin die nationalen Währungen in den Mitgliedsstaaten.

Am 5. Juni 2518 einigt sich die Akronoische Kommission zusammen mit der davischen Regierung auf das Freihandelsabkommen DAFHA, durch das Handelsbeschränkungen abgebaut werden sollen. Grundistan tritt dem Verbund bei.

Aaron Frisk kündigt an, nach seiner fünften Amtszeit im August nicht erneut für das Amt des Kommissionspräsidenten zu kandidieren, woraufhin der konservative Davidier Ūzaj Īykt vom Parlament als neuer Kommissionspräsident gewählt wird. Der Ospori Aleksandar Praz wird Vizepräsident der Kommission.

Nachdem der Staatenverbund den Zusatzartikel kippt, der Mitgliedsstaaten Beziehungen zu Unrechtsstaaten verbietet, beantragt Torassia im März 2519 nach einem Jahr als Beobachter offiziell den STAVA-Beitritt. Der torassische Präsident Jesko Svasalny hatte vorher erklärt, nicht auf Beziehungen zu Kharanien, ehemaliger Teil des Rythanischen Reichs, verzichten zu wollen. Am 17. April 2519 ratifizieren alle Mitglieder den Beitrittsvertrag und Torassia wird offiziell siebtes Vollmitglied des STAVA.

Vertrag von Narolava

Hauptartikel: Vertrag von Narolava

Das Shvets-Kloster, Tagungsort in Narolava

Der Vertrag von Narolava ist ein internationales Abkommen, das den Lenner Vertrag ändert, der die verfassungsrechtliche Grundlage des Staatenverbunds Akronor (STAVA) bildet. Der Vertrag von Narolava wurde am 17. Mai 2519 von den STAVA-Mitgliedstaaten unterzeichnet und trat am 19. April 2519 in Kraft.

Zu den wichtigsten Änderungen gehören die Reform der Sitzzuteilung im Akronoischen Parlament nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität. Dadurch erhalten kleinere Mitgliedsstaaten im Verhältnis ein größeres Mitbestimmungsrecht, was ihre Präsenz im Verbund stärkt. Auch die Rolle und die Kompetenzen der einzelnen Abgeordneten wurden gestärkt und neu formuliert. Auch die Akronoische Kommission erfuhr ähnliche Reformen, hinzu kamen verschiedene Kontrollinstrumente für das Akronoische Parlament.

Erklärtes Ziel des Vertrags war es, "die Effizienz und die demokratische Legitimität des Verbunds zu erhöhen und die Kohärenz seines Handelns zu verbessern". Die internationale Presse sowie der ITUF befürwortete die Reformen: Die Änderungen brängen Kontrollmöglichkeiten in das STAVA-System, mit stärkeren Befugnissen für das Akronoische Parlament und einer neuen Rolle für die nationalen Parlamente.

Im Anschluss an die Ratifizierung des Vertrags beantragte Pahragrau im Juni den STAVA-Beitritt. Die Kommission kam jedoch nach Prüfung der Garyater Bedingungen zum Ergebnis, dass Pahragrau die Beitrittkriterien nicht erfülle und daher ein Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen sei. Das Aufnahmeverfahren wurde im September offiziell eingestellt.

Nach Bestätigung durch eine lussische Volksabstimmung ratifizieren die Mitgliedsstaaten den offiziellen Beitrittsvertrag Livoniens am 19. Oktober 2519. Das Land hatte vorher im September einen Beitrittsantrag gestellt und hatte die Garyater Bedingungen erfüllt.

Darkin-Krise

Nachdem im Herbst 2519 die Kandidaturenphase für den Nachfolger des scheidenden ITUF-Generalsekretär Norman Dinavier begann, einigte sich die Akronoische Kommission nach Rücksprache mit den Regierungschefs der Mitgliedsstaaten auf eine Nominierung des ehemaligen Kommissionspräsidenten Aaron Frisk. Frisk galt als führende Person im akronoischen Einigungsprozess und schien aus Sicht der Kommission für den Posten als Generalsekretär geeignet. Gute Beziehungen Frisks zur IADN und in den Karpatenraum sprachen für seine Qualifizierung.

Überraschenderweise nominierten die VSN zusammen mit Torassia ohne Rücksprache mit den anderen akronoischen Partnern den torassischen ITUF-Diplomaten Egor Darkin für das Amt des Generalsekretärs. Die Internationale Presse deutete dies als offene Revolte gegenüber Lenn. Torassia und die VSN seien mit der zentralen Regierung aus Lenn nicht zufrieden und wollten sich dem derzeitigen Kurs der Kommission nicht beugen. Mehrere Krisen-Gespräche in Lenn führten zu keiner Einigung, sodass beide Kandidaten schließlich zur Wahl bei der ITUF-Generalversammlung antraten.

Erweiterungen des STAVA und Beitrittskandidaten (Stand April 2520)

Als Egor Darkin am 04. Januar 2520 zum Nachfolger Dinaviers gewählt wurde, trat der osporische Kommissionspräsident Marc Wokan als Konsequenz von seinem Posten zurück. Vizepräsident Elen Rüjalsadaf übernahm daraufhin kommissarisch die STAVA-Leitung, bis er am 18. Januar vom Parlament in seinem Amt bestätigt wurde.

Als Kompromiss einigten sich die STAVA-Staaten auf Reformen der Institutionen, so wurde der Rechnungshof und das Militärische Hauptquartier nach Khazara verlegt, die Akronoische Investitionsbank zog nach Erilnia, der Akronoische Ministerrat nach Aramir. Als Nachfolger Rüjalsadafs wollen sich die Regierungschefs auf einen Kandidate einigen, der aus Ostakronor kommt.

Zukünftige Erweiterungen

Mögliche Beitrittskandidaten des STAVA sind in Ostakronor und Tay Sógrat anzufinden. Erkassien hat einen hohen demokratischen Standard und gilt als möglicher Beitrittskandidat. Die Kommission erarbeitete im 2520 März ein Assoziierungsabkommen, das im Mai verabschiedet wurde.

Auch Pahragrau hat in Vergangenheit bereits einen STAVA-Beitritt angefragt, erhielt aus Lenn allerdings eine Absage. Das kriegsgebeutelte Land müsse sich erst wirtschaftlich von den Folgen des Nordrythanienkrieges erholen.

Der Beitritt anderer Staaten wie Lagland, Kharanien oder das Nordrythanische Reich ist aufgrund ihres autoritären Regierungsstils oder der Nähe zum BAMBU eher unwahrscheinlich.

Ein zukünftiger Beitritt Sivals kann ausgeschlossen werden, da der Staat nach gängiger Definition nicht in Akronor liegt.

Geographie

Vollmitglieder

StädteSTAVA.png
# Staat Flagge Hauptstadt Bevölkerung Beitrittsdatum
1 Königreich Groß-Lusslien
FlagKGL.png
Lenn 71.265.000 18. Mai 2517 (Gründungsmitglied)
2 Ospor
FlaggeOspor.png
Bugovina 12.836.000 18. Mai 2517 (Gründungsmitglied)
3 Reichsrepublik Wotania
Wotania.png
Utgard 70.545.000 18. Mai 2517 (Gründungsmitglied)
4 Vereinigte Staaten von Nordakronor
Flagge VSN.png
San Davide-Stadt 179.892.000 27. Juli 2517 als San Davide

(27. August 2517 Beitritt der Revartischen Republik)

5 Dianische Zentralrepublik
Nationalflagge DZR.png
Altaan 51.967.000 22. Februar 2518
6 Volksrepublik Grundistan
FlaggeGrundistan.png
Oberfurt 3.896.000 06. Juni 2518
7 Republik Torassia
Flagge Torassia.png
Khazara 105.355.000 20. April 2518 (Beobachtendes Mitglied)

17. April 2519

8 Republik Livonien
Flagge Galonien.png
Turgon 18.745.000 19. Oktober 2519

Beobachter und Kandidaten

  • 20190421 015426.jpg Pahragrau: Pahragrau beantragte am 25. Juni 2519 offiziell die Vollmitgliedschaft im STAVA. Das Aufnahmeverfahren wird am 27. September offiziell eingestellt, da Pahragrau nach Einschätzung der Akronoischen Kommission die Garyater Bedingungen nicht erfüllt.
  • ErkassienFlaggeNeu.png Erkassien: Seit dem 10. Mai besteht ein Assoziierungsabkommen zur Angleichung Erkassiens an den Akronoischen Markt. Seit dem 15. August nimmt der erkassische Präsident als beobachtendes Mitglied an den Sitzungen des Akronoischen Gipfels teil.

Aufnahmebedingungen

Die Garyater Bedingungen (von der STAVA-Gipfelsitzung in Garyat am 09.09.2517 beschlossen) müssen von einem offiziellem Beitrittskandidaten erfüllt werden, um Vollmitglied im Staatenverbund Akronor zu werden.

Politische Kriterien

  • institutionelle Stabilität
  • demokratische und rechtsstaatliche Ordnung
  • Wahrung der Menschenrechte, Abschaffung der Todesstrafe
  • Achtung und Schutz von Minderheiten

Wirtschaftliche Kriterien

  • eine funktionsfähige Marktwirtschaft
  • Fähigkeit, dem Wettbewerbsdruck des Binnenmarktes standhalten zu können
  • Offenheit der Märkte gegenüber dem Ausland

Akronoische Kriterien

  • Fähigkeit, sich die aus einer STAVA-Mitgliedschaft erwachsenden Verpflichtungen und Ziele zu eigen zu machen

Sonstiges

  • Artikel 15, Paragraf §7 verbat den Mitgliedern des STAVA den Aufbau von Beziehungen zu Unrechtsstaaten. Er wurde im März 2519 mehrheitlich durch das Akronoische Parlament wieder abgeschafft.

Artikel 15, Paragraf §7:

(1) Die Vollmitgliedschaft im Staatenverbund Akronor schließt den Aufbau von Beziehungen zu Staaten, die kein Rechtsstaat sind, aus.

(2) Staaten, die die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht anerkennen oder gewährleisten können, sind nach der Auffassung des Staatenverbunds Akronor keine Rechtsstaaten

Bevölkerung

Demografie

Am 1. Februar 2520 belief sich die Bevölkerung des Staatenverbunds Akronor auf etwa 509 Millionen Menschen (16,4% der Weltbevölkerung). Im Jahr 2517 wurden im STAVA 8,4 Millionen Kinder geboren, die Bevölkerungswachstumsrate war mit geschätzten 0,46 % im Jahr 2516 positiv.

Der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat sind die VSN mit einer geschätzten Bevölkerung von 180 Millionen Einwohnern, der bevölkerungsärmste Mitgliedsstaat ist Grundistan mit 3,9 Millionen Einwohnern.

Städte

Im Staatenverbund Akronor liegen über 20 Millionenstädte. Die größte Metropolregion ist hierbei Khazara mit über 16 Millionen Einwohnern, gefolgt von Erilnia, Lenn und Napalin mit jeweils über 9 Millionen Einwohnern in der Metropolregion.

Größte Millionenstädte des Verbunds (Hauptstädte in Fettschrift)
Rang Name Einwohner
1 Khazara 8.826.000
2 San-Davide-Stadt 6.876.729
3 Aramir 6.012.536
4 Erilnia 5.234.851
5 Lenn 5.037.825
6 Avirkon 4.694.484
7 Altaan 4.360.000
8 Napalin 4.269.000
9 Kavet 4.212.146
10 Presik 3.576.836

Sprachen

Der Staatenverbund Akronor hat 8 Amtssprachen: Davidisch, Revartisch, Lussisch, Dianisch, Wotanisch, Ospori, Torassisch und Sivalesisch. Wichtige Dokumente, wie z. B. Rechtsvorschriften, werden in alle Amtssprachen übersetzt, und das Akronoische Parlament sorgt für die Übersetzung von Dokumenten und Plenarsitzungen.

Anders als in anderen internationalen Institutionen hat sich bisher im STAVA keine geläufige Arbeitssprache durchgesetzt. Davidisch ist die von den meisten Menschen als Muttersprache gesprochene Sprache im STAVA, wobei sie dabei fast ausschließlich von Muttersprachlern gesprochen wird. Da Davidisch einer anderen Sprachfamilie entspringt ist sie für die restliche STAVA-Bevölkerung schwer zu erlernen. Etwa genauso viele Menschen sprechen Torassisch, wobei etwa jeder zehnte Verbundsbürger die Sprache als Zweitsprache beherrscht. Hinter Torassisch reihen sich Lussisch und Dianisch ein, die von jeweils weniger als einem Viertel der Verbundsbürger gesprochen wird.

Eine besondere Rolle kommt dem Kanabischen zu: Mit knapp 33% spricht gut ein Drittel der STAVA-Bevölkerung Kanabisch als Fremdsprache. Trotzdem kommt der Sprache kein offizieller Status zu, da sie weder anerkannte Amts- noch Minderheitensprache in einem der Mitgliedsstaaten ist.

Die Plansprache Ultan war anfangs von einzelnen Parteien und Politikern als Amtssprache des Verbunds vorgesehen, ein Beschluss Aaron Frisks zur STAVA-weiten Einführung der Sprache in Schulen scheiterte jedoch an der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten.

Offiziell arbeiten die Institutionen daher in allen Amtssprachen des Verbunds, de facto nutzt die Akronoische Kommission zumeist die Amtssprache des amtierenden Kommissionspräsidenten bzw. die von ihm gewählte Sprache (meist Davidisch, Torassisch oder Lussisch und Dianisch). In ähnlicher Weise verwendet der Akronoische Gerichtshof hauptsächlich Davidisch als Arbeitssprache, während die Akronoische Zentralbank ihre Geschäfte hauptsächlich in Kanabisch abwickelt.

Die meistgesprochenen Sprachen im STAVA
Sprache Muttersprachler Fremdsprachler Sprecher insg.
Davidisch 32,4 % < 0,5 % 32,7 %
Torassisch 21,3 % 10,2 % 31,4 %
Lussisch 13,7 % 10,3 % 24,0 %
Wotanisch 13,6 % 5,7 % 19,3 %
Dianisch 10,1 % 10,7 % 20,8 %
Revartisch 2,5 % < 0,5 % 2,50 %
Ospori 2,3 % 0,5 % 2,8 %
Sivalesisch 1,8 % 8,8 % 10,6 %
Utahn < 0,5 % 2,5 % 2,5 %
Kanabisch < 0,1 % 32,9 % 32,9 %
Ultan 0 % 14,8 % 14,8 %

Politisches System

Politisches System des Staatenverbund Akronor

Der STAVA arbeitet in einem hybriden System supranationaler und intergouvernementaler Entscheidungsfindung und hat verfassungsrechtlich eine gewisse Ähnlichkeit sowohl mit einer Konföderation als auch mit einer Föderation, hat sich aber formal nicht als eine von beiden definiert. Er ist stärker integriert als ein traditioneller Staatenbund, weil die allgemeine Regierungsebene bei einigen Entscheidungen zwischen den Mitgliedstaaten weitgehend die Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit anwendet, statt sich ausschließlich auf Einstimmigkeit zu stützen. Er ist weniger integriert als ein Bundesstaat, weil er kein eigenständiger Staat ist: Die Souveränität fließt weiterhin "von unten nach oben", von den verschiedenen Völkern der einzelnen Mitgliedstaaten, statt aus einem einzigen undifferenzierten Ganzen.

Der Staatenverbund Akronor hat sieben Hauptentscheidungsorgane, ihre Institutionen: das Akronoische Parlament, den Akronoischen Gipfel, den Akronoischen Ministerrat, die Akronoische Kommission, den Gerichtshof des Staatenverbund Akronor, die Akronoische Zentralbank und den Akronoischen Rechnungshof. Die Zuständigkeit für die Prüfung und Änderung von Rechtsvorschriften teilen sich der Akronoische Ministerrat und das Akronoische Parlament, während die Exekutivaufgaben von der Akronoischen Kommission und in beschränktem Umfang vom Akronoischen Gipfel wahrgenommen werden. Die Geldpolitik des Akronraumes wird von der Akronoischen Zentralbank in Erilnia bestimmt. Die Auslegung und Anwendung des STAVA-Rechts und der Verträge wird durch den Gerichtshof des Staatenverbunds Akronor gewährleistet. Der STAVA-Haushalt wird vom Akronoischen Rechnungshof in Khazara geprüft. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Nebenorganen, die den STAVA beraten oder in einem bestimmten Bereich tätig sind.

  • Der Akronoische Gipfel, der die allgemeinen politischen Richtungen und Prioritäten des Verbunds festlegt, indem er die Staats- und Regierungschefs seiner Mitgliedstaaten (gewählte Regierungschefs) versammelt. Die Schlussfolgerungen seiner Gipfeltreffen (die mindestens vierteljährlich stattfinden) werden im Konsens angenommen.
  • Die Akronoische Kommission, ist neben dem Akronoischen Parlament befugt, Rechtsvorschriften vorzuschlagen, fungiert als "Hüterin der Verträge". Sie besteht aus einem Exekutivkabinett von Beamten, das von einem indirekt gewählten Präsidenten geleitet wird. Dieses Kollegium der Kommissare verwaltet und leitet den ständigen öffentlichen Dienst der Kommission. Es setzt die Konsensziele des Akronoischen Gipfels in Legislativvorschläge um.
  • Der Akronoische Ministerrat bringt die Minister der Ministerien der Regierungen der Mitgliedstaaten zusammen. Er dient dazu, die verschiedenen Regierungen direkt zu vertreten, und seine Zustimmung ist erforderlich, damit jeder Vorschlag in Kraft treten kann.
  • Das Akronoische Parlament besteht aus 675 direkt gewählten Vertretern. Es teilt mit dem Akronoischen Ministerrat die gleichen Gesetzgebungsbefugnisse zur Änderung, Annahme oder Ablehnung von Kommissionsvorschlägen für die meisten Bereiche der STAVA-Gesetzgebung. Seine Befugnisse sind in Bereichen begrenzt, in denen die Souveränität der Mitgliedstaaten als vorrangig betrachtet wird (z.B. Verteidigung). Sie wählt den Kommissionspräsidenten, muss das Kollegium der Kommissare genehmigen und kann für deren kollektive Amtsenthebung stimmen.
  • Der Akronoische Gerichtshof gewährleistet die einheitliche Anwendung des STAVA-Rechts und entscheidet Streitigkeiten zwischen STAVA-Institutionen und Mitgliedstaaten sowie gegen STAVA-Institutionen im Namen von Einzelpersonen.
  • Die Akronoische Zentralbank ist für die Währungsstabilität in den Mitgliedstaaten verantwortlich.
  • Der Akronoische Rechnungshof untersucht die ordnungsgemäße Verwaltung der Finanzen sowohl innerhalb der STAVA-Einrichtungen als auch der STAVA-Finanzmittel, die seinem Mitgliedsstaat zur Verfügung gestellt werden

Akronoische Kommission

Stan Gerovic ist der derzeitige Präsident der Akronoischen Kommission
Zandhuijsen-Haus, Sitz der Kommission in Lenn

Die Akronoische Kommission fungiert sowohl als Exekutivorgan des STAVA, das für das Tagesgeschäft des STAVA verantwortlich ist, als auch als Initiatorin der Gesetzgebung mit der Befugnis, Gesetze zur Debatte vorzuschlagen. Die Kommission ist die "Hüterin der Verträge" und ist für deren effizientes Funktionieren und die Kontrolle ihrer Einhaltung verantwortlich. Sie arbeitet de facto als eine Kabinettsregierung mit 16 Kommissare für verschiedene Politikbereiche, zwei aus jedem Mitgliedstaat, wobei die Kommissare verpflichtet sind, die Interessen des STAVA als Ganzes und nicht ihres Heimatstaates zu vertreten.

Eine/r der 16 ist der Präsident der Akronoischen Kommission, der vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments vom Akronoischen Rat ernannt wird. Nach dem Präsidenten ist der prominenteste Kommissar der Hohe Vertreter des Verbunds für Außen- und Sicherheitspolitik, der von Amts wegen ein Vizepräsident der Kommission ist und ebenfalls vom Akronoischen Rat gewählt wird. Die anderen 15 Kommissare werden anschließend vom Akronoischen Gipfel im Einvernehmen mit dem designierten Präsidenten ernannt. Die 16 Kommissare als ein einziges Gremium unterliegen der Zustimmung (oder anderweitig) durch Abstimmung des Akronoischen Parlaments.

Kommissionspräsident

Der Präsident der Akronoischen Kommission bekleidet im System des Staatenverbunds eine Schlüsselfunktion. Er wird vom Akronoischen Gipfel nominiert und dann vom Kontinentalen Parlament für 3 Monate gewählt. Er gibt die Leitlinien der Kommissionsarbeit vor und soll für eine effektive und kollegiale Arbeitsorganisation der Kommission sorgen.

Nr. Foto Kommissionspräsident Herkunft Amtszeit 1. Vizepräsident Herkunft
1
Mans Hilt.png
Mans Hilt Wot.png Wotania 18.06.2517 - 18.10.2517 Leonor Premel FlagKGL.png Lusslien
Alexander Wiechel FlaggeOspor.png Ospor
2
Aaron Frisk.jpg
Aaron Frisk FlagKGL.png Lusslien 18.10.2517 - 18.08.2518 Suhar Vehit Flagge VSN.png Nordakronor
Tibar Lihānīk Flagge VSN.png Nordakronor
3
Uzaj Iykt.png
Ūzaj Īykt Flagge VSN.png Nordakronor 18.08.2518 - 18.04.2519 Aleksandar Praz FlaggeOspor.png Ospor
Reform des Wahlsystem (Vertrag von Narolava)
3
Uzaj Iykt.png
Ūzaj Īykt Flagge VSN.png Nordakronor 18.04.2519 - 18.10.2519 Aleksandar Praz FlaggeOspor.png Ospor
Elen Rüjalsadaf Nationalflagge DZR.png Dianien
4
Marc Wokan.png
Marc Wokan FlaggeOspor.png Ospor 18.10.2519 - 04.01.2520 Elen Rüjalsadaf Nationalflagge DZR.png Dianien
Elen Ruejalsadaf.png
Elen Rüjalsadaf
(kommissarisch)
Nationalflagge DZR.png Dianien 04.01.2520 - 18.01.2520 Stan Gerovic Flaggetorassia.png Torassia
5
Elen Ruejalsadaf.png
Elen Rüjalsadaf Nationalflagge DZR.png Dianien 18.01.2520 - 13.05.2520 Stan Gerovic Flaggetorassia.png Torassia
6
Stan Gerovic.png
Stan Gerovic Flaggetorassia.png Torassia seit 13.05.2520 Koen Bezemer Flagge-Grundistan.png Grundistan

Akronoisches Parlament

Logo des Akronischen Parlamentes

Das Akronoische Parlament (ultan Akronoran Fazomonn), auch Akronorparlament, ist das direkt gewählte Organ des Staatenverbunds Akronor. Zusammen mit dem Akronoischen Ministerrat übt es die Legislativfunktion des STAVA aus. Das Parlament besteht zur Zeit aus 675 Abgeordneten und stellt damit die größte internationale demokratisch gewählte Institution auf Ultos dar. Die Abgeordneten des Akronorparlaments werden alle 6 Monate in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Das Parlament hat derzeit sieben Fraktionen. Die Abgeordnete aus 30 nationalen Parteien sind in Akronorverbänden organisiert.

Das Akronoische Parlament beschließt gemeinsam mit dem Akronoischen Ministerrat Gesetze. Themen werden in Ausschüssen aufbereitet, denen Mitglieder aller Fraktionen anghören. Bei Abstimmungen entscheidet das Plenum der Abgeordneten. Das Parlament wählt darüber hinaus den Präsidenten der Akronoischen Kommission – allerdings auf Vorschlag des Akronoischen Ministerrats, also der Staats- und Regierungschefs des STAVA. Zur Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs bedarf es der Zustimmung des Parlaments und des Ministerrats, ohne das Parlament kann also keine Entscheidung gefällt werden. Es gibt allerdings Politikbereiche, in denen das Parlament kaum Mitspracherecht besitzt. Dies betrifft vor allem den Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, über die das Parlament lediglich durch die Kommission konsultiert werden muss.

Außerdem übt das Parlament die parlamentarische Kontrolle über die Akronoische Kommission aus. Hierfür kann es Untersuchungsausschüsse einrichten und gegebenenfalls Klage beim Akronoischen Gerichtshof erheben. Dies gilt auch in den Bereichen wie der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, wo die Kommission exekutive Funktionen innehat und die legislativen Mitbestimmungsrechte des Parlaments eingeschränkt sind.

Fraktionen und Sitzverteilung

Die Fraktionen des Akronoischen Parlaments setzen sich aus Akronorabgeordneten (MdAP) mit ähnlichen politischen Ansichten zusammen. Das Akronoische Parlament (AP) zeichnet sich unter den existierenden supranationalen Institutionen dadurch aus, dass es nicht entlang nationaler Gruppen, sondern anhand weltanschaulicher Fraktionen organisiert ist. Zurzeit sind sieben Fraktionen im Akronoischen Parlament vertreten.

Aktuelle Sitzverteilung im Akronischen Parlament
Fraktionen VSN WOT KGL DZR OSP GRU TOR LIV Gesamt
Volksparteien 77 30 21 11 9 15 163
Konservative 54 11 5 1 16 87
Liberale 18 5 26 32 7 10 98
Sozialdemokraten 8 31 26 8 60 133
Umwelt und Soziales 10 6 18 4 37 6 81
Patrioten 6 28 5 2 21 5 67
Linke 15 12 6 33
Fraktionslose 13 - 13
Abgeordnete der Staaten 180 100 101 74 31 13 134 42 675

Sitzzuteilung

Der Vertrag von Narolava, der am 19. April von den Regierungschefs der STAVA-Mitglieder verabschiedet wurde, regelt die genaue Sitzzuteilung im Akronoischen Parlament nach Mitgliedsstaat. Die Sitze werden dabei nach der degressiven Proportionalität verteilt, kleinere Mitgliedsstaaten erhalten somit vergleichsweise mehr Parlamentssitze. Dabei erhält kein Mitgliedsstaat mehr als 180 Sitze.

Artikel 2 regelt die genaue Zuteilung. Jeder Mitgliedstaat erhält ungeachtet seiner Bevölkerungszahl 5 Sitze. Hinzu kommt etwa ein Sitz pro Tranche, die sich nach der Bevölkerungszahl des Mitgliedstaats richtet.

  • ein Sitz pro 500.000 Einwohner bei einer Bevölkerung bis zu 20 Millionen Einwohner
  • ein Sitz pro 750.000 Einwohner bei einer Bevölkerung zwischen 20 und 80 Millionen Einwohner
  • ein Sitz pro 1.000.000 Einwohner bei einer Bevölkerung über 80 Millionen Einwohner
Akronoisches Parlament im kleinen Staatstheather in Lenn

Daraus ergibt sich folgende Sitzzuteilung:

Land Sitze
Dianien 74
Groß-Lusslien 101
Grundistan 13
Ospor 31
Torassia 134
VSN 180
Wotania 100
Livonien 42

Abgeordnete des Akronoischen Parlaments

In jedem Land werden die Wahlen für das Akronoische Parlament alle 6 Monate unter gleichen Umständen durchgeführt, die Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie geheime Wahlen sind gewährleistet. Bei den Akronorwahlen gilt das Verhältniswahlrecht. Das allgemeine Wahlalter ist 18 Jahre.

Die Sitze werden auf der Grundlage der Bevölkerungszahl der Mitgliedstaaten zugeteilt. Etwas mehr als ein Drittel der MdAP sind Frauen. Die Mitglieder sind nach politischer Zugehörigkeit, nicht nach Staatsangehörigkeit gruppiert.

Die Mitglieder des Akronoischen Parlaments (MdAP) verbringen ihre Zeit zum Teil in ihrem Wahlkreis, zum Teil in Lenn, wo 24 Plenartagungen pro Jahr abgehalten werden.

Präsident des Parlamentes

Der Präsident des Akronoischen Parlaments leitet die Aktivitäten des Akronoischen Parlaments und die dem Parlament unterstellten Institutionen. Er hat den Vorsitz bei Plenarsitzungen und repräsentiert das Parlament in allen Außenangelegenheiten.

Seit dem 24. April 2520 ist der Livonier Menton Freisall der amtierende Präsident des Akronoischen Parlaments.

Bei der Wahl des Parlamentspräsidenten wird darauf geachtet, dass sich sowohl die verschiedenen politischen Fraktionen als auch die Herkunftsländer abwechseln. Es ist also nicht üblich, dass die jeweilige Parlamentsmehrheit diese Position auf Dauer mit ein und demselben Vertreter besetzt, wie wir das in nationalen Parlamenten vorfinden.

Akronoischer Gipfel

Der Akronoische Gipfel gibt dem STAVA die politische Richtung vor. Er tritt mindestens viermal jährlich zusammen und besteht aus dem Vorsitzenden des Akronoischen Gipfels (ein Regierungschef eines Mitgliedstaates), dem Präsidenten der Akronoischen Kommission und je einem Vertreter pro Mitgliedstaat (entweder dessen Staats- oder Regierungschef). Der Hohe Vertreter des Verbunds für Außen- und Sicherheitspolitik nimmt ebenfalls an seinen Sitzungen teil. Er wird von einigen als die "oberste politische Autorität" des Verbunds bezeichnet. Er ist aktiv an der Aushandlung von Vertragsänderungen beteiligt und legt die politische Agenda und die Strategien des STAVA fest.

Der Akronoische Gipfel nutzt seine Führungsrolle, um Streitigkeiten zwischen den Mitgliedstaaten und den Institutionen zu schlichten und politische Krisen und Meinungsverschiedenheiten über kontroverse Themen und Politiken zu lösen. Nach außen tritt er als "kollektives Staatsoberhaupt" auf und ratifiziert wichtige Dokumente (z.B. internationale Abkommen und Verträge).

Die Aufgaben des Vorsitzenden des Akronoischen Gipfels bestehen darin, Divergenzen zwischen den Mitgliedstaaten zu lösen, sowohl während der Tagungen des Akronoischen Gipfels als auch in den Zeiträumen zwischen den Tagungen.

Vorsitz des Akronoischen Gipfels

Der Vorsitzende des Akronoischen Gipfels leitet die Sitzungen der im Akronoischen Gipfel zusammengekommen Staats- und Regierungschefs. Nach dem Rotationsprinzip wechselt das Amt im vierteljährlichen Turnus (alle 3 Monate).

Gipfeltreffen der Regierungschefs im Februar 2520. V.l.n.r.: Alexander Becht, Dāvide Kāmit Nehīr, Gila Heidt, Elen Rüjalsadaf, Gordan Vukovic, Micael Schiwov, Alexej Gaboritschew, Wilhelm von Utgart, Jesko Svasalny
# Amtszeit Vorsitzender Land
1 18.05.2517 – 18.08.2517 Alexander Becht FlagKGL.png Lusslien
2 18.08.2517 – 18.11.2517 Gordan Vukovic FlaggeOspor.png Ospor
3 18.11.2517 – 18.02.2518 Wilhelm von Utgart Wot.png Wotania
4 18.02.2518 – 18.05.2518 Ivrin Eskir San Davide
5 18.05.2518 – 18.08.2518 Sidi Ninkivar Flagge-bs-revartien.png Revartien
6 18.08.2518 – 18.11.2518 Micael Schiwov Nationalflagge DZR.png Dianien
7 18.11.2518 – 18.02.2519 Gila Heidt Flagge-Grundistan.png Grundistan
8 18.02.2519 – 18.05.2519 Alexander Becht FlagKGL.png Lusslien
9 18.05.2519 – 18.08.2519 Gordan Vukovic FlaggeOspor.png Ospor
10 18.08.2519 – 18.11.2519 Wilhelm von Utgart Wot.png Wotania
11 18.11.2519 – 18.02.2520 Dāvide Kāmit Nehīr Flagge VSN.png Nordakronor
12 18.02.2520 – 18.05.2520 Micael Schiwov Nationalflagge DZR.png Dianien

Akronoischer Ministerrat

Akronoische Zentralbank

Vorder- und Rückseite einer 5-Akron-Münze

→ Hauptartikel: Akronoische Währungsunion

Die Akronoische Zentralbank mit Sitz in Erilnia, VSN ist für die Verwaltung des Akrons und für die Gestaltung und Durchführung der gemeinsamen Währungspolitik zuständig. Durch die Sicherung der Preisstabilität soll die Schaffung von akronoischen Arbeitsplätzen unterstützt und das Wirtschaftswachstum vorangetrieben werden.

Die Akronoische Zentralbank legt die Leitzinsen fest, zu denen sie an Geschäftsbanken im Akron-Raum Geld ausgibt, und kontrolliert so die Geldmenge und die Inflation. Zudem beobachtet die Akronoische Zentralbank die Preisentwicklung und beurteilt das daraus entstehende Risiko für die Preisstabilität und genehmigt die Ausgabe von Banknoten in den Ländern des Akron-Raums.

Der Präsident der Akronoischen Zentralbank, Duvār Zāyarkīyak, repräsentiert die Bank auf hochrangigen Tagungen innerhalb des STAVA und auf internationaler Ebene.

Akronoischer Gerichtshof

Der Akronoischer Gerichtshof (AKGH) ist die gerichtliche Instanz des Staatenverbund Akronor (STAVA). Diese STAVA-Institution hat ihren Sitz in San-Davide-Stadt und besteht aus zwei getrennten Gerichten: dem Gerichtshof und dem Gericht. Der AKGH ist die oberste Justizbehörde des Staatenverbund Akronor und überwacht in Zusammenarbeit mit den nationalen Gerichten der Mitgliedstaaten die einheitliche Anwendung und Auslegung des Rechts des STAVA. Der AKGH löst auch Rechtsstreitigkeiten zwischen nationalen Regierungen und STAVA-Institutionen und kann im Namen von Einzelpersonen, Unternehmen oder Organisationen, deren Rechte verletzt wurden, gegen STAVA-Institutionen vorgehen.

Akronoische Rechnungshof

Akronoischer Rechnungshof in Khazara

Der Akronoische Rechnungshof oder AKRH ist ein Organ des Staatenverbunds mit Sitz in Khazara, das für die Prüfung und Kontrolle der Rechnungsführung des Staatenverbund Akronor verantwortlich ist. Das Organ erstellt einen Jahresbericht für das Akronoische Parlament und dem Akronoischen Ministerrat, den das Parlament prüft, bevor es der Akronoischen Kommission die Entlastung für die Verwaltung des STAVA-Haushalts erteilt.

Außenbeziehungen

Sicherheitspolitik

Der STAVA versteht sich als unter anderem als militärisches Bündnis und unterhält daher enge Beziehungen zu anderen demokratischen Staaten und Organisation. Obwohl nicht alle Mitglieder des Staatenverbunds Mitglied der IADN sind, kam es in Vergangenheit bereits mehrfach zu Kooperationsmanövern mit anderen IADN-Staaten. Wotania und Torassia verfügen darüber hinaus einen Beobachterstatus bei der Internationale Allianz Demokratischer Nationen.

Seit 2519 kamen bereits öfter Debatten über die Einführung einer Akronoischen Armee und die gemeinsame Durchführung von Auslandseinsätzen im Namen des STAVA auf. Diese Vorschläge werden unter anderem von Lusslien und Dianien unterstützt, stießen in Vergangenheit aber auf Abstoßung in Ospor.

Entwicklungshilfe

Um die Rechtsstaatlichkeit und die Verbreitung von Demokratie weltweit zu unterstützen und Armut zu bekämpfen, investiert der STAVA in Entwicklungsländer. Besondere Aufmerksamkeit kommen aufgrund der geografischen Nähe unterentwickelte und verarmte Staaten in Bangabandhu zu.

Auch Pahragrau erhielt nach dem Nordrythanienkrieg umfassende Hilfe aus der STAVA-Kasse. Die Mitgliedsstaaten stellten ein Hilfspaket von 261 Millionen Akron (ca. 730 Mio. Balm) bereit, um das Land beim wirtschaftlichen Wiederaufbau zu unterstützen.

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